04.05.2022

Volleyballdrama: VC-Männer verpassen Meistertitel

Bezirksliga Männer: VC Passau - Rote Raben Vilsbiburg 2:3 (22:25,30:28,25:17,30:32,15:17)

„Krimi“, „episch“, „unfassbar“ – die Beteiligten rangen um Worte nach diesem Meisterschaftsduell am späten Mittwochabend zwischen dem VC Passau und den Roten Raben Vilsbiburg.

 

Dieses Spiel wird in die Vereinsannalen eingehen: 100 Zuschauer bescherten dem VC Passau eine Kulisse wie seit Jahren nicht, und sie bekamen Rekordverdächtiges zu sehen: Mit 2 Stunden und 24 Minuten war es das längste Match eines VC-Teams, solange die Aufzeichnungen zurückreichen. Niemals dürfte eine Titelentscheidung später am Abend gefallen sein: Um 22:36 Uhr durften die Raben jubeln. Und kaum jemals gab es wohl ein Spiel mit so vielen vergebenen Satz- und Matchbällen. Beide Seiten hatten zwischenzeitlich bereits anderthalb Hände an der Meisterschale und ließen sie wieder entgleiten.

 

Die Ausgangslage war klar: Passau musste für die Meisterschaft mit 3:0 oder 3:1 gewinnen, während den Raben zwei Satzgewinne zum Titel reichen würden. Ein Drama war möglich. Es wurde eines.

 

Erstes Drama kurz vor Spielbeginn: Im Warmup zog sich VC-Angreifer Stephan Bäumel, in den letzten Wochen in starker Verfassung, eine Oberschenkelzerrung zu und fiel aus. Auf die Schnelle musste Trainer Ben Schriever die Formation ändern und beorderte Christian Kalies aufs Feld.

Nach dieser kurzfristigen Umstellung startete der VC nervös. Vielleicht lastete auch die Bedeutung des Spiels auf den Schultern, jedenfalls lag man schnell mit 2:6 zurück und schaffte bis zum Satzende bei 22:25 den Anschluss nicht. Vilsbiburg hatte somit die halbe Ernte eingefahren und brauchte nur noch einen Satz zum Titel.

 

Besser aus den Blöcken kam der VC in Durchgang zwei. Weniger leichte Fehler und ein paar schöne Blockpunkte, schon stand es 12:4. Doch die Raben kämpften sich Punkt für Punkt wieder heran, glichen zum 20:20 aus, und es folgte das zweite Drama: Kopf an Kopf taumelten beide Teams in Richtung Satzende. Bei 24:23 und 28:27 hatte Vilsbiburg zwei Satzbälle zur Meisterschaft. Doch sie vergaben beide und die Korken blieben im Flaschenhals. Der VC hingegen verwertete seinen vierten Satzball zum 30:28 und glich aus.

 

Satz drei in Kürze: Vilsbiburg noch in Trauer, Passau hingegen obenauf und mit der besten Phase des gesamten Spiels: 25:17. Somit ging es in den alles entscheidenden vierten Durchgang. Dort hielt der Flow des VC noch bis zum 10:5. Dann bäumten die Raben sich nochmals auf, glichen zum 20:20 aus. Es folgte das ultimative Drama: Von 24:23 bis 30:29 hatte der VC insgesamt 7 Matchbälle in Richtung Meisterschaft. Sieben Mal sprangen die Raben von der Schippe. Anschließend schnappten sie zum 32:30 zu und sicherten sich ihrerseits den Titel. Danach herrschte unbändigen Jubel auf der einen, Fassungslosigkeit auf der anderen Seite.

 

Der Chronistenpflicht halber: Selbst der sportlich unbedeutende abschließende Tiebreak ging, was sonst, in die Verlängerung und endete nach weiteren abgewehrten Matchbällen mit 17:15 für Vilsbiburg.

 

Die Trainer waren sich hinterher einig: Ihre Teams haben schon besseren Volleyball gespielt, den Spielern war die Anspannung deutlich anzumerken. Vielleicht wurde es gerade deshalb ein ganz besonderes Match. „Das war denkwürdig“, so Rabencoach Brandmeier. Sein VC-Kollege will ob der unglücklichen Niederlage keinesfalls in Sack und Asche gehen. In dieser schwierigen Saison hatte Schriever nicht damit gerechnet, noch um den Titel spielen zu können: „Kompliment an die Jungs für diesen Schlusspurt.“ Einen einzigen Vorwurf lässt er dann doch gelten: „Von sieben Matchbällen sollte man einen nutzen.“ Balsam für die Passauer Spielerseelen kam von den Rängen. Trotz des bitteren Ausgangs feierten die Fans ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen.

 

Die VC-Herren gratulieren den Roten Raben Vilsbiburg zur Meisterschaft und wünschen viel Erfolg in der Landesliga. Und ein Riesendank an alle Zuschauer, die das Team unterstützt haben an diesem Volleyballabend, der in Erinnerung bleiben wird.

Fotos: Robert Geisler


09.04.2022

Meisterschaft, Hexenkessel, 9:0 Sätze: Toller Tag für VC-Volleyballer

Erst die H2-Meisterschaft in eigener Halle, dann …

Bezirksklasse NO Männer:

Passau II - Grafenau 3:0 (25:12, 25:13, 25:12)

Meister Saison 2021/22
Meister Saison 2021/22

Durch den hart umkämpften Sieg gegen Aicha v.W. am vorletzten Spieltag, zunächst 3:1 auf dem Feld, später 3:0 am grünen Tisch, war die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag für die Herren 2 klar: zwei Siege mit max. einem Satzverlust gegen vermeintlich leichte Gegner aus Plattling und Grafenau. Kein Anlass für Hochmut. Kapitän Maximilian Eisl gab die Richtung vor: "Wir müssen unsere Leistung wie in jedem anderen Spiel bringen, weil ich aus leidvoller Erfahrung weiß, dass trotz der großartigen Qualität im Kader viel passieren kann. Erst wollen wir auf dem Spielfeld alles geben und dann beim Feiern."

 

Im Vorfeld musste jedoch, wie so oft in einer von Corona geprägten Saison, die Orga-Maschinerie auf Hochtouren laufen. Zunächst wurde aus sehr nachvollziehbaren Gründen erneut die Dreifachturnhalle gesperrt, anschließend erfuhr man über Umwege von der Absage des TSV Plattling II, sodass zwar der erste 3:0-Sieg auf der Habenseite stand, man aber einen neuen Austragungsort und ein Schiedsgericht für die Partie gegen den TSV Grafenau suchte. So kam es, dass das Schiedsgericht um Roland Frankenberger, Simon Schießl und Teresa Barthel das letzte Ligaspiel der Saison in der Turnhalle des Gymnasiums Leopoldinum leiten musste.

Die sportlichen Vorzeichen standen gut: fast alle Mann an Bord, sodass sich Trainer Roland Prem diesmal auf eine Auszeit am Spielfeldrand freuen konnte.

 

Mit veränderter Aufstellung konnte man zwar nicht den Erfolg des Hinspiels wiederholen, in dem man in keinem Satz mehr als 9 Punkte zuließ, aber mit Ausnahme der vielen Aufschlagfehler war die Leistung auf dem Feld ansprechend. Wenn es die Möglichkeit gab, zwang man dem jungen Gegnerteam abermals sein Spiel auf, sodass die drei Satzgewinne nach weniger als 1 Stunde eingefahren waren und das erste Mal am frühen Nachmittag "Vizemeister ist kein Titel!" angestimmt wurde. Außenangreifer Stefan Kahnert, der einmal mehr extra angereist war, gab nach Spielende und seinem offiziell letzten Auftritt im VC-Trikot zu Protokoll: "So eine Meisterfeier konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen."

 

Doch der Gewinn der Meisterschaft war erst der Beginn eines langen Tages…denn der Blick auf den Live-Ticker des BVV verriet, dass sich in der Bezirksliga Saldenburg und Viechtach in einem fünften Satz duellieren würden, was den Herren 2 genug Zeit verschaffte, die Halle aufzuräumen, zu duschen und kurzerhand mit Sack und Pack (und Bier) nach Preying zu fahren, um dort die Erste im Spitzenspiel gegen den TV Viechtach zu unterstützen. Die Überraschung kurz vor Anpfiff war in jeder Hinsicht gelungen. Einerseits, um der eigenen Mannschaft einen letzten Motivationsschub zu geben, andererseits, um den Gegner aus dem Konzept zu bringen, und er schien durchaus irritiert und sichtlich bemüht, den lautstarken Passauer Fanblock auszublenden. Während die Herren 1 ihr Soll auf dem Spielfeld erfüllten und den Zuschauern hochklassigen Volleyball boten, erfüllten die Herren 2 ihres auf der Tribüne, sodass der Viechtacher Anhang kaum mehr zu vernehmen war. Nach dem Spiel (s. unten) fühlte es sich nicht nur für die Erste wie ein Sieg an.

 

Nach diesem sportlich erfolgreichen Tag für die VC-Herren ging es gemeinsam ins Alte Bräuhaus, wo alles besungen wurde, was sich besingen ließ und nicht nur einmal ein "Prost Meister!" zu vernehmen war. Später ging es in der altehrwürdigen "Camera" bis zum Sonnenaufgang weiter. Eine gute Nachricht: alle vermissten Spieler sind wieder aufgetaucht. Das gilt leider nicht für andere Wertsachen oder dergleichen. (ME)

... Hexenkessel in Saldenburg: H1 bleiben im Aufstiegsrennen

Bezirksliga Männer:

Passau - Saldenburg 3:0 (29:27, 25:21, 25:21) / Passau - Viechtach 3:0 (26:24, 29:27, 25:19)

Unsere 1. Herren bauen ihre Serie auf sieben Siege am Stück aus und bleiben im Meisterrennen. Am Wochenende schlug das Team zunächst Gastgeber SG Saldenburg und im Anschluss auch Viechtach jeweils in drei Sätzen.

 

Gegen Saldenburg, traditionell heimstark, ging es im ersten Satz hin und her. Beide Seiten hatten jeweils Satzball, ehe die H1 sich mit 29:27 durchsetzten. "Das war schon a weng glücklich", gibt Zuspieler Florian Rückert unumwunden zu. Satz zwei gestalteten er und seine Mannen dann ungefährdet. Insbesondere hatte der Block sich besser auf die Schnellangriffe der SG eingestellt. Zu Beginn von Durchgang drei wurde es dann wieder zäher. Mit der Einwechslung von Angreifer Max Anzinger kam dann die nötige Frische zurück, um den Sack und das 3:0 zuzumachen.

 

Zum Abschluss des Spieltages kam es zur Revanche gegen den starken Aufsteiger TV Viechtach, eines der Spitzenteams der Liga. Diesen Gegner hatten die H1 in der Hinrunde unterschätzt und waren dafür bestraft worden: "Die haben uns damals kräftig verprügelt", erinnert sich Mittelblocker Simon Lichtnecker.

 

Für einen zusätzlichen Motivationsschub sorgten die H2. Mit dem soeben erreichten Meistertitel im Gepäck traten sie die Reise nach Saldenburg an. Pünktlich zwei Minuten vor Spielbeginn trafen sie ein und verwandelten die Tribüne in einen Hexenkessel. "Das war Gänsehautatmosphäre", so H1-Libero Peter Wernsdorfer, "da ist verlieren keine Option mehr." Entsprechend heißblütig und mit vollem Einsatz lieferten sich beide Teams einen sehenswerten Schlagabtausch auf hohem Niveau, kämpften um jeden Ball. Satz eins und zwei gingen jeweils in die Verlängerung, erst im dritten Satz konnten die H1 sich vorentscheidend absetzen und den Sieg eintüten.

 

Trainer Ben Schriever wollte anschließend keinen hervorheben: "Heute waren alle gut." Hochzufrieden zeigte er sich mit Auftritt und Teamgeist: "Wir haben in dieser Saison mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Da ist diese Leistungskonstanz bemerkenswert." So fehlten und fehlen job-, erkrankungs- oder verletzungsbedingt zahlreiche Spieler. Auch der Coach selber stand beruflich und wegen einer Coronainfektion zuletzt wochenlang nicht zur Verfügung. Zudem ist die Dreifachhalle aktuell gesperrt, sodass man die Trainingsarbeit zu ungewohnten Zeiten an ungewohnten Orten durchführen muss. Zu guter Letzt zieht sich diese Pandemiesaison sehr in die Länge und wird wohl erst Ende April abgeschlossen sein. Kapitän Jonathan Pieknik sieht all das gelassen: "Probleme sind da, um gelöst zu werden."

 

In der Meisterschaft kommt es nun zum wohl entscheidenden Titelduell gegen Vilsbiburg. Die Roten Raben haben ebenfalls einen Lauf und sind seit sieben Spielen ungeschlagen. Es wird also in jedem Fall einen würdigen Meister geben. Kleiner Vorteil Vilsbiburg: Ihnen reicht ein Punkt aus, während die H1 in jedem Fall den Dreier (3:0 oder 3:1) brauchen. Spieltermin ist Mittwoch, der 27. April ab 20:30 Uhr in der neuen Mehrfachhalle. Fans sind hochwillkommen!! (BS)

Eine treue Fanbase: die H2
Eine treue Fanbase: die H2

03.04.2022

SG Damen 1: 2 Spiele 2 Siege

Bezirksliga Frauen: SG Bad Griesbach Passau - Rote Raben Vilsbiburg IV 3:1 / SG Bad Griesbach Passau - Wilde Wespen Steinach IV 3:1

Bereits vor zwei Wochen bestritten unsere Damen das Auswärtsspiel gegen das Team aus Vilsbiburg. Hierbei zeigte sich einmal mehr, daß man keinen Gegner unterschätzen darf. Aufgrund der überdurchschnittlichen Annahme- und Abwehrarbeit der jungen Mannschaft aus Vilsbiburg taten sich unsere Spielerinnen schwer, trotz einer spielerischen Dominanz, sich in den Sätzen deutlich abzusetzen. Dies führte sogar zum Verlust eines Satzes, so daß das Spiel zwar verdient, aber lediglich nur 3 : 1 gewonnen wurde und keiner so richtig mit seiner Leistung zufrieden war.

 

Nachdem das Spiel gegen Niederviehbach 2 leider coronabedingt verschoben werden mußte freute man sich dagegen sehr auf die Begegnung am gestrigen Samstag mit dem Aufstiegsaspiranten aus Steinach.

Im Hinspiel in Steinach hatten die Damen um Trainer Kaltenecker noch mit 0 : 3 den Kürzeren gezogen, so daß die Anspannung groß war und alle Spielerinnen hoch motiviert waren, diesmal den einen oder anderen Satz für sich entscheiden zu können.

 

Schon nach wenigen Ballwechseln war klar, daß es nicht leicht werden würde. Beide Teams lieferten sich in den Sätzen 1 und 2 ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem sich erst in der spannenden Endphase unsere Damen knapp durchsetzen konnten. Satz 1 und Satz 2 wurden jeweils mit 26 : 24 gewonnen.

 

Im dritten Durchgang gelang das nicht und man mußte diesen mit 21 : 25 Punkten abgeben.

 

Der vierte Satz zeigte dann, daß sich die Damen der SG die Butter an diesem Tag nicht mehr vom Brot nehmen lassen wollten. Schon in der Anfangsphase leisteten sie sich wenig Eigenfehler, setzten die Gegnerinnen mit starken Aufschlägen unter Druck und punkteten immer wieder mit gut herausgespielten platzierten Angriffen. Schnell war ein Polster von mehreren Punkten geschaffen und die Wilden Wespen aus Steinach arg verunsichert. Auch mehrere Spielerwechsel auf Gegnerseite brachten nichts mehr und der entscheidende Satz ging, aufgrund der weiterhin konsequenten Spielführung deutlich mit 25 : 17 an unsere Spielgemeinschaft.

 


03.04.2022

Herren 1: Doppelsieg in Plattling

Bezirksliga Männer: VC Passau - TSV Plattling 3:0 / VC Passau - SG Saldenburg 3:0


07.03.2022

SG Damen 1: Aller Anfang ist schwer!

Bezirksliga Frauen: SG Bad Griesbach Passau - TSV Plattling 3:1

Nach dem heillosen Absage- und Verlegungsdurcheinander der vergangenen Monate konnte unser Damenteam am vergangenen Samstag endlich einmal wieder zu einem normalen Spieltag anreisen. Wie durch ein Wunder hatte kein Gegner abgesagt!

 

Die Mannschaft des gastgebenden TSV Plattling war der erwartete starke Gegner. Dies stellte sich gleich im ersten Satz heraus, in dem unsere SG schnell mit 2:7 Punkten im Hintertreffen lag. Die Plattlingerinnen standen gut, machten, im Gegensatz zum Passauer Team nahezu keine Eigenfehler und punkteten immer wieder mit schönen Angriffen. Der daraus folgende Satzverlust mit einem äusserst peinlichen 13:25 war unvermeidlich. Nach einer motivierenden Ansprache des Trainers besannen sich unsere Spielerinnen dann auf Ihre Stärken und zwanden sich zur "Normalleistung", und dem gegnerischen Team immer mehr das eigene Spiel auf. Die Mannschaft gab sich keine Blöße mehr und steigerte sich sogar noch im Spielverlauf. Demzufolge konnten die Sätze 2, 3, und 4 deutlich zum 3:1 Endstand gewonnen werden. (AK)


Herren 2: Ein Bericht, drei Spiele, drei Siege - Platz 1

Bezirksklasse NO Männer: Grafenau - Passau II 0:3 / Aicha v.W. - Passau II 1:3 / Deggendorf II - Passau II 0:3 (26.02.2022)

 

An den vergangenen Samstagen war es endlich so weit. Nach einer langen Unterbrechung für die zweite Herrenmannschaft (letztes Spiel 06.11.2021) standen die nächsten Spiele auf dem Programm. Bis zuletzt hatte man gebangt, ob nicht doch wieder ein Spieltag kurzfristig verschoben werden muss. Dafür war in den letzten Wochen und Monaten zu viel passiert.

 

12.02. Spieltag in Grafenau (Gegner: Grafenau und Aicha v.W.)

Mit einem dünn besetzten, jedoch spielerisch starken Kader reiste man nach Grafenau, wo man in Spiel 1 auf den gastgebenden TSV traf. Für den jungen Diagonalspieler Korbinian Büschl bestand die Möglichkeit einer Revanche, hatte man erst eine Woche zuvor mit der U20 verloren und sich einige fragwürdige Gesten des Gegners gefallen lassen müssen.

Das Spiel schien eher in die Kategorie "Pflichtaufgabe" zu gehören, bot jedoch Gelegenheit, sich vor dem darauffolgenden Duell gegen Aicha v.W. einzuspielen. So durfte Khaleel Qasim Nasir in der Mitte ran, Philipp Feigl nach überstandener Krankheit seine Form finden, VC-Neuzugang Vasily Nikolaev sich auf ungewohnter Mittelblocker-Position einleben, der bereits genannte Korbinian Büschl die Momente der Revanche genießen und Kapitän Maximilian Eisl seinen Einstand als Zuspieler feiern, nachdem sein letzter Auftritt im Oktober 2020 noch auf gewohnter Außenangreifer-Position stattfand. Obwohl teilweise bis zu 15 Leute im Training schwitzen, musste Außenangreifer Stefan Kahnert, der nicht mehr in Passau lebt, aushelfen. Gut für Passau, schlecht für die Gegner!

(Spieler-)Trainer Roland Prem gab - gerade aufgrund der scheinbar einfachen Aufgabe - klare Ziele vor: "Wir bleiben fokussiert und lassen weniger als 10 gegnerische Punkte zu."

Gesagt, getan, denn konzentriert war die Leistung der Mannschaft, die überhaupt nichts anbrennen ließ. In drei Sätzen gelangen dem jungen und sichtlich überforderten Gegner insgesamt nur 22 Punkte und in keinem Satz stand die "10" auf der Seite des Gegners. Ziel erreicht - (Pflicht-)Aufgabe gelöst.

 

Wenig überraschend verlief der Start in das Spiel gegen den SV Aicha v.W. komplett anders. Von Beginn an kannten beide Teams nur ein Gas - VOLLGAS. Das spielerische Niveau war auf beiden Seiten hoch und wurde den Erwartungen gerecht, im Gegensatz zum Schiedsgericht, das leider eine größere Rolle spielte, als man es sich wünschen würde. Nach einer starken Aufschlagserie von Aicha, individuellen Fehlern in der Annahme sowie mehr als einer Handvoll falschen und zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen war der Satz zügig mit 13:25 beendet.

Alle waren sich in der Satzpause einig: nicht beirren lassen, keine Diskussionen mit dem Schiedsgericht, weiter so!

Unter das Credo "ausgleichende Gerechtigkeit" fällt dann möglicherweise der zweite Satz, denn plötzlich fielen die falschen Schiedsrichterentscheidungen reihenweise auf der anderen Seite, wodurch sich Aicha v.W. komplett aus der Bahn werfen ließ - 25:8 für Passau.

In den beiden folgenden Sätzen stand endlich das hochklassige Volleyballspiel im Mittelpunkt des Geschehens: wuchtige Angriffe (garniert mit cleveren Legern) beider Mannschaften, gute Aufschläge und herausragende Abwehr- und Blockaktionen. Auf VC-Seite gefiel insbesondere, dass die Zuspiele von allen Angreifern hochwertig verwertet wurden, sodass es nicht mehr für einen Satzgewinn von Aicha reichen sollte. Ganz zur Freude des nachgereisten VC-Neuzugangs Iván Sándor Szerbin, der mit seinen Kindern von der Tribüne aus lautstark anfeuerte. Toller Teamgeist!

Ein Sonderlob für die Mannschaft gab es hinterher vom Kapitän: "Als Zuspieler ist es einfach, wenn man weiß, dass alle Mitspieler jederzeit in Szene gesetzt werden können und dabei Punkt um Punkt einfahren."

19.02. Spieltag in Deggendorf (Gegner: Deggendorf)

Mit einem leicht veränderten Kader (Khaleel Qasim Nasir und Maximilian Eisl fehlten; Thomas Schmidbauer und Simon Pachulski waren dafür dabei) ging es nach Deggendorf. Dass das Spiel überhaupt stattfinden konnte, hatte man der Bereitschaft einiger TSV'ler sowie Eva Kaltenecker zu verdanken, die das Schiedsgericht stellten, wenngleich man nach dem deutlichen Endergebnis annehmen könnte, keines benötigt zu haben. Vielen Dank für deinen Schiedsrichtereinsatz, Eva!

Die am Spieltag zuvor hochgelobten Angreifer erledigten ihre Arbeit auch im Spitzenspiel gegen den TSV, in dem Thomas Kreiner gewohnt souverän das Zuspiel übernahm, bravourös. Ebenso die Blockarbeit, die laut Vasily Nikolaev unter dem Motto "Higher than Lufthansa" steht, überzeugte. Während das Hinspiel noch ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen war, mit dem unglücklichen 1:3-Ende aus Sicht des VC war das Rückspiel eine klare Angelegenheit für die Passauer. Nicht nur aufgrund einiger Ausfälle in der Mannschaft des Gastgebers. Durch einen nie gefährdeten 3:0-Sieg zog man in der Tabelle an Deggendorf auf Platz 1 vorbei.

 

Am 20.03. geht es um 12:00 Uhr in Aicha weiter. Gegen den SV Aicha v.W. steht das Rückspiel an und man darf sich sicher sein, dass dort DER Volleyballsport geboten wird, wonach wir uns in der Corona(aus)zeit gesehnt haben. (ME)


Herren 1 zunächst stets bemüht, am Ende erfolgreich

Bayerwald Volleys II – VC Passau 3:0 (21,21,23) / VC Passau – Rote Raben Vilsbiburg 3:2 (-24,21,-19,24,10)

Der letzte Eindruck ist bekanntlich der bleibendste. Entsprechend positiv und erleichtert zeigten sich die H1 nach dem Tiebreaksieg gegen die Roten Raben, mit dem sie einen beschwerlichen Tag spät zum Guten gewendet hatten.

 

Begonnen hatte es mit einem glatten 0:3 gegen den Gastgeber. In diesem Spiel musste der Gegner nicht wirklich glänzen, denn die Herren 1 erlegten sich überwiegend ganz alleine. Auf ein oder zwei gute Aktionen folgte verlässlich ein Eigenfehler. Auf diese Weise litten Qualität, Spielfluss, Flow und Selbstvertrauen. Das Spiel geriet in allen Belangen mittelmäßig und zäh wie Kaugummi. Anders ausgedrückt: Die Herren 1 waren stets bemüht.

 

Eigentlich keine guten Vorzeichen, um sich anschließend mit Tabellenführer Vilsbiburg zu messen - doch die Spieler zeigten Reaktion. Trainer Schriever: "Schon im Warmup war zu spüren, dass die Jungs Wiedergutmachung betreiben wollten." Und das taten sie, zeigten sich offensiver, potenter, besser. Auch gelangen jetzt längere Phasen ohne nervige Fehler. Lediglich die Außenspieler brauchten zu Beginn einen halben Satz, um ihre Angriffe zu kalibrieren. Dies gelang rechtzeitig, um sich auf 24:21 abzusetzen. Leider wurde keiner der drei Satzbälle verwertet. So verpassten die H1 den einfachen Weg zum Sieg. Wenn's einfach wär, wär's Fußball.

 

Unverdrossen spielten die H1 weiter. Angefeuert von der lautesten Bank der Liga kämpfte man sich auch durch kleinere Tiefs. Libera Peter Wernsdorfer präsentierte sich in voller Spiellaune, die Angreifer konnten sich immer wieder gut durchsetzen. Auch erwies sich der breite Kader als Vorteil: Trainer Schriever konnte im Spielverlauf zwei frische Mittelblocker einwechseln. Zudem erhielt Zuspieler Florian Rückert im dritten und vierten Satz eine Verschnaufpause. Den abschließenden Tiebreak eröffnete Peter Balla mit einem krachenden Angriff und auch danach gelang ziemlich viel, die H1 bauten ihre Führung aus. Zum guten Schluss ließ sich auch Jona Pieknik nicht lumpen und beendete das Match ohne Humor. Fazit von Kapitän Tom Täschner: "Ein geiles Spiel."

 

Mit diesem Erfolg im Rücken hoffen die H1 darauf, dass die Saison weiterlaufen wird. Für das neu formierte Team in seiner Findungsphase wäre ein Abbruch ärgerlich. Zumindest der Spieltag am kommenden Samstag in Plattling wird nach letztem Stand stattfinden. Dort werden Balla, Pieknik, Wernsdorfer und Trainer Schriever fehlen, dafür rücken Neuzugang Kalies und Nachwuchstalent Büschl in den Kader, der derzeit verletzte Wrensch wird als Coach fungieren.

 


Herren 2: Endlich wieder (3G) Spieltag!

Bezirksklasse NO Männer: Passau II - Plattling II 3:0 / Passau II - Deggendorf II 1:3 (16.11.2021)

 

Nach über einem Jahr Pause fieberten die Herren 2 dem ersten Spieltag vor heimischer Kulisse entgegen. Mit Roland P. alias Role als neuem Trainer, neuen Spielern und riesiger Vorfreude sollten sogleich die ersten Punkte eingefahren werden. Als Saisonziel standen Technik verbessern und Jugendspieler integrieren im Fokus. Um dem gerecht zu werden, wurden mit Philipp F., Tom K., Tom S., Khaleel und Tom B. die talentiertesten Jugendspieler aufgeboten, die der VC Passau zu bieten hat.

 

Im ersten Spiel durften sich die Herren 2 mit der zweiten Mannschaft des TSV Plattling messen. Schnell war klar: Am heutigen Tag war man der Auswahl aus Plattling deutlich überlegen und die ersten beiden Sätze konnten relativ deutlich eingefahren werden. Sehenswertes Highlight war ein einhändiges Zuspiel von Zuspieler Tom K., welches Mittelblocker Christian D. in bester Bundesliga-Manier per wuchtigem Schnellangriff zum Punkt verwandelte. Im dritten Satz geriet man kurz ins Hintertreffen, begründet durch den Umstand, dass Simon P. (AA) und Korbinian B. (D) die Position des jeweils anderen spielen mussten. Bei der Übernahme der Aufstellung in das eScoring war irgendetwas schiefgelaufen. Angeleitet durch die erfahrenen Spieler und den Trainer konnten sich die beiden schnell in die ungewohnten Rollen einfinden, der Rückstand war fix egalisiert und zum Schluss stand erneut ein relativ deutlicher Satzgewinn auf der Haben Seite. In Summe stand ein deutliches 3:0 und damit zugleich der erste Sieg zu Buche.

 

Nach kurzer Pause ging es gegen die zweite Mannschaft des TSV Deggendorf. Schon beim Einschlagen war schnell klar, dass diese eine deutlich härtere Nuss werden würde. Im ersten Satz konnte man gut mithalten, speziell die Annahme war im Vergleich zur letzten Saison deutlich verbessert, obwohl die Aufschläge des TSV Deggendorf sehr druckvoll über das Netz kamen. Trotzdem wurde der Satz mit 18:25 verloren. In der Auszeit machte man sich nochmals heiß und Roland P. beschwor die Mannschaft, wenn man mithalten kann, kann man Deggendorf auch schlagen. Im zweiten Satz wurde den unzähligen Zuschauern ein hochklassiges Volleyballspiel geboten. Die Annahme stand weiterhin stabil und darauf aufbauend explodierten Korbinian B. und Stefan K. nahezu im Angriff. Speziell im Block stellte man die starken Außenangreifer zunehmend vor Probleme und so konnte der ein oder andere Blockpunkt gesammelt werden. Der Satz endete mit 25:22 pro Passau. Leider konnte man das gute Momentum nicht mit in den dritten Satz mitnehmen. Es häuften sich Angriffsfehler und man bekam den Ball einfach nicht auf den Boden. Mit 14:25 ging der Satz sehr deutlich nach Deggendorf. Im vierten Satz konnte man leistungstechnisch an den zweiten Satz anknüpfen. Beim Stand von 19:20 pro Deggendorf entschied der Schiedsrichter in mehr oder weniger strittigen Szenen innerhalb kurzer Zeit drei Mal für das Auswärtsteam. Highlight war ein Blocktouch den man wohl noch im entfernten Deggendorf gehört hat. Dem sonst sehr soliden Schiedsgericht soll an dieser Stelle jedoch kein Vorwurf gemacht werden, da man selbst die Bälle im Angriff einfach nicht totkriegte.

 

Der Sieg gegen Plattling war Anlass genug, um sich beim anschließenden Bratl essen noch ein bis drölf Bier zu genehmigen und den Abend so zu gestalten als wäre er so schnell das letzte Zusammentreffen (was leider für mehrere Spieler auch zutraf). (TS)


2. Heimspieltag der SG mit knapper Niederlage und klarem Sieg

Bezirksliga Frauen: SG Bad Griesbach-Passau - TG Landshut 2 : 3, SG Bad Griesbach-Passau - RR Vilsbiburg IV 3 : 1 (06.11.2021)

 

Am 2. Heimspieltag der Saison ging unser Team mit gemischten Gefühlen in das erste Spiel. Spielstärke des Gegners unbekannt, Libera Chrissi Hellinger krankheitsbedingt nicht dabei (die Vertretung erst seit 3 Trainingseinheiten beim Team), zwei von den Mittelblockern nach wochenlanger Verletzungspause und erst einem absolvierten Training wieder im Einsatz, eine weitere wegen einer vorangegangenen Erkältung geschwächt. Soweit die Lage.

 

Schon im ersten Satz zeigte sich: die Gäste aus Landshut würden eine harte Nuß werden. Sie glänzten über das ganze Match hinweg mit außerordentlicher Verteidigungsarbeit, so daß es schwer war einen Punkt aus dem Spiel zu erzielen. 

Aufgrund zu vieler Aufschlagfehler war unsere SG im Anfangssatz schnell im Rückstand. Erst als sich das Aufschlagspiel stabilisierte konnte das Gegenüber besser unter Druck gesetzt werden, aber man verlor dennoch mit 23:25 denkbar knapp.

Im zweiten Satz ging unser Team konzentrierter ans Werk. Dank stabiler und starker Aufschläge konnte es eine komfortable Führung herausspielen, die bis zum Endstand von 25:17 verteidigt wurde.

Umgekehrt wieder im 3. Satz. Nach einigen missglückten Aktionen sah man sich gleich wieder einem 4 Punkte Vorsprung hinterherrennen. Wieder stabilisierte sich die Leistung unserer Spielerinnen und sie konnten mehrmals auf Punktegleichstand Aufschließen. Ärgerlicherweise gab es dann den Ausschlag, daß das Team zu wenig gemeinsam Trainieren hatte können und so die letzte Abstimmung fehlte. Durch ein paar nicht erzwungene Fehler hieß es dann schließlich wiederum 23:25 für Landshut.

Nun war ein Aufbäumen gefragt, um nicht die zweite klare Niederlage in Folge zu kassieren. 

Im vierten Durchgang setzte sich dann Jenny Janda in Szene: erst eindrucksvoll mit einer Aufschlagserie zum 7:0 und dann im Verlaufe des Satzes unglücklich mit einer Verletzung, wegen der sie das Spielfeld verlassen mußte.

An dieser Stelle der Wunsch zur schnellen Genesung und baldigen Wiederkehr ins Team!!

Natürlich ging daraufhin ein Wenig der Spielfluss verloren, aber dank des Vorsprungs wurde der Satz noch klar mit 25:21 gewonnen.

Leider glich der 5. Satz eher den Sätzen 1 und 3. Einige fahrige Aktionen und gute Angriffe die knapp im Aus landeten sorgten für das 12:15 und die erste Heimniederlage der Saison.

 

Im zweiten Spiel des Tages sah man sich einer sehr jungen und technisch versierten Mannschaft der Roten Raben Vilsbiburg gegenüber.

Da diese zwar hoch motiviert waren, aber an Körpergröße und Durchschlagskraft deutlich unterlegen führte unsere SG schnell und so komfortabel, daß der Trainer einige Stammspieler aus dem Team nehmen und den Nachwuchskräften Gelegenheit zum Sammeln von Erfahrung geben konnte.  Ohne Probleme fuhren diese den Sieg mit nur 8 Gegenpunkten ein.

Im zweiten Satz, der mit der letzten Aufstellung begonnen wurde, zeigte sich aber, daß noch viel Erfahrung gesammelt werden musste. Die durchweg mittelmäßigen Annahmen führten zu einem teils größerem Rückstand, welcher auch durch die folgenden Rückwechslungen nicht mehr behoben werden konnte. 21:25 hieß es am Ende. Dennoch war es der eine Satz wert, um allen Spielerinnen Spielanteile geben zu können.

Satz 3 und 4 folgten dem Beispiel des ersten Satzes und wurden ohne Probleme mit 25:12 und 25:14 gewonnen.

 

Die Freude über die 4 Punkte des Tages wurde am Abend deutlich getrübt durch die Verletzung der Spielerin und die Aussichten aufgrund der ab dem 05.11. geltenden Regelungen wegen Corona, welche durchaus geeignet sind, den Vereinssport bald zum Erliegen kommen zu lassen.


Heimspieltag der D2

Mit einem hochmotivierten Team startete die neu zusammengestellte Damen 2 am Samstag, den 23.10.2021 in den ersten Heimspieltag der Saison. Gegner waren die SG Saldenburg und der SV Hutthurm. 

Leider reichten die Motivation und der junge Teamgeist nicht für einen Sieg aus. Die teils älteren und vor allem erfahreneren Spielerinnen des Teams aus Saldenburg machten es unserer Damen 2 im ersten Spiel besonders schwer, versierte Annahmen hervorzubringen, sodass auch das Angriffsspiel nicht so hervorragend wie im Training zur Geltung kommen konnte. Obwohl im zweiten Satz das Problem mit der niedrigen Decke aufgrund des Seitenwechsels nicht mehr bestand, konnten sie es trotz vieler guter Aktionen, nicht schaffen, das gegnerische Team (auch nicht mit dem neuen Team Schrei „Boom Shakalaka“) zu dominieren und verloren schließlich den zweiten und dritten Satz.

Nach einer dreißigminütigen Pause stand dann das Team aus Hutthurm der Damen 2 gegenüber. Zunächst starteten die Passauerinnen mit einer guten Führung, wurden dann leider recht schnell von den Spielerinnen aus Hutthurm eingeholt bzw. überholt.

 

Es lag wohl nicht an den vorherigen Niederlagen, sondern eher an der kurzen Pause und der Unerfahrenheit unserer Spielerinnen, wodurch im zweiten Spiel die Kräfte etwas nachgelassen haben und somit auch hier in keinem Satz ein Sieg heimgefahren werden konnte. Dies hat unsere Motivation keinen falls geschmälert – im Gegenteil wird jetzt im Training gezielter Annahme und Aufschlag geübt, sodass solche Fehler beim nächsten Spiel gegen Gotteszell jedenfalls nicht

mehr in der Häufigkeit auftreten sollten. Natürlich präsentierte das nach dem verlorenen Spiel gegen den TSV Grafenau am ersten Spieltag keinen starken Auftakt in die Saison, dennoch war es ein sehr schöner Heimspieltag, der nach der langen Pause die Freude am Volleyball und am Teamsport mal wieder hervorgebracht hat.


SG ist siegreich in die Saison gestartet!

Bezirksliga Frauen: SG Bad Griesbach-Passau - Platting  3 : 1 // SG - Niederviehbach II  3 : 0              (02.10.2021)

 

Am 1. Spieltag in der Bezirksliga traf unsere SG auf die Teams aus Plattling und Niederviehbach II.

Man hatte sich zwar mit einigen Testspielen so gut als möglich vorbereitet, dennoch sorgte die lange Abstinenz von der Wettkampfpraxis für höchste Spannung.  Da auch die Spielgemeinschaft neu zusammengestellt und die Spielstärke dieser Liga uns völlig unbekannt war, war dieser Saisonauftakt  nun zuallererst ein Tag der Standortbestimmung.

 

Schon im 1.  Match gegen Plattling agierten unsere Spielerinnen hochkonzentriert, leisteten sich wenige Fehler und waren immer wieder im Angriff erfolgreich. So gelang es auch, in den Sätzen 1, 3 und 4 einen komfortablen Vorsprung zu erarbeiten und diesen bis zum Satzgewinn zu halten.

Lediglich im 2. Satz gab es einen Durchhänger, so daß die Gegnerinnen plötzlich mit mehr als 10 Punkte in Führung gehen konnten.

Trotz einer fulminanter Aufholjagt ging dieser mit 24:26 Punkten dennoch an Plattling. Allerdings, wie schon oben erwähnt, war das der einzige Satz, den das Plattlinger Team gewinnen konnte. So waren die ersten 3 Punkte geschafft.

 

Im 2. Spiel, gegen Niederviehbach II,  hatte man einen wesentlich leichteren Gegner zu Gast. Dieser entpuppte sich aber aufgrund seiner Spielweise als harte Nuss. So war ein Punkt im Angriff schwer zu erringen und die meisten Bälle der Gegnerinnen kamen als "Kampfpritscher" oder ziemlich unorthodox zurück. Nur durch die Besinnung auf die eigene Angriffs- und Aufschlagstärke, mehrfach eindringlich angemahnt vom Trainer, kam unsere SG dann doch zu einem letztlich verdienten 3:0 Sieg.

 

Ein Dank noch an alle anwesenden Zuschauer, im Besonderen unseren Herren für die lautstarke Anfeuerung.