Berichte 2016/17

Herren 2 sichern vorzeitig Klassenerhalt - Samstag abschließender Heimspieltag

Bezirksliga Männer: Eitting - Passau II 0:3 (-22,-27,-22) / Schönberg - Passau II 3:0 (19,16,19)

(15.3.17) - Ein Sieg fehlte noch. Und die Herren 2 nutzten gleich die erste Chance, schlugen Eitting 3:0, machten den Klassenerhalt perfekt.

 

Noch am Vorabend war mit diesem Erfolg mitnichten zu rechnen. Im Abschlusstraining verletzte sich Kapitän Markus Stoiber am Sprunggelenk und würde wochenlang nicht zur Verfügung stehen. So betrachteten es jedenfalls die Umstehenden. Der bereits vorher dezimierte H2-Kader schwand somit auf sieben einsatzfähige Spieler, darunter zwei Liberos. Stoiber selbst hingegen definiert Fitness als die Anpassungsfähigkeit eines Individuums an seine Schmerzen. Er meldete sich am Folgetag spielbereit, sendete dem Team dadurch ein klares Signal für Kampfgeist und Willen.

 

Gegen die oft schlaffen ersten Spielminuten hatte H2-Trainer Alex Grill seinen Männern ein neues, intensives Aufwärmprogramm verordnet, das Früchte trug: Vor 50 lautstarken Eittinger Fans agierte das Team mit Courage und Angriffslust. Von Beginn an war man auf Augenhöhe mit dem starken Gegner aus dem Labertal und konnte sich dann absetzen: 11:11 - 15:12 - 20:14 – 25:22. Der zweite Durchgang begann ausgeglichen – bis zur einzigen Schwächephase im Spiel: Bei 7:7 wackelte die Annahme. Flugs stand es 7:13, dann gar 11:19. Grill nahm die Auszeit und forderte von seinen Spielern angesichts des hoffnungslosen Spielstands erhöhtes Risiko. Gesagt, getan: Aufschlagserien von Ben Schriever und Martin Pöhls führten auf 19:21 heran. Bis zum 22:24 ging es hin und her. Zum entscheidenden Akteur in der Endphase erhob sich dann Philemon Wrensch mit einem verwandeltem Aufsteiger und einem ultimativen Block. Jonathan Pieknik krönte schließlich per Hinterfeldangriff die Aufholjagd. Wie stark so ein Finish macht, zeigte sich deutlich im dritten Satz. Vom Verlauf her war dieser ein Abziehbild des ersten: zunächst pari – 15:11 – 20:14 – 25:22. Der Klassenerhalt war geschafft. „Wir wussten: Wir sind gut genug, um uns in der Liga zu halten. Dass uns das mit einem so starken Match gelingt, damit hatten wir nach dem Vorfall im Abschlusstraining nicht gerechnet.“, beschreibt Angreifer Max Eisl die Erleichterung. Coach Grill lobte sein Team für die „reife, kompakte Leistung“. Aus einem homogenen Team ragte Pieknik auch diesmal als bester Angreifer heraus. „Er konnte als Einzelner heute glänzen, weil die ganze Gruppe funktioniert hat“, ordnet Grill ein.

 

Der zweite Gegner hieß TSV Schönberg. Die Exmannschaft von H2-Trainer Grill hat im Aufstiegsrennen noch einmal Lunte gerochen, denn Tabellenführer Saldenburg patzte in der Vorwoche gegen Niederviehbach. Entsprechend vehement trat Schönberg nun auf, bezwang zunächst Eitting mit 3:0. Anschließend mussten auch die H2 sich beugen: einerseits der sportlichen Übermacht des bestens aufgelegten TSV; andererseits einem latenten Spannungsabfall nach dem vollbrachten Klassenerhalt. Drittens musste Kapitän Stoiber letztendlich der Verletzung Tribut zollen und seinen Einsatz beenden, in der Folge wurde Libero Michel Storch ins kalte Angreiferwasser geschmissen. Nach 57 Minuten gewann Schönberg so verdient wie deutlich, damit ist zu diesem Spiel alles gesagt.

 

Das fröhliche Nachspiel bestritten VCE und VCP gemeinsam beim Eittinger Stammwirt. Die Gastgeber zeigten sich dabei als Hort überdurchschnittlicher Sangesfreude und großen Zusammenhalts, der auch Niederlagen aushält. Zu späterer Stunde stießen die VCE-Damen nach ihrem Auswärtsspieltag zur Feier dazu und begingen ihre Vizemeisterschaft.

 

Ganz befreit können die 2. Herren nun am Samstag (14 Uhr, Dreifachhalle) den abschließenden Heimspieltag bestreiten. Mit hoffentlich wieder mehr Personal will das Team sich für die Hinspielniederlagen gegen Niederviehbach (1:3) und Schönberg (0:3, s.o.) revanchieren und eine erfolgreiche Saison erfolgreich beenden. Gegen dieses Vorhaben spricht die Tatsache, dass die H2 in dieser Saison gegen alle anderen Gegner entweder beide Spiele gewonnen oder beide verloren hat. Da jedoch eine alte Bauernregel besagt, dass niemand die Festung Passau zu schleifen vermag, wenn an den drei Flüssen der Frühling erwacht, darf man optimistisch sein. Alle VC-Freunde sind herzlich zum Zuschauen eingeladen! (bs)


Herren 2 leisten halbe Miete

Bezirksliga Männer: Passau - Waldkirchen 2 3:0 (15,13,14)

 

Dieser Sieg tat gut! Nach zuletzt fünf Niederlagen aus sechs Spielen erfüllten die "Männer vom Grill" ihre Bringschuld, bezwangen Schlusslicht Waldkirchen 2 souverän mit 3:0. Der spielerische Aufwärtstrend hatte sich bereits im Training abgezeichnet, insbesondere das Testspiel gegen den Landesligisten Waldkirchen 1 bewertete Trainer Grill positiv: "Es fühlt sich nie bequem an, wenn du 0:5 verlierst. Wir haben aber Vieles gut gemacht." Gegen den "Unterbau" bestätigten seine Spieler nun diesen Eindruck und siegten glatt mit 3:0.

 

Die halbe Miete zum Klassenerhalt ist somit geleistet. Es fehlt noch ein Sieg aus den ausstehenden vier Partien. Nervenschonend wäre ein Erfolg am 11.3. in Eitting gegen den Gastgeber oder anschließend gegen den TSV Schönberg. "Bei Spieltagen in Eitting ist immer eine Superstimmung, die beste Laune nach Abpfiff wollen aber wir haben!", so Grill.

 

Zurück zum Spiel vom Samstag, das untypisch endete: Mittelmann Schubert dingste den Matchball krude ins gegnerische Feld. In den 53 Minuten zuvor hingegen überzeugten die 2. Herren mit geradlinigem Auftritt und manch Angriffen mit Wums. Kernelement der guten Leistung war die funktionierende Annahme um Neuzugang Storch. Darauf aufbauend konnte Zuspieler Pöhls mit seinen Pässen Tempo machen. Vor allem die Schnellangreifer (Schubert, Wrensch) punkteten fast zu 100%. Die Verwertung auf gegnerischer Seite war deutlich weniger erfolgreich, die Waldkirchener Angreifer scheiterten oft an Block oder Abwehr der H2.

 

Man darf einen Sieg gegen den Tabellenletzten nicht überbewerten. Die Art und Weise sollte aber durchaus Selbstvertrauen geben für einen erfolgreichen Saisonendspurt. (bs)


Dreikönigsturnier im Dommelstadl

(18.01.17) - Am Dreikönigstag, genauer gesagt eher am Dreikönigsabend, lud der VC-DJK Passau seine Mitglieder in die Turnhalle der Grundschule Dommelstadl zu einem Stelldichein. Mit einem kleinen Mixedturnier sollte das neue Jahr adäquat angegangen werden.

20 Passauer Volleyballer aus allen gemeldeten Teams (wobei sich die Damen 2 durch Ihren Trainer vertreten ließen) fanden sich ein. Unser Vorstand Klaus begrüßte die Anwesenden und nach kurzer Auslosung begann der Kräftevergleich der 4 Teams, die jeder gegen jeden antraten.

Damit es den Wartenden nicht langweilig wurde, waren vom Verein diverse Getränke, Wienerle und Süsszeug gesponsert worden. Alles in allem war es ein gelungener Abend, der allen Anwesenden grossen Spaß machte und im nächsten Jahr mit vielleicht noch mehr Teilnehmern seine Wiederholung finden wird! (ak)

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Herren 2 schlagen Herren 1 im Vereinsduell, beide verlieren gegen Saldenburg

(14.12.16) - Vor dem brisanten Spieltag im Gymnasium Leopoldinum herrschten bei unseren beiden Männerteams unterschiedliche Gemütslagen. Die Herren 1 wollten nach dem verpatzten Saisonstart ihren jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen, kassierten allerdings im Abschlusstraining eine Hiobsbotschaft: Kapitän Tom Täschner meldete sich verletzungsbedingt ab und musste seinen Einfluss tags darauf aufs Coaching beschränken. Der „Zweiten“ ihrerseits stand der Sinn nach Wiedergutmachung für den blutleeren Auftritt in Landshut vor zwei Wochen, als man folgerichtig punktlos die Heimreise antreten musste.

 

Passau – Passau II 2:3 (25:17, 27:29, 19:25, 28:26, 5:15)

Das Hinspiel zu Saisonbeginn war noch eine deutliche Sache für die Herren 2 gewesen, die die Herren 1 innerhalb einer knappen Stunde in drei Sätzen filetierten. Diesmal zeigte die „Erste“ von Beginn an, dass sie keinesfalls noch einmal die Statistenrolle übernehmen würde. Stattdessen übernahm man gleich das Kommando auf dem Feld. Die ersten Bälle funktionierten einwandfrei. Tobias Marktscheffel spielte variabel zu und fand in seinen Angreifern selbstbewusste Abnehmer. Logische Folge war ein schnelles 25:17.

Danach verließen auch die H2-Spieler ihre Startlöcher und nahmen aktiv am Geschehen teil. Schrittweise gelang es ihnen, die Begegnung ausgeglichen zu gestalten. Im zweiten Durchgang konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Es wurde eng und enger, einige knifflige Schiedsrichterentscheidungen erhitzten zusätzlich die Gemüter. Beide Seiten zeigten starke Aktionen, aber auch manche Unsicherheit. Und beide hatten alle Chancen: nach Abwehr eines Satzballs nutzten die H2 den vierten eigenen zum 29:27.

Die Enttäuschung über die so knapp verpasste 2:0-Führung war den H1 fortan deutlich anzumerken. Umgekehrt ließen sich die H2 davon beflügeln, noch einmal von der Schippe gesprungen zu sein, und spielten mit gesteigerten Selbstvertrauen. Zudem entfaltete eine personelle Umstellung von H2-Trainer Alex Grill entscheidende Wirkung: für den schwachen Ben Schriever brachte Grill Mitte des zweiten Satzes Constantin Schwitalla. Der 2,07-Mann zeigte, dass man wahre Größe nicht lernen kann, und stellte mit seinen Schnellangriffen Block und Abwehr der "Ersten" vor unlösbare Probleme. Zuspieler Martin Pöhls zog diese Option in der naheliegenden Häufigkeit.

Die Dominanz der H2 währte bis zur 15:11-Führung in Satz 4. Dann erwachte der Widerstandsgeist der „Ersten“, die plötzlich ihre Eigenfehler abstellte und zudem ihrerseits in Person von Felix Holubek und Dominik Schuett wieder Durchschlagskraft im Angriff generierte. Zudem konnte Zuspieler Marktscheffel in dieser Phase zwei Annahmen direkt zum Punkt verwandeln. Packend das Finish: nach Abwehr eines Matchballs beim Stand von 24:25 gewannen die H1 noch mit 28:26.

Der abschließende Tiebreak, oft die ultimative Zuspitzung einer Partie, war diesmal grässlich kurz und einseitig. Offenbar hatten die Drehbuchautoren ihr Pulver verschossen und nichts mehr in petto. Die H1 machten bereits zu Satzbeginn ein paar Fehler, während die H2 gänzlich auf solche verzichteten und bereits beim Seitenwechsel mit 8:2 in Front lagen. Endstand: 15:5. Auch wenn die Sieger es anders sehen: dieses Spiel hätte einen anderen Abschluss wahrlich verdient gehabt.

 

Passau – SG Saldenburg 0:3 (20:25, 21:25, 22:25)

Auf Passauer Seite wusste man vorher um die Schwere der Aufgabe. „Saldenburg hat nicht ein oder zwei überragende Angreifer, die einen zertrümmern. Stattdessen funktionieren sie auf jeder Position. Man muss schon sehr viel Druck erzeugen, um sie zu Fehlern zu bewegen“, beschreibt Dominik Schuett die Stärken des Gegners.

Wie zutreffend diese Analyse ist, zeigte sich beim Aufeinandertreffen: die Eigenfehler der SG während des gesamten Spiels ließen sich an zwei Händen abzählen. Den Herren 1 gelang es nicht, den Tabellenführer aus dem Tritt zu bringen und so musste man sich am Ende dessen Qualität beugen.

Lediglich einen kleinen Vorwurf hatte der verletzte Kapitän Täschner seinen Mannen zu machen: „Gegen einen solchen Gegner muss man vielleicht druckvoller und mit mehr Risiko aufschlagen.“ Ansonsten war Täschner überaus zufrieden mit der Performance der H1, die ihren Teil zu einem attraktiven Volleyballspiel beigetragen hatten. Zuspieler Luke Uniacke zeigte sich agil und mit viel Spielfreude und auch seine Teamkollegen agierten viel stabiler als noch vor einigen Wochen. Auch wenn kein Satzgewinn heraussprang: Da stand eine funktionierende, gut strukturierte Mannschaft auf dem Feld. Der spielerische Aufwärtstrend wurde bestätigt.

Im Ergebnis gelang mit nur einem Punkt aus zwei Spielen zwar nicht der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Bestätigt man die letzten Leistungen auch im kommenden Jahr, sollten die benötigten Siege aber eingefahren werden können – zumal, wenn der Kapitän sich hoffentlich wieder gesund zurückmeldet.

 

Passau II – SG Saldenburg 2:3 (18:25, 23:25, 25:17, 25:23, 11:15)

Wie bereits im Hinspiel gelang es unseren Herren 2, die SG bis in den Tiebreak zu zwingen. Wirkten die zwei Satzgewinne damals eher noch als Ausrutscher des Spitzenreiters, verlief die Begegnung diesmal - mit Ausnahme des ersten Satzes - tatsächlich auf Augenhöhe.

Einfluss auf den Spielverlauf hatte einerseits die SG mit mehreren kleine Schwächephasen, die normalerweise nicht zu ihrem Portfolio gehören. Andererseits nahmen unsere Männer mit einer starken Vorstellung das Glück größtenteils selbst in die Hand. Jeder Spieler brachte eine ansprechende Leistung, angefangen von Libero Armin Kaltenecker über die Zuspieler bis zu den Angreifern. Zudem gelang es punktuell, die Annahme der SG mit druckvollen Aufschlägen in die Bredouille zu bringen. Zum stärksten Element aber wurde der eigene Block. "Soviel wie in diesem Spiel haben wir noch nie geblockt", bilanzierte Angreifer Max Eisl. Als eifrigster Maurer zeigte sich Mittelblocker Schriever, nun wieder in starker Verfassung. Die umjubeltste Aktion des Tages fügte sich in dieses Bild ein: Kapitän Stoiber erzielte mit einem krachenden Einerblock den Punkt zum 2:2-Satzausgleich.

Bis zum 10:8 im Entscheidungssatz roch man an der Sensation. Dann demonstrierte die SG, warum sie zu Recht ganz oben steht, und machte bis zum Abpfiff keinen Fehler mehr. Unserer "Zweiten" hingegen gelang das nicht. Sie verlor nach bemerkenswerter Leistung knapp mit 2:3, hinterließ ihren Trainer aber überaus versöhnt: "Im Wesentlichen war das ein mannschaftlicher Aufrutt, wie ich ihn mir vorstelle", so Grill. (bs/mp)


Herren 2 schlagen VC Eitting 3:2

Passau II - Eitting 3:2 (10:25, 25:21, 21:25, 25:20, 15:12)

(14.11.16) - volleyball-passau.de-Leser schätzen unsere ausgewogene Berichterstattung, wollen fair und sachlich informiert werden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, beginnt unser Bericht vom Spiel VC-DJK Passau II gegen VC Eitting 09 erst mit der 18. Spielminute.

 

Auch in Durchgang zwei lagen die Vorteile lange auf Seiten von Eitting, das bis zum 16:13 nahezu fehlerfrei agierte. Von diesem Punkte an kippte die Waage immer mehr in Richtung der H2, die nun ihren Widerstandsgeist entdeckten und zudem erfolgreich an einigen Stellschrauben drehen konnten. Deren Trainer Alex Grill sah die Spielentwicklung mit Freude: „Man konnte sehen, wie wir nach und nach gute Lösungen gefunden haben.“

 

Vor allem in der Arbeit gegen den Ball steigerten sich seine Mannen. Das eigene Feld, zu Spielbeginn noch unbewachte Zone, wurde nun couragiert verteidigt, sodass kaum noch gegnerische Angriffe auf dem Boden einschlugen. Sogar Georg Wolf, dem herausragenden Eittinger Akteur, gelang dies nur noch selten. Auch die taktische Anweisung von Grill, in bestimmten Situationen bewusst nicht zu blocken („Die schlagen uns nur an“) und ganz auf die Feldverteidigung zu vertrauen, fruchtete. Offensichtlich zahlten sich hier die zahlreichen Abwehrübungen im Training der letzten Wochen aus. Eine weitere gute Anpassung während des Spiels war die Umstellung der Aufschlagannahme. Der starke Feigl übernahm häufig eine komplette Feldhälfte, situativ wurde aus dem Dreier- teilweise ein Zweierriegel.

 

Je mehr und bessere erste Bälle das Team zuwege brachte, desto mehr freute sich Zuspieler Pöhls. Zunächst als Balljunge beschäftigt, konnte er jetzt aktiv am Match teilnehmen und seine Angreifer in Szene setzen. Auszeichnen konnten sich insbesondere die Außenangreifer Schubert mit Traumquote und Pieknik mit trotz Erkältung hervorragender Leistung. Mittelmann Wrensch bewies, dass er es nicht nur mit Wumms kann, sondern auch mit Köpfchen.

 

Am Ende stand ein hart erkämpfter, aber verdienter Fünfsatzerfolg. Der knappe Ausgang war dabei typisch für die Leistungsdichte in der diesjährigen Bezirksliga. „Es gibt da keine Mannschaft, gegen die wir ohne Siegchance wären. Aber auch niemanden, den man im Vorbeigehen besiegen kann“, stellt Grill fest, für den der Sieg eine sicht- und hörbare Genugtuung war. Der Coach, zuletzt etwas im Zweifel über manche seiner Entscheidungen, traf diesmal mit seinen personellen und taktischen Maßnahmen voll ins Schwarze.

 

Die Herren 2 bedanken sich beim VC Eitting für ein großartiges, umkämpftes Spiel, das uns von der achtzehnten bis zur letzten Minute großen Spaß gemacht hat. Und beim Ausrichter, der uns nicht vor der Halle hat erfrieren lassen. Den eigenen Spielern Kaltenecker, Kreiner und Pieknik wünschen wir baldige Genesung! (BS)


Herren 2 schlagen VC Eitting 3:2

Die Spieler in der Einzelkritik:

 

Max Eisl  -  Wo rohe Kräfte sinnlos walten, ist Max nicht zu finden. Er führt lieber die feine Klinge. Als Diagonalspieler Teil des mannschaftlichen Satz-1-Desasters, danach deutlich verbessert. Ab dem 4. Satz teilte er sich mit Schubert die Position auf der Außenbahn, wobei er seine Rolle defensiver interpretierte als der Teamkollege. Trug mit einigen starken Abwehraktionen zum Erfolg bei.

 

Philipp Feigl  -  Übernahm vom verletzten Kaltenecker die Liberorolle und steigerte sich nach anfänglicher Unsicherheit enorm. Hatte in der Annahme seine Feldhälfte fest im Griff und übernahm zusätzlich die Leitung unserer Ausgrabungsabteilung. Je länger das Spiel dauerte, desto fixer wurde er in der Abwehr. Am Ende manchmal schneller als der Ball. Eine überzeugende Performance.

 

Armin Kaltenecker  -  Wagte trotz Knieproblemen seinen Einsatz, musste den Versuch aber nach wenigen Minuten wieder abbrechen. Wir hoffen auf baldige Wiederherstellung.

 

Jonathan Pieknik  -  Jona reiste stark angeschlagen an. Was er daraus machte, war großartig, nämlich einen Auftritt mit effizienten und intelligenten Lösungen bei sehr geringer Fehlerzahl. Auch ohne vollen Zugriff auf seine Leistungsfähigkeit wurde er zum MVP des Spiels. Trotzdem wünschen wir ihm gute Genesung.

 

Martin Pöhls  -  Musste ungewöhnlich lange mit seiner Eröffnung warten, denn irgendein Witzbold hatte seine Figuren komplett durcheinander gebracht. Erst nach 18 Minuten war aufgeräumt und er konnte seinen ersten Zug machen. Band in bewährter Taktik mit Vorstößen seiner Zentrumsbauern die gegnerischen Springer, während die eigenen Springer die gegnerische Stellung wirkungsvoll über die Flügel attackierten. Manchmal durchschaubar, überraschte hingegen mit seinem 34. und 52. Zug. Am Ende matt (aber zufrieden).

 

Luis Ramirez  -  Nach überzeugender Leistung zuletzt im Pokal diesmal nur kurz im Einsatz. Unser Import „from overseas“ zeigte sich wie immer leidenschaftlich und positiv, ist ein echter Teamplayer.

 

Ben Schriever  -  Lange Zeit gewohnt sicher und fehlerarm. Mit wichtigen Ballgewinnen in der Verteidigung. Im Angriff nicht so durchschlagskräftig wie in den letzten Wochen. Aus seiner Schwächephase im 5. Satz befreite ihn netterweise Schubert.

 

Rüdiger Schubert  -  Der KFZ-Mechaniker Uwe Petzold bevorzugt ebenfalls Geräte von damals:  „Das sind ehrliche Maschinen. Die gehen nach 20 Jahren noch und auch nach 50 Jahren, wenn man sie gut behandelt." Motor und auch Verschleißteile seien noch aus Metall und das sei heute ja nicht mehr Standard. So erklärt sich Petzold die lange Haltbarkeit. „Vieles ist ja heute aus Plastik.“

 

Markus Stoiber  -  Sein Erfolgsrezept der letzten Monate ist eine ausgeklügelte Methode der Schmerzverlagerung zwischen Wirbel und Bandscheibe. Oder so ähnlich, jedenfalls beschäftigt er sich ungern mit medizinischen Diagnosen, er spielt lieber Volleyball.  Il Capitano übernahm bei 1:2-Satzrückstand ausgeruht die Diagonalposition und führte unser nun homogenes Team zum Sieg. Seinen Longlineangriff in Durchgang vier hätten wir zum „Ball des Tages“ gekürt, wäre er nicht um Zentimeter neben der Linie gelandet.

 

Philemon Wrensch  -  Phil hat sich, mit nur rudimentären fränkischen Vorkenntnissen (gibt's da überhaupt Berge?) ausgestattet, vor einem Jahr unserer Expedition angeschlossen und auf der Strecke gelernt. Inzwischen marschiert er als festes Glied in der Mitte der Formation voran, ist präsent und handlungsorientiert. Seinen Aufschlag hatte er im Basislager zurückgelassen („Gepäck sparen!“), will ihn jetzt aber nachholen („Irgendwie doch ganz nützlich, das Teil“).


Männerteams beim Bezirkspokal

Das schreibt der Pokalsieger
Das schreibt der Pokalsieger

Passau II - Landshut 1:2 (25:21, 20:25, 12:15)

Passau II - Schönberg 2:0 (25:17, 25:17)

Passau - Landshut 0:2 (19:25, 16:25)

Passau - Niederviehbach III 2:0 (25:14, 25:11)

(08.11.16) - Die Teamwertung hatte der VC bereits vor Anpfiff gewonnen – beide Männerteams fuhren am Samstag zum Bezirkspokal nach Steinach.

 

Auf den Feldern der „Wilden Wespen“ mussten zunächst die Herren 2 gegen den TG-VfL Landshut antreten, während die H1 ein Freilos erwischten und im Halbfinale den Sieger dieser Partie erwarteten. Die „Zweite“ kämpfte hart für das vereinsinterne Duell, doch es sollte nicht dazu kommen: nach zwei umkämpften Durchgängen zum 1:1 reichte eine 8:3-Führung im Tiebreak nicht aus. Landshut gewann das ansehnliche Spiel knapp, aber verdient in drei Sätzen.

 

Leider blieb der TG-VfL seiner Rolle als „Passaukiller“ treu und schaltete - in glatten zwei Sätzen - auch die H1 aus. Deren Mannschaftskapitän Thomas Täschner war, auch angesichts der letzten Niederlagen in der Liga, ratlos: „In dieser Saison kriegen wir unser Spiel nicht recht zusammen.“ Wie wohltuend war da das abschließende Platzierungsspiel gegen Niederviehbach! Das Schuett-Team trat groß auf und revanchierte sich mit 25:14 und 25:11 für die Heimniederlage in der Liga eine Woche zuvor. Dieser Auftritt sollte Selbstvertrauen geben für die bevorstehenden Aufgaben.

 

Die H2 landeten ihrerseits durch ein ungefährdetes 2:0 gegen den Schönberger Nachwuchs auf Platz 5. Coach Grill konnte dabei sein Personal durchwechseln und zog insgesamt ein versöhnliches Fazit: „Spielerisch sehr brauchbar. Wir müssen aber noch konsequenter werden.“ Seine Spieler indes sahen sich in der Erkenntnis bestätigt, dass H2-Kapitäne viele innere Werte haben und so, aber echt nicht auslosen können.

Für ihren 3. Rang heimsten die H1 zur Freude aller Passauer einen netten Pokal ein (s. Foto), der gebührend gefeiert wurde. Die abendliche gemeinsame Einkehr im Autohof beruhigte vortrefflich die knurrenden Mägen. Insbesondere Grill, vormittags noch ohne heißen Appetit, ließ sich seinen „Hengersburger“ mit Genuss munden.

 

Kein schlechter Pokaltag. (TS/BS) 


Herren 2: Wenn es einfach wäre, wäre es Fußball

Passau II - Saldenburg 2:3 (20:25, 12:25, 25:18, 25:21, 9:15)

Passau II - Deggendorf II 1:3 (25:16, 21:25, 20:25, 23:25)

(01.11.16) - Fast ein Jahr lang blieben die 2. Herren in Ligaspielen unbezwungen. Jede Serie reißt einmal, nun war es soweit. H2-Trainer Alex Grill bleibt Realist: "Klar, dass wir als Aufsteiger nicht alles gewinnen." Gegen zwei an diesem Tage in bester Spiellaune befindliche Gegner waren seine Mannen keinesfalls chancenlos, zwangen gar die bis dato ungefährdeten Saldenburger zum ersten Mal in dieser Saison in einen Entscheidungssatz. In beiden Spielen war streckenweise Grills Handschrift zu erkennen, die er in der Saisonvorbereitung intensiv vorangetrieben hat: ein gut organisiertes, homogenes Team, zielstrebig, bereit, aufschlagstark, die gegnerische Blockreihe stets beschäftigend. Attribute, mit denen man zuletzt den Saisonauftakt regelrecht zelebriert hatte. Trotz der Niederlagen lautet somit das Fazit: Spieltag entspannt abhaken - sieben Punkte aus vier Spielen ist eine gute Bilanz!

 

Soweit die Theorie.  In der Praxis suchte man vergebens entspannte Spieler. Stattdessen war bereits während der Spiele eine Unruhe spürbar. Noch augenfälliger arbeitete es nach Schlusspfiff in Aktiven und Coach. Grund waren zwei wunderliche Eigenschaften des Teams an diesem Samstag: Es verlor binnen Minuten die eigenen Stärken vollständig und fand sie genauso plötzlich aus dem Nichts wieder. Standby-Spieler Stefan Wosnik beobachtete das Auf und Ab vom Spielfeldrand: "Es ist bemerkenswert, wie sehr sich bei jemandem die Herangehensweise an die genau gleiche Situation innerhalb kürzester Zeit ändern kann." Nun sind die jeweiligen Gründe für den Verlust des Selbstbewusstseins schwer herauszufinden: Konzentrationsprobleme, Beeinflussung durch Zuschauer, Gegner oder Spielstand? Jedenfalls zeigte sich einmal mehr, dass vieles im Volleyball Kopfsache ist, mehr als in manch anderer Sportart.

 

In den zahlreichen Unterhaltungen nach Spielende hatten die ungewohnt Schwierigkeiten, den eigenen Auftritt einzuordnen. Auch Grill, eine Zeit lang in sich versunken, fand adhoc keine befriedigende Antwort. Einig war man sich aber in dem Ziel, künftig mehr Geradlinigkeit an den Tag zu legen. Mittelblocker Philemon Wrensch ist jedenfalls überzeugt, dass es gelingen wird, die Teamperformance stoßfest zu machen: "Wenn wir das schaffen, werden wir richtig Spaß haben. Dann bringen wir jeden Gegner in der Liga in Not."

 

Abends beförderte das zweite Bier die Erkenntnis, dass dazu auch eine gewisse Lockerheit zweckmäßig sei. Nach dem dritten Bier gab Max Eisl die Parole aus: "Aufstehen, Krönchen richten, weitermachen!" Als das Bier aus war, äußerte einer, man könne den Spieltag entspannt abhaken, sieben Punkte aus vier Spielen sei eine gute Bilanz.

 

Fest steht, dass die H2 am 5.11. im Pokal und auch am 12.11. zum nächsten Punktspiel in Eitting antreten werden. Ein Wechsel in den Fußballsport ist keine Option. (BS)


Bombenstimmung in Straubing

Satz 1 noch mit Anlaufschwierigkeiten bei NawaRo Straubing
Satz 1 noch mit Anlaufschwierigkeiten bei NawaRo Straubing

(27.10.16) - Die Herren 2 (mit weiblicher Verstärkung) ließen sich auch von der Bombenentschärfung und dem damit verbundenen Verkehrschaos in der Heimat nicht abhalten und machten sich rechtzeitig auf den Weg nach Straubing zum DVV-Pokalspiel zwischen NawaRo und dem deutschen Meisterschaftsfavoriten Allianz MTV Stuttgart. Dort angekommen gab es zunächst einen kleinen Dämpfer: die Trommel musste am Eingang abgegeben werden. Aber "Laut sein geht auch ohne Trommel DUDEI DUDEI" wurde nun der Leitspruch des Passauer Anhangs. Bereits kurz nach Einfinden auf der Tribüne, der erste Stimmungscheck: "HEY HEY, wer nicht hüpft, der kommt aus Stuttgart, HEY HEY." Die Stimmung super, die Stimmen geölt, es war also alles angerichtet für einen tollen Pokalabend in der turmair Volleyballarena.

 

Sichtlich angetan von dieser großartigen Unterstützung konnten die Straubinger Mädels die ersten Punkte gut mithalten, ehe das Übergewicht des schwäbischen Gastes deutlich wurde. Der erste Satz ging daher klar an die Gäste aus Stuttgart (16:25).

Doch im zweiten Satz konnte der Gastgeber - unterstützt von den über 500 Zuschauern auf den Rängen - mithalten und hatte beim Stande von 24:23 sogar Satzball. Leider verlor man am Ende denkbar knapp mit 24:26. Für die Herren 2 eine klare Angelegenheit: Schuld war die fehlende Trommel.

Im dritten Satz konnte sich NawaRo recht schnell einen komfortablen Vorsprung erarbeiten, der auf der Zielgeraden leider verspielt wurde. Allianz MTV Stuttgart wurde seiner Favoritenrolle somit gerecht und ist verdient eine Runde weiter. Der Außenseiter aus Straubing konnte jedoch gut Paroli bieten und sein eigenes Potential aufzeigen. Insbesondere Youngster Franziska Liebschner gefiel nach ihrer Einwechslung.

 

Trotz 0:3-Niederlage wurde nur auf einer Seite gefeiert: "Wir sind für Straubing, aus Niederbayern, wir sind diejenigen, die immer wieder feiern. OLE OLE." Gemeinsam mit den NawaRo FANtastics feuerten die Passauer Gäste die Straubinger Mädels auch nach Spielende an.

Und eine Möglichkeit zur (kleinen) Revanche hat NawaRo Straubing bereits am 05.11., wenn es in der 2. Bundesliga gegen die zweite Mannschaft aus Stuttgart geht.

 

Ein Schönheitsfehler aber bleibt: Die Klatschpappen - wir nannten sie Zusammenfaltklatschdinger - wurden vom Mannschaftsverantwortlichen im Qualitätscheck leider mit "nicht ausreichend" bewertet. Hier muss dringend nachgebessert werden. Den ausführlichen Test lesen Sie für 1,99 € im Einzelabo oder im Monatsabo für 9,99 €/Monat in der "Passauer Qualitätsüberwachung für Zusammenfaltklatschdinger".

 

Vielen Dank für die Einladung, Daniel Färber und NawaRo Straubing. Herzlichen Dank auch für das Reiseproviant, Mirko Schirmer.

 

Für die Herren 2 des VC Passau wird es am Wochenende wieder ernst. In der heimischen Dreifachhalle spielt man gegen SG Saldenburg und den TSV Deggendorf II. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Trotz der gelungenen Stimmungsgeneralprobe freut sich die Mannschaft über lautstarke Unterstützung. Für die Verpflegung der Gäste ist bestens gesorgt. (ME)


Mit der Zweiten siegt man besser

Die Zweite zum Auftakt in Waldkirchen
Die Zweite zum Auftakt in Waldkirchen

Waldkirchen II - Passau II 1:3 (19:25, 22:25, 26:24, 17:25)

Passau - Passau II 0:3 (21:25, 9:25, 14:25)

(02.10.16) - Mit Elan führte Trainer Alexander Grill die 2. Herren in der Vorsaison zum Aufstieg in die Bezirksliga. Mit dem gleichen Elan gestaltete er nun eine intensive Vorbereitungsphase mit einem Trainingslager in Bad Tölz und Testspielen in Burghausen und München (beim Bayerischen Pokalfinale). Das von Grill klar formulierte Ziel lautete dabei: "Wir wollen von Anfang an konkurrenzfähig sein." Nun folgte die Nagelprobe: der Saisonauftakt.

 

In Spiel eins gegen Gastgeber TSV Waldkirchen II funktionierten einige Dinge schon recht gut: Die Annahme war stabil. Das Spielsystem stand und die Spieler waren gut aufeinander abgestimmt. Dazu zeigten sich die H2 sehr einsatzfreudig. Jedoch war auch noch etwas Sand im Getriebe: einige leichte Fehler, dazu zahlreiche verschlagene Aufschläge. Dadurch lief es nicht recht flüssig, Durchgang drei wurde gegen nie aufsteckende Waldkirchner gar trotz dreier Matchbälle noch abgegeben. Bei der ersten Bewährungsprobe war die Nervosität nun greifbar. Um so größer fiel die Erleichterung aus, als im Folgesatz der 3:1-Sieg eingefahren wurde. "Das war keine Topleistung, aber ein engagierter Auftritt. Ich bin zufrieden.", resümierte Grill.

 

Im Verlauf der zweiten Partie - dem vereinsinternen Duell mit den 1. Herren des VC - wich die Zufriedenheit dann purer Freude ob der Darbietung seiner Mannen. Beleg: In einigen Auszeiten erlebten die Spieler ihren normalerweise umtriebigen Coach ("Zuhören jetzt, ich hab nur 30 Sekunden!") diesmal ungewohnt wortkarg: "Ich habe nichts zu sagen." Tatsächlich klappte bei den H2 nahezu alles, ein Rad griff ins andere: Die solide Aufschlagsannahme ermöglichte ein variables Offensivspiel mit Bums im 1. Tempo und durchschlagskräftigen Außenangriffen, auch die gelegentlichen Zuspielerfinten fruchteten. Und anders als noch gegen Waldkirchen schlugen die H2 diesmal druckvoll und mit geringer Fehlerquote auf, konnten so den gegnerischen Spielaufbau erheblich erschweren. "Mit unseren Aufschlägen haben wir uns das Leben leicht gemacht", konstatiert Mannschaftskapitän Markus Stoiber.

 

Nach Schlusspfiff jubelten die H2 über nicht erwartete zwei Siege und die Maximalausbeute von sechs Punkten, die der Trainer indes nicht als Sensation betrachtet wissen will: "Ich bin schon davon ausgegangen, dass wir in der Bezirksliga bestehen können." Auch gegen den eigenen "Überbau" hatte man sich angesichts dessen angespannter Personalsituation durchaus Chancen ausgerechnet: Annahmespezialist Thomas Täschner fehlte, Angreifer Felix Holubek war zudem erst am Vorabend aus den USA zurückgekehrt. "Die 1. Herren konnten bisher kaum gemeinsam trainieren. Da waren wir natürlich im Vorteil", so Stoiber. Erfreulicherweise schlug die 1. Mannschaft ihrerseits Waldkirchen II klar mit 3:0, hielt den Schaden somit gering. Wenn das Team von Trainer Thomas Schuett sich in den nächsten Wochen besser einspielt, wird mit ihm im Kampf um die vorderen Plätze zu rechnen sein.

 

Die H2 feierten anschließend gebührend in einem Waldkirchner Restaurant. Die Wartezeit aufs Essen nutzten insbesondere die Mittelblocker kreativ und versorgten Mitspieler und Fans mit Neuem aus der Wortspielhölle. Das Bonmot von Rüdiger ("Mit der Zweiten siegt man besser!") schaffte es dabei zum Titel dieses Artikels. Beifall erhielt auch das Lob von Philemon an seinen Zuspieler: "Martin war heute eine echte Passau."

 

Am 29.10. präsentieren sich beide Herrenteams in der Dreifachhalle den heimischen Fans. Verpflegung ist garantiert, guter Sport wird angestrebt. Die Spiele beginnen um 14 Uhr. (BS)


Herren 2: Platz 3 im Bayerischen Pokalfinale

Gemeinsames Foto nach dem Pokalhalbfinale zwischen dem VC Eltmann und dem VC Passau II
Gemeinsames Foto nach dem Pokalhalbfinale zwischen dem VC Eltmann und dem VC Passau II

Pokalsensation verpasst: Halbfinal-Aus gegen Zweitligisten VC Eltmann

(27.09.16) - Die zweite Herrenmannschaft des VC Passau hatte sich nach dem erfolgreichen Abschneiden im Kreis- und Bezirkspokal direkt für das Bayerische Pokalfinale in der Landeshauptstadt qualifiziert, nachdem die Landespokalrunden mangels Teilnehmer ausfallen mussten. Und so standen letzten Sonntag neben dem Bezirksligisten aus der Dreiflüssestadt der VC DJK SB München-Ost/Herrsching II (Regionalliga Süd-Ost) sowie der VC Eltmann (2. Bundesliga) in der Endrunde um den Bayernpokal. Die Münchner zogen das Freilos und somit mussten die Passauer um ihren Spielführer Markus Stoiber im Halbfinale gegen den Zweitligisten (Anm.: Aus finanziellen Gründen verzichtete der VC Eltmann vergangene Saison auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga) aus Unterfranken antreten. 

Die "Eltmänner" setzten die Passauer Abwehr gleich zu Beginn mit einer Serie von Sprungaufschlägen gehörig unter Druck. Die Annahme um Libero Philipp Feigl stabilisierte sich zunehmend und Zuspieler Martin Pöhls konnte seine Angreifer endlich in Szene setzen. Insbesondere Markus Stoiber auf Außen punktete mehrfach mit wuchtigen Schmetterbällen, ebenso wie Jonathan Pieknik, der mit seiner überragenden Sprungkraft aus dem Hinterfeld angreifend den gegnerischen Libero zu sehenswerten Abwehraktionen zwang. Trotz schöner Spielzüge blieb es jedoch das Manko des VC Passau, dass daraus nur wenige Punkte resultierten. Der Unterschied von fünf Ligen war nicht zu übersehen, vor allem was die Effektivität der Unterfranken im Angriff, Block und Abwehr betraf. Je nach Bedarf erhöhten die Bundesligaspieler um ihren Trainer Maric den Druck, vor allem immer dann, wenn die Passauer Angreifer besser ins Spiel kamen. Folglich ging das Spiel dann doch klar mit 2:0 an den Favoriten, der sich anschließend im Finale ebenso deutlich gegen den Verbund aus München-Ost und Herrsching durchsetzte, obwohl dieser sogar mit Verstärkung aus der 1. Bundesliga angetreten war. Mittelblocker Rüdiger Schubert nahm die Niederlage sportlich: "Wann hat man schon mal die Möglichkeit gegen 2. Bundesliga zu spielen?"

 

Coach Alexander Grill war dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Truppe: "Klar waren wir heute chancenlos, aber meine Spieler haben alles gegeben und steckten nie auf. Sportlich gesehen wäre ein Spiel gegen den Gastgeber interessanter gewesen, aber wann hat man schon mal die Möglichkeit gegen 2. Bundesliga zu spielen." Wichtiger sei ihm der Saisonstart kommenden Samstag in Waldkirchen. Ab 14 Uhr trifft das Team um ihren Verantwortlichen Maximilian Eisl auf die Zweite des TSV sowie auf die erste Herrenmannschaft des VC Passau. Das vereinsinterne Derby birgt viel Spannung, nachdem die Zweite letzte Saison als Meister der Bezirksklasse aufgestiegen und die Erste aus der Landesliga abgestiegen war. Nun treffen die beiden Teams des VC Passau gleich zu Beginn der Bezirksligasaison aufeinander.

 

"Wir gehen als Außenseiter in beide Partien. Dennoch erwarte ich mir vollen Einsatz meiner Spieler!" so Trainer Grill und fügt an: "Unser Saisonziel lautet Ligaerhalt." Spielbeginn ist um 14 Uhr in der Berufsschulhalle in Waldkirchen. (ME/MP)

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Alle Daten zum Bayerischen Pokalfinale am 25.09.2016

Liebe Vereinsmitglieder,

 

die Herren 2 haben sich - wie bereits Anfang September verkündet - für das Bayerische Pokalfinale am Sonntag, 25.09.2016 in München qualifiziert. Ich möchte Euch recht herzlich einladen, mit uns nach München zu reisen, um dort dem Anlass entsprechend für Stimmung zu sorgen. Auch in unserem organisierten Kleinbus sind noch wenige Plätze frei.

Als Mannschaftsverantwortlicher glaube ich, dass das bevorstehende Turnier das größte Highlight der Herren 2 der letzten Jahre wird. Der Sieger bei den Männern hat am 26.10.2016 Heimrecht im Achtelfinale des DVV-Pokals gegen TV Ingersoll Bühl.

Natürlich werden wir als krasser Außenseiter starten und vermutlich bereits nach dem ersten K.O.-Spiel fertig sein, aber wir versprechen alles zu geben.

Selbst wenn wir früh ausscheiden sollten, gibt es vor Ort immer noch guten Volleyball zu sehen, auch ohne uns. ;-)

Für uns könnte der VC Eltmann aus der 2. Bundesliga das Highlight schlechthin werden. Hierfür kurz ein Zitat des unten verlinkten BVV-Artikels:

"Bei den Männern konnte sich im Regionalbereich Süd-Ost bereits der VC Passau II für die bayerische Endrunde qualifizieren. Im Südwesten ist der TSV Friedberg Favorit beim Turnier in Germering. Gleiches gilt auch für den Zweitligisten VC Eltmann im Turnier des Regionalbereiches Nordwest. Keinen klaren Favoriten gibt es dagegen im Nordosten. Hier werden den Sieg wohl die Bayernligisten Memmelsdorf (Gastgeber) und Amberg unter sich ausmachen."

 

Parallel wird übrigens der Bayerische Pokalsieger der Frauen ermittelt. Wenn hier am Samstag in den Landespokalen nichts mehr schief geht, dann werden wir u.a. NawaRo Straubing sehen. (ME)

 

 

Alle Daten im Überblick

 

Ausrichter: VC DJK SB München-Ost-Herrsching

Spielort: Sporthalle der Grundschule an der Führichstraße, Kirchseeoner Str. 5, München

Spielbeginn: Hallenöffnung 10.30 Uhr, Begrüßung 11.00 Uhr.

11.30 Uhr Spielbeginn Halbfinals Männer, anschließend Halbfinals Frauen.

Schiedsgericht: Neutral durch BVV

Teilnehmer Männer: VC-DJK Passau 2 sowie jeweils der Sieger der Pokalrunden Südbayern West, Nordbayern West und Nordbayern Ost

Eine ausführliche Auflistung aller möglichen Gegner kann man dem Artikel des BVV entnehmen: http://www.volleyball.bayern/index.php?id=38&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1227&cHash=faf5ea296585bd8793826d6f4ebfcbeb


Herren 2: Bayerisches Pokalfinale am 25.09.2016

Dieser Artikel könnte Spuren von Satire enthalten

 

(05.09.16) - Die Herren 2 des VC-DJK Passau stehen nach zwei erfolgreichen Anmeldungen durch den Mannschaftsverantwortlichen Maximilian Eisl sowie Coach Alexander Grill im Bayerischen Pokalfinale am Sonntag, 25.09.2016. Ausrichter ist der DJK SB München-Ost.

Der Einzug ins Bayerische Pokalfinale im Überblick:

Durch einen 1. Platz im Kreispokal qualifizierte man sich letzte Saison 2015/16 als Bezirksklassenmannschaft zunächst für den Bezirkspokal in Waldkirchen, den man auf einem hervorragenden 2. Platz hinter der Landesligatruppe des TSV Waldkirchen I abschließen konnte. Somit war man nun in der darauffolgenden Saison 2016/17 für die überbezirkliche Pokalrunde Niederbayern qualifiziert. Als Pokalsieger der Pokalrunde NDB konnte man souverän durch seine Anmeldung glänzen und sich somit das Ticket für den Landespokal Südbayern-Ost sichern. Dort hätte man auf Gegner bis zur 2. Bundesliga treffen können. Wieso hätte können? Der Ruf des Bezirksligisten VC-DJK Passau II eilt der Mannschaft scheinbar voraus und daher war es nur logisch, dass die Spieler - angeführt von einem sichtlich stolzen Kapitän Markus Stoiber - konkurrenzlos den Einzug in die nächste Runde klarmachen konnten: Bayerisches Pokalfinale!

Und bis hierhin erklingt bereits zum 4. Mal die inoffizielle Pokalhymne des VCP: "Pokal, Pokal, wir haben den Pokal, er funkelt und glitzert, wir haben den Pokal."

Rein theoretisch: Würde man auch im Bayerischen Pokalfinale siegreich durch Anmeldung sein, stünde dann die 1. DVV Pokalhauptrunde an. Letzte Saison war hier der Gegner Erstbundesligist TSV Herrsching.

Es bleibt abzuwarten, ob der VC-DJK Passau seinen Erfolg aus dem Jahre 1982 wiederholen kann, wo man überraschenderweise den deutschen Meister USC Gießen mit 3:2 im Finale besiegen konnte und somit erstmalig Deutscher Pokalsieger wurde. Damals noch unter Spielertrainer Stelian Moculescu, der Mitte diesen Jahres seine großartige Volleyballkarriere beim VfB Friedrichshafen beendete. (ME)


Vereinsgrillen am Beachplatz Oberhaus

Ein Teil der hungrigen VC-Meute
Ein Teil der hungrigen VC-Meute

(23.07.16) - Vergangenen Samstag fand das durch die Freizeit-Mannschaft organisierte VC-Vereinsgrillen mit der Möglichkeit zum Beachen auf dem Beachplatz Oberhaus statt. Obwohl das Angrillen ursprünglich bereits um 17:00 Uhr geplant war, verschob man dies kurzerhand - aufgrund der großen Beachbegeisterung - auf 19:30 Uhr oder später. Am Ende siegte aber auch bei den zahlreichen Beachern der Hunger.

 

Grillmeister Martin Pöhls übernahm zunächst sehr erfolgreich das Kommando an der Grillzange, wurde im weiteren Verlauf des Abends jedoch ausgewechselt. In dieser frühen Phase der Saison jedoch kein Wunder, dass er das hohe Grilltempo nicht über die volle Distanz gehen konnte.

 

Ein Gaumenschmaus war neben köstlichen Fleichspezialitäten auch das Salatbuffet, zu dem jedes Mitglied seinen Teil beitrug und so am Ende ein Dutzend verschiedener Salate zur Wahl standen. Die Getränke wurden allesamt von der Freizeit-Truppe um Klaus Schachtner organisiert, die sich auf diese Weise für die Hilfe beim 3. Passauer Freizeitturnier (01. Mai) bedanke wollte.

 

Leider musste das gemeinsame Feiern durch das Unwetter über Passau vorzeitig "feuchtfröhlich" beendet werden.

 

Danke für die Organisation dieses gemütlichen Zusammenseins! Und beim nächsten Mal hält auch das Wetter noch länger… (ME)

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