Herren 1: erst Remmidemmi, dann Katerstimmung

Bezirksliga Männer: Eitting - Passau 0:3 (-19,-20,-16) / Landshut - Passau 3:1 (-22,24,21,25)

 

(16.10.18) - Beim Spieltag in Eitting herrschte Remmidemmi auf der Tribüne und die geilsten Fans kamen aus Passau. Die VC Ultras waren nicht zu halten, steckten die zwanzig Anhänger des Heimteams stimmlich in die Tasche, rockten die Halle. Da ließen sich die Lumpen natürlich nicht lumpen: Die 1. Herren belohnten ihren attraktiven Fans mit attraktivem Sport (über weitere Belohnungen im Nachklang war aus Spielerkreisen nichts zu erfahren). Danke, Resi & Resi - das hatte Format!

 

Gegen Gastgeber Eitting gelang ein Klassematch. Die Labertaler, in guter Form und selbstbewusst nach ihrem 3:1-Erfolg gegen Landshut im ersten Spiel des Tages, kamen über drei Sätze nie zur Entfaltung, denn unsere Männer zeigten eine stabile Leistung. Die ausgeklügelte Aufschlagstrategie ("wenige Fehler und immer schön Druck") wurde befolgt, aus stabiler Annahme wurde speedy zugespielt, die Angreifer verwerteten die hochwertige Vorarbeit hart und variabel. Auch das Spiel gegen den Ball sah robust aus: gute Hände im Block, flinke Beine in der Abwehr, Libero Michel Storch herausragend. Da zudem im Spielverlauf die Zahl an Eigenfehlern stets im akzeptablen Rahmen blieb, war schon nach 61 Minuten Schluss: 25:19, 25:20, 25:16.

 

So glatt ging es gegen Landshut nicht weiter. Der Vizemeister der Vorsaison, gegen Eitting zuvor indisponiert, lief erwartungsgemäß mit dem Messer zwischen den Zähnen auf, wollte sich rehabilitieren und nicht bereits zu Saisonbeginn den Kontakt zu den vorderen Plätzen verlieren. Was soll man sagen? Das gelang - Landshut spielte at it's best.

NIcht mehr at it's best performten die VC-Männer. Sie spielten weiter engagiert und boten keine schlechte Leistung, hatten aber ab Satz zwei mit vielen kleinen Problemen zu kämpfen: Die Annahme stand den freilich akkuraten Aufschlägen des Gegners nicht mehr so robust gegenüber, die Angreifer kamen nicht mehr so ungehindert zum Zuge, Landshuter Angriffe wurden ins Seitenaus geblockt. Die Aufschläge verloren an Tempo und wurden vermehrt verschlagen, wie insgesamt die Fehlerzahl anstieg. Nicht zuletzt wirkte auch mancher Spieler am Ende nicht so frisch wie am Anfang. Ungeachtet all dieser Punkte gab es jedoch einige gute Gelegenheiten, die Geschicke zu eigenen Gunsten zu lenken: In Satz 2 hatte man bei 25:24 den eigenen Angriff, in Satz 3 schenkte man eine solide Startführung gleich wieder her - und das Ende von Satz 4 ist eine Geschichte für sich.

24:24, 4. Satz. Landshut ist soeben an einem krachenden VC-Doppelblock gescheitert, hat auch seinen dritten Matchball vergeben. Es folgen derselbe Pass, derselbe Angriff, derselbe Block. Punkt und Satzball Passau? Nö. Der Ball landet auf dem Fuß eines Abwehrspielers. Landshut baut auf und macht den Punkt. Der Fuß konnte nichts dafür. Wenig später: 26:25. Ein VC-Angriff landet knapp im Aus - Ende, 1:3. Hernach: Katerstimmung. Null Punkte trotz leidenschaftlichem Auftritt und vieler Chancen. Wäre, wäre, Fahrradkette.

 

EIne Stunde später bereits trugen Spieler und Trainer ihr Schicksal bei Bier und Truckerfood wieder ganz mannhaft. Das gemischte Fazit: Mit der Leistung kann man insgesamt zufrieden sein, der Teamgeist stimmte, die Punkteausbeute nicht. Der Magen-Darm-geplagte Coach bereute es jedenfalls nicht, sich in die Halle gequält zu haben: "Vieles lief ganz flüssig", so Grill. "Und um ein paar Dinge, die noch haken, werden wir uns im Training kümmern." Über eine Sofortmaßnahme waren sich alle einig: Die zwei H1-Premiumfans werden künftig bis zum Abpfiff gebucht! Das Landshut-Spiel verließen die beiden vorzeitig, ihre Energie fehlte somit am hässlichen Ende. (bs)


Trainingslager der Herren 2

Das Burghausen-Kommando der Herren 2
Das Burghausen-Kommando der Herren 2

(3.10.18) - Samstagfrüh um 8 Uhr ging es für die 2. Herren ins Trainingslager nach Burghausen. Während die erste Garde bereits Budweis/Tschechien unsicher gemacht hatte, wollten sich die Nachwuchskräfte der H2 die längste Burg der Welt ansehen. Gemeinsam mit den Damen 1, um nicht ganz so allein zu sein.

 

Zwischen den beiden Trainingseinheiten vom Samstag lag ein gemütliches Mittagessen im Hallenbad Burghausen sowie ein Sonnenbad im Freien. Nach der zweiten Trainingseinheit (und der vorangehenden Taktikeinheit mit liebevoll vorbereiteten Schulungsunterlagen) wollte man in der Pension Kaffeemühle einchecken - dachte man jedenfalls. Vladimir belehrte die 7 Mann um Organisator Christopher Huff eines Besseren und lotste sie zur tatsächlichen Unterkunft, die wenige Gehminuten entfernt lag: Pension Salzburger Hof.

 

Abends wurde in der Pizzeria Palazzo gespeist, ehe man sich in das abendliche Kulturprogramm stürzte: zunächst konnte man beim Testspiel der Damen gegen SV Wacker Burghausen II den ein oder anderen Schlachtruf ausprobieren und auch neue Gesänge kennen und lieben lernen. Besonderen Gefallen fand bei den Männern das „HEY HO «oh Gott, so hoch komme ich mit meiner Stimme nicht»“, während bei den Damen „Ass Ass Ananas“ Hoch im Kurs stand.

 

In toller Atmosphäre wurde anschließend mit einem kleinen, feierwütigen Teil der Damenmannschaft der ein oder andere Cocktail (beispielsweise Tequila SunREIS) sowie das ein oder andere Bierchen im Knoxoleum getrunken. Auf dem Trockenen saß man hier nur, wenn das Glas leer war und der Kellner sich lange Zeit nicht blicken ließ. In der Zwischenzeit wurde Maximilian Eisl vom Mädchen für alles zum Kapitän der Gurkentruppe Passau befördert. Ob da der viele Alkohol aus den Wählern sprach?

 

Weg vom Kapitän, zurück zu unserem Freund Vladimir: Es sollte noch konfuser werden…das Frühstück am nächsten Tag bekam man in der „Fuchsstuben“, wiederum nur wenige Minuten entfernt. Bemerkenswert: Trainer Tobias Marktscheffel war am Sonntagmorgen derjenige, der als Letztes aus dem Bett kroch, weil er es wieder mal mit Spezi und Apfelschorle übertrieben hatte, während der Rest bereits geschniegelt und gestriegelt war, einschließlich des Klatsch- und Tratsch-Zimmers um Libero Herbert Kowasch.

 

Das Frühstücksbuffet kam nach einem ereignisreichen ersten Tag gerade recht für die verwöhnten Spitzensportler des VCP. So konnte man entweder vom reichhaltigen Buffet nehmen oder sich direkt frische Pfannkuchen sowie Rühreier zubereiten lassen. Die meisten probierten einfach alles. Anschließend stand die letzte Trainingseinheit an - lassen wir das.

 

Das Testspiel zum Abschluss gegen den SV Wacker Burghausen konnte in fünf Sätzen (bis 25) mit 3:2 für sich entschieden werden. Auch den offiziellen fünften Satz bis 15 hätte man gewonnen, da mit Alt-Kapitän Philipp Feigl und Neu-Kapitän Maximilian Eisl zwei aufmerksame Spieler die Anzeigetafel beobachteten, ohne dabei natürlich das Spielgeschehen aus den Augen zu verlieren. Die Annahmereihe stand sicher, die Abwehr sowie Blocksicherung war aufmerksam und die Aufschläge kamen. Lediglich im Angriff ließ man sich hin und wieder zu viel Zeit, den Punkt zu machen. Gerade im fünften Satz wurde es nochmal eng. Eine 24:16-Führung schmolz zu einem 24:23 dahin und die Unruhe innerhalb der Mannschaft war spürbar. Die Stimmung drohte zu kippen, ehe ein gefährlicher Angriffspritscher, der knapp unter der Ecke wieder runterfiel, krachend auf dem Hallenboden einschlug. PUNKT, SATZ, SPIEL, SIEG, BIER - H2 rocks!

 

Abschließend eine nicht ganz so ernst gemeinte Bewertung der Leistung im Testspiel:

Thomas Beck: Weiß jetzt, dass man links und rechts am Block vorbeischlägt.

Maximilian Eisl: Naja, war halt Kapitän. Ansonsten blass wie immer (sogar im Sommer).

Philipp Feigl: Hat den härtesten Pritscher der Liga.

Christopher Huff: Bleibt ein Kacknoob. Geh doch zu den Herren 2!

Herbert Kowasch: Leicht angeschlagen von seinen nächtlichen Aktivitäten.

Thomas Kreiner: „TIBET - das Dach der Welt.“ Offizieller Vorsänger des VC-DJK Passau.

Tobias Marktscheffel: Elfmeterschütze im Fußball wäre der nie. Sollte vielleicht mehr Zielwasser als Spezi trinken.

Kilian Schweiger: Er kann einfach nicht ohne uns.

 

Der Dank der Mannschaft gilt abschließend Trainer Tobias Marktscheffel, Organisator Christopher Huff, Damen-Trainer Armin Kaltenecker, der die Halle organisiert hatte sowie Kilian Schweiger, der spontan zum Abschluss des Trainingslagers unsere Mitte verstärkte. Außerdem ein großes Dankeschön an unseren Busfahrer Thomas Kreiner, an unser neues Mittelblockertalent Thomas Beck, unseren Starspieler Philipp Feigl sowie den ewig jungen Libero Herbert Kowasch. (ME)


VC-Männer legen vor und rotieren

Bezirksliga Männer: Passau - Schönberg II 3:0 (16,3,7) / Passau - Plattling 3:1 (11,22,-19,12)

Die Bezirksliga-Volleyballer des VC-DJK Passau zum Saisonauftakt 2018/19
Die Bezirksliga-Volleyballer des VC-DJK Passau zum Saisonauftakt 2018/19

 

(11.10.18) - Rotation ist einerseits eine im Teamsport durchaus umstrittene Trainermaßnahme. Davon weiß aktuell der FC Bayern ein Lied zu singen. Alex Grill, Coach der Passauer Volleyballer, hat sich ebenfalls klar pro Rotation posítoniert: "Das geht nicht an jedem Spieltag, aber es gilt: Wer sich reinhängt, bekommt im Laufe der Saison seine Einsätze." Im Gegensatz zu Niko Kovac sitzt Grill noch fest im Sattel, denn bisher stimmen die Ergebnisse und die enge Vereinskasse lässt eine Verpflichtung von Zidane nicht zu. Zudem muss ein VC-Trainer gemäß Vereinsstatuten "Boarisch kinne", was den Markt erheblich verkleinert.

 

Bereits für den Saisonauftakt gegen Schönberg II hatte Grill viele Wechsel im Laufe des Spiels vorgesehen. Doch dazu kam es nicht. Grund: Die andere, die volleyballspezifische Rotation, nämlich der Aufschlagwechsel, das ordinäre "eins weiterdrehen", kam im Laufe des Spiels zum Erliegen. Angreifer Gerrit Eichinger brachte es auf erstaunliche 17 bzw. 15 Aufschläge am Stück in den Sätzen zwei (Ergebnis: 25:3) und drei (25:7). Maßgeblich für den überdeutlichen Spielausgang waren neben der Aufschlagqualität auch die neue Konsequenz der VC-Männer in puncto Abwehr und Gegenangriff, die konzentrierte Blockarbeit und eine minimierte Fehlerquote. "Klar waren wir dem Gegner in allen Belangen überlegen, aber man muss es erstmal so durchziehen", so Mittelblocker Sperl. Bei insgesamt nur 100 gespielten Punkten gab es kaum Spielanteile zu verteilen.

 

Dies wurde gegen Plattling nachgeholt: Wechsel im Zuspiel, zwei frische Mittelblocker.  Auch die angeschlagenen Stoiber und Täschner rückten für zwei Sätze ins Team, das in hoher Qualität startete, ab Durchgang zwei aber vermehrt Fehler produzierte. Satz drei geriet in Gänze zum Leistungstief und ging verloren. Zu einfach wäre, die Schuld bei den Neuen zu suchen. Nein: Auch etablierte, im Spiel zuvor noch sichere Kräfte brachen ein. Auffällig, wie irritiert und gehemmt einige Spieler plötzlich waren, wie lange sie sich mit Fehlern aufhielten. Dabei gehören diese zum Wesen der "Fehlersportart" Volleyball. "Jeder kann mal kurz Scheiße am Finger haben. Dann gilt: Konzentration auf die Basics. Brust raus. Weitermachen.", gibt Co-Trainer Schriever die künftige Marschroute vor. Gegen Plattling gelang dem VC immerhin die Befreiung im vierten Satz, der so deutlich gewonnen wurde wie der erste.

 

Dieser Saisonstart stimmte insgesamt optimistisch. Einer, nach dem Geschmack der Beteiligten zu langen, Schwächephase standen fünf starke Sätze mit vielen sehenswerten Aktionen gegenüber. Und so war man nach Abpfiff nicht euphorisch, aber doch positiv gestimmt, zumal in Anwesenheit der auf dem Nachbarfeld aktiven VC-Damen. Die Männer haben der noch spielfreien Konkurrenz zwei Siege vorgelegt und grüßen erst einmal von der Tabellenspitze. "Passt", meint dazu Libero Storch.

 

Bereits an diesem Samstag geht es mit reizvollen Aufgaben weiter: In Geiselhöring warten ab ca. 16 Uhr der gastgebende Vorjahresvierte VC Eitting 09 und im Anschluss Vizemeister TG-VfL Landshut. Welches Personal der VC aufbieten wird, lässt der Trainer unbeantwortet: "Das erfahren zuerst die Spieler und dann die Lügenpresse." Die Rotationsdiskussion hält er für ein reines Medienkonstrukt: "In der Spielerkabine ist das überhaupt kein Thema." Nicht zu befürchten hat Grill derzeit eine Einmischung seitens der Vereinsoberen, der Präsident stärkt ihm den Rücken: "Aufstellung ist Sache des Trainers, der muss das entscheiden. Am Ende muss er auch den Kopf dafür hinhalten." (bs)


Damen 1 mit Fehlstart in die Saison

Bezirksklasse Frauen: Passau - Tiefenbach II  2:3 (-18,13,-25,20,-13) / Passau - Aicha v. Wald 1:3 (20,-17,-18,-23)

 

(7.10.18) -  Es läuft noch nicht rund bei den Damen. Obwohl man sich aufgrund der letzten Testpiele und guter Trainingsleistungen ein guten Abschneiden am ersten Spieltag erhofft hatte, kam alles anders und es wurden zwei durchaus verdiente Niederlagen eingefahren.

 

Das erste Spiel gegen die Zweite des FC Tiefenbach war von Anfang an von Nervosität geprägt. Die überwiegend mittelmäßigen Annahmen und zu oft ungenauen Bälle aus der Abwehr machten es unserer Zuspielerin schwer, gute Pässe zu stellen und demzufolge waren eigene zwingende Angriffe eine Seltenheit.

In den meisten Sätzen brachten die an sich gefährlichen Aufschläge unserer Spielerinnen nicht die gewünschte Wirkung. Lediglich im zweiten Satz zeigte das VC-Team, was möglich wäre. Fulminante  Aufschläge und aufmerksame Abwehrarbeit, schönes Zuspiel, gefolgt von wuchtigen Angriffen sorgten für einen ungefährdeten und deutlichen Satzgewinn. Doch der Funke zündete leider nicht. Schon im dritten Satz war man wieder im alten Fahrwasser. Letztendlich profitierten die Gäste, die eine solide Teamleistung zeigten, davon, dass unser Damenteam wohl doch noch nicht so eigespielt war, wie man es sich zuvor erhofft hatte.

 

Nach deutlichen Worten des Trainers in der Spielpause zeigte sich unsere Mannschaft anfangs stabil und lag schnell einige Punkte in Führung. Doch an diesem Tag reichten offensichtlich zwei verlorene Bälle, um die Spielerinnen zu verunsichern. Die Gäste aus Aicha v. W. waren nicht das Maß der Dinge, spielten aber solide und waren mit einfachen Angriffen nicht zu bezwingen. Sie machten stets auch Fehler, ... aber unser Team machte mehr davon. Dies fand im vierten Satz seinen Höhepunkt, als ein 23:17-Vorsprung nicht zum Satzgewinn genügte. So war auch diese Niederlage selbstverschuldet und ging völlig in Ordnung.

 

Fazit siehe oben: "Es läuft noch nicht rund!"  Allerdings nur spielerisch. Das Teamgefüge stimmt und schon das ist ein großer Erfolg im Vergleich zur desaströsen Saison im letzten Jahr. (AK)


VC-DJK auf Touren: Passau – Budweis – Deggendorf – Passau

Die Herren 1 in der Budweiser Altstadt
Die Herren 1 in der Budweiser Altstadt

Herren 1 im Trainingslager und beim Landespokal

 

Freitag: Anfahrt nach Budweis. Feines Mittagessen im feinen Hotel. Dann zum Training. Die Halle überrascht: Eingangsbereich und Umkleiden lassen eine enge ältere Butze vermuten. Mit Eintritt in den Innenraum folgt basses Erstaunen beim Anblick einer riesigen Dreifachhalle, weit höher als die Leo-Hallen (beide zusammen). Was für ein Teil. Das geplante Testspiel gegen Lokomotiva Budejovice muss entfallen, dem Heimteam sind die Spieler ausgegangen. Schade. Spontan wird die für Samstagvormittag geplante Trainingseinheit vorgezogen. Beim Abendessen ist Individualtaktik gefordert: in einem Zug aufessen oder den Teller anketten? Das Personal ist nämlich auf Zack und räumt rigide ab. Käptn Tom trifft ein und komplettiert die Gruppe, die sich umgehend in die von Jungvolk belebte Altstadt aufmacht. Ein Foto am Brunnen; ein Bierchen im Park. Zwischendurch hilft Philemon einem Gestrauchelten auf die Beine.

 

Samstag: Launiger Beginn: Prost! Peter hat Geburtstag und wird beschenkt. Kurzer Schlaf. Frühstück. Ab in die Halle zum Üben. Zweimal zwei Stunden mit Block, Abwehr, Angriff und Gegenangriff. Dazwischen ein Nickerchen. Die Trainer führen Spielergespräche. Hare hare rama. Nach dem Essen bespricht sich das Team, dann tritt die Schafkopfrunde zusammen. Ober sticht Unter. Der Getränkeverbrauch ist in der Summe geringer als am Vorabend.

 

Sonntag: Nix mit Ruhe. Raus aus den Federn, Frühstück und Checkout. Und dann kommt auch noch der Fahrstuhl nicht! In der Hotellobby hundert Chinesen ohne Kontrabass. Um acht Uhr Abreise zum Landespokal nach Deggendorf. Die Auslosung bringt Zweitligameister Grafing. No pain, no gain - Helme auf und rein ins Vergnügen. Fazit: So könnte man auch Volleyball spielen, wenn man größer und talentierter wäre, zehn Jahre früher angefangen und viel mehr trainiert hätte. Anschließend verständigt man sich spontan mit Landesligist Unterhaching auf ein inoffizielles Spiel um Platz 3, unterliegt mit 14:16 im Entscheidungssatz. Rückreise nach Passau.

 

Das Wochenende war konzentriert, abwechslungsreich, gut für den Teamgeist. Darauf aufbauend soll intensiv sportlich weitergearbeitet werden, allerdings erst einmal ohne jede Reisestrapaze: Sowohl das Testspiel am morgigen Freitag (20 Uhr) gegen den VC Esternberg als auch der Saisonauftakt am 6. Oktober (14 Uhr) finden daheim in der Dreifachhalle statt. Fans sind herzlich willkommen. (27.9.18/bs)


Testen, testen und viel testen - VC-Teams zu Gast beim Erl-Bockerl-Cup

Damen 1 und Herren 1 beim Erl-Bockerl-Cup 2018
Damen 1 und Herren 1 beim Erl-Bockerl-Cup 2018

(17.9.18) - Selbstverständlich testete der VC-DJK auch 2018 vor Beginn der Punktspielsaison wieder beim "Erl-Bockerl-Cup", dem Turnier unserer Freunde vom VC Eitting 09, die wieder ein gewohnt guter Gastgeber waren.

Die Damen erreichten Platz drei und die Männer den Turniersieg. Die Ergebnisse waren für Armin Kaltenecker und Alex Grill allerdings drittrangig. Mehr Bedeutung hatte für beide Trainer der Erkenntnisgewinn bei diesen Tests unter Wettkampfbedingungen.

 

Die Männer, bis auf den erkrankten Gerrit Eichinger mit voller Kapelle angetreten, zeigten sich stabiler als beim wackligen Test zwei Tage zuvor gegen Landesligist Schönberg. Personell wurde rotiert, unterschiedliche Formationen getestet. Grill konnte hernach viele kleine Schritte nach vorne feststellen, insbesondere im Spiel seiner Männer nach gutem ersten Ball. "In offenen Spielsituationen müssen wir aber deutlich sicherer agieren." Sein Zettel mit Erkenntnissen war abends gut gefüllt, bis zum Saisonbeginn in drei Wochen "gibt es genügend zu tun". Kommendes Wochenende absolviert das Team ein Kurztrainingslager in Budweis. Am 6.10. (14 Uhr, Dreifachhalle) startet man daheim in die Bezirksliga und das Ziel ist hoch gesteckt: Nach Rang 3 im Vorjahr soll es diesmal klappen mit dem Aufstieg.

 

So erfolgreich wie unsere Herren waren die Damen leider nicht. Jedoch was die Flut an Erkenntnissen für den Trainer (und vermutlich auch für die Spielerinnen) anbelangte, konnten die Damen beim Turnier locker mit Ihren Vereinskollegen mithalten. Die anderen Frauenteams (eines Bezirksliga und zwei Bezirksklasse) hatten das Volleyballspiel auch nicht gerade erfunden. Jedoch bewiesen die Damen aus Niederviehbach einen deutlichen Vorsprung in Aufschlagqualität und Annahme. Dies war aber das einzige Match, das unsere Damen 0:2 verloren. Die Begegnungen mit den Wilden Wespen 2 aus Steinach blieb in zwei Spielen jeweils unentschieden. Wobei unser Team das erste nach Ballpunkten gewann und das zweite ebenso verlor. Blöd nur, dass das zweitere den Finaleinzug gebracht hätte. Im Spiel um Platz drei besiegten unsere Damen, wie schon in der Vorrunde, die Gastgeberinnen aus Eitting klar mit 2:0.

Alles in allem konnte die neuformierte Mannschaft, die ja nicht vollzählig angetreten war, mit dem Tag zufrieden sein. Besonders der gezeigte Teamgeist war erfreulich und die Tatsache, dass der VC-DJK mit seinen Teams, die sich bei den Spielen lautstark gegenseitig unterstützten, einen geschlossenen und guten Eindruck hinterließ. (ak/bs)


1. "Intersporturelles" Jugendzeltlager - NIPPON 2000 / VC Passau

(20.8.18) - Volleyball und Judo – auf den ersten Blick haben diese Sportarten nicht viele Gemeinsamkeiten. Dennoch entschlossen sich insgesamt 15 Mitglieder des Nippon Passau und des VC Passau, das traditionelle Zeltlager des Judovereins in diesem Jahr gemeinsam zu veranstalten. Dafür ging es in der zweiten Augustwoche auf den Campingplatz im kleinen Örtchen Klaffer am Hochficht. Dieser bot nicht nur eine große Zeltwiese, sondern auch einen wunderschönen Naturbadesee mit Wasserrutsche und -trampolin. Perfekte Bedingungen also für ein viertägiges Camp.

Nach einem ersten Kennenlernen und Seebesuch am Samstagnachmittag kam bereits nachts der erste Härtetest: Temperaturen unter zehn Grad machten sowohl Teilnehmern als auch Betreuern zu schaffen, sodass alle froh waren, als die Nacht überstanden war. Um sich wieder etwas aufzuwärmen, ging es dann vor dem Frühstück erstmal eine kleine Runde laufen, 20 Minuten durch den Wald. Ein Klacks für fleißige Judokas und Volleyballer, dachten sich die Betreuer um Markus Meisl, der fröhlich loslief. Nach den ersten 500 Metern wurde sich dann allerdings doch auf ein gemächlicheres Tempo geeinigt, da Joggen wohl keine favorisierte Beschäftigung jugendlicher Sportler ist. Das Licht am Ende des Waldweges war allerdings schnell wiedergefunden, denn pünktlich zur Rückkehr gab es bereits Frühstück mit frischen Semmeln. Danach ging es spaßig weiter, denn wer wollte konnte im See planschen, Betreuer im selbigen versenken, Beachvolleyball spielen oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Abends wurde dann traditionell „Die Werwölfe von Düsterwald“ gespielt während man es sich mit Tee und Marshmallows ums Lagerfeuer gemütlich machte.

Nach einer deutlich wärmeren Nacht folgte am Montagabend bereits die nächste Aufregung. Durch die Unwetterwarnung bereits auf Wind und Regen eingestellt, machte man bei den ersten dunklen Wolken bereits alle Zelte wetterfest und befestigte alle losen Gegenstände. Als dann alles vermeintlich fest war, kam dann auch das erwartete Unwetter. Womit allerdings keiner gerechnet hatte, war der Fluchtversuch des Küchenzeltes. Mit dem Abheben des Pavillons vom Boden war dann auch allen schnell klar, dass dieses nicht standhalten würde. In Rekordzeit von 15 Minuten wurde nun also das bereits geschädigte Küchenzelt in seine Einzelteile zerlegt und sämtliche Küchenutensilien und Lebensmittel in die schnell herbeigefahrenen Autos verräumt. Sportliche Leistung! Der restliche Abend wurde dann bei Regengeprassel gemütlich in den Zelten verbracht.

Nach diesen Aufregungen verlief das restliche Trainingslager reibungslos. Die Teilnehmer mussten weiterhin jeden Morgen joggen gehen, obwohl sie mit einem Wettbewerb (Betreuer gegen Teilnehmer) versucht hatten, sich das Ausschlafen zu verdienen. In drei Beachvolleyballspielen wurde um den morgendlichen Schlaf gekämpft. Unterteilt wurde hier in die jeweiligen Sportvereine und eine gemischte Mannschaft, sodass sich letztendlich Volleyballer, Judokas und zwei Mixed-Mannschaften auf dem Sandfeld gegenüberstanden. Nach einem Sieg der Volleyball-Betreuer im ersten Spiel gewannen die Judokas souverän das zweite Spiel für die Teilnehmer. In der entscheidenden dritten Runde standen sich dann drei Betreuer und sechs Teilnehmer gegenüber. Ein knapper Sieg der Betreuer schickte die Jugendlichen auch am nächsten Morgen wieder auf die Laufwege, bevor alle abgeholt wurden.

Wir VC-ler bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei den Judokas für ihre Gastfreundschaft, das tolle Camp, leckere Verpflegung und natürlich sehr viel Spaß. Bis nächstes Jahr! (smk)


2. Open Air Cup: Freiluftturnier etabliert sich

(23.7.18) - Ermutigt durch die Premiere im Vorjahr lud der VC um Vorstand Klaus Schachtner und Turnierleiter Markus Stoiber am 20. Juli zahlreiche Volleyballer auf den Oberhausberg zum Passauer Open Air Cup. Jeweils 6 Teams spielten sich im Damen- sowie Herrenwettbewerb im Vergleich 6 gegen 6 den Turniersieger aus.

Die Wetter-und Platzbedingungen waren gut: durchgehend bewölkt, aber ohne Regenschauer, angenehm warm, sowie ein geeigneter Untergrund, ein Gemisch aus Sand und Gras, das den Aktiven vor allem ein verletzungsfreies Spiel erlaubte. Während im Damenwettbewerb die gut bekannten Teams aus Aicha v.W., Esternberg sowie Hutthurm das Teilnehmerfeld neben den beiden Gastgebern D1 und D2 komplettierten, hatte sich bei den Männern neben Titelverteidiger Esternberg, Saldenburg, VC Passau H1 und H2 der TSV Abendsberg angemeldet. Zunächst herrschte Rätselraten bei der Turnierleitung, ob es bei diesem Team um eine Freizeittruppe oder einer Ligamannschaft handelt. Doch nach dem ersten Auftritt der "Omschberga" - so wie sie sich nannten - war alles klar: hier gab sich ein Bayernligist die Ehre, welche das Niveau des Turniers noch zusätzlich aufwertete.

Auf den Spielfeldern wurde dann ab 10 Uhr bis in den späten Nachmittag hinein gepritscht, gebaggert, geblockt und geschmettert. Es entwickelten sich zum Teil spannende Matches sowie die eine oder andere Überraschung. So trotzten unsere 2. Herren den ersten den ersten Satz ab, was insbesondere dem druckvoll aufspielenden Chris Huff zu so mancher gerechtfertigten Frotzelei am Netz bewog. Nach einer Standpauke von Alex Grill konnten seine H1 dann zumindest zum 1:1 ausgleichen, auch wenn sich die Fehler nicht merklich reduzierten. Doch gleich in der nächsten Partie gegen die starken Abendsberger zeigte die Erste ihr wahres Potential. Verlor man knapp den ersten Satz, so erkämpfte sich das H1-Ensemble in einem sehenswerten Spiel den zweiten Durchgang. Letztlich kam es zum erwarteten Finale zwischen dem Vorjahressieger VC Union Esternberg und der Bayernligatruppe aus Abendsberg. In einem spektakulären Endspiel holten sich die Oberösterreicher erneut den Wanderpokal. Besonders hervorzuheben ist Toni Hofmann, der seine bereits an den Nagel gehängten Schuhe von der Wand nahm und als Esternberger Steller unter anderem seinen Söhnen die Bälle servierte. Der Volleyball-Methusalem zeigte seine Klasse, und bewies, dass das Alter nur eine unbedeutende Zahl ist. Die weitere Platzierung lautete: 3. Passau H1, 4. Saldenburg, 5. Passau H2.

Bei den Damen holten sich ebenso die Esternbergerinnen den Turniersieg in einem knappen Finale gegen Aicha. Die D1 wurden Dritte. Auf Platz 4 folgte Hutthurm und auf Platz 5 Passau D2. Damentrainer Armin Kaltenecker zeigte sich zufrieden: "Im Vordergrund steht, dass meine Spielerinnen Erfahrungen sammeln und zugleich ihren Spaß haben. Und dafür ist dieser Cup optimal!". VC-Chef Klaus Schachtner ergänzt: "Das Ziel, dass sich unsere Gäste sowie unsere Vereinsaktiven bei dieser Veranstaltung wohl fühlen, haben wir - so ist mein Eindruck - erreicht." . Für das leibliche Wohl der insgesamt rund 100 Anwesenden war bestens gesorgt. Die Brauerei Hacklberg unterstützte den VC großzügig mit Kaltgetränken, Biertischgarnituren und Sonnenschirmen. H1-Mittelblocker Rüdi Schubert bewies wieder einmal seine Künste im Umgang mit dem heißen Grill. Jede Menge Grillfleisch und -würstchen, leckere Salate und Kuchen gingen über den Verkaufstresen. Die Verantwortlichen waren sich einig: 2019 gibt es dann den 3. Passauer Open Air Cup! (mp)