U14-Mädchen sammeln Erfahrung in Steinach

(6.12.18) - Gut gelaunt und motiviert ging es für unsere U14-Mädchen am Sonntag nach Steinach. Durch den starken dritten Platz am letzten Spieltag hatte man sich jedoch für eine bärenstarke Gruppe qualifiziert.

Das erste Spiel in der Gruppenphase ging gegen eine männliches Team aus Plattling. Im Gegensatz zum letzten Spieltag wurde hier nicht auf das Einschlagen verzichtet. Die Jungs konnten ja schließlich schon richtige Angriffsschläge. Doch trotz dieser klaren Überlegenheit am Netz verlor man mit nur 5 Punkten Rückstand (10:15). “Weiter so! 10 Punkte sind richtig gut”, feuerte Kapitän Lea Kerschbaumer das Team an.

 

Danach musste man gegen die beiden spielerisch klar überlegenen späteren Finalisten Vilsbiburg I und Steinach (männlich) ran und verlor beide Spiele klar mit 6:15. Die Steinacher fingen sogar an, Sprungaufschläge zu machen, was die VC Mädchen sichtlich beeindruckte. Doch man merkte, wie sie sich trotzdem spielerisch steigerten und versuchten, an diese starken Gegner anzupassen.

In der darauffolgenden Platzierungsphase durften die Mädels sich mit Fürstenzell messen. Mit denen hatte man eh noch eine Rechnung offen, nachdem man am letzten Spieltag denkbar knapp (14:16) verloren hatte. Doch trotz einer sehr engagierten Leistung verlor man wieder sehr knapp mit 11:15 und 14:16.

Gegen die zweite Mannschaft aus Vilsbiburg verloren unsere Youngster das letzte Spiel des Tages noch knapper mit 12:15 und 15:17. Leider war in diesen beiden Spielen der Aufschlag, die bisherige Stärke des VC-Teams, die größte Schwäche. Mit einer bisschen besseren Quote im Aufschlag hätte man wohl zumindest den 5. Platz erreicht.

So mussten sich die Mädels enttäuscht mit dem 7. Platz begnügen. Postives Fazit: Man hat gesehen, dass es noch deutlich bessere Teams gibt, doch man kann mitspielen und hat sich im Laufe des Tages auch an diese Leistung immer mehr anpassen können. Mit etwas mehr Konstanz im Aufschlag könnte man gegen einen Großteil der Mannschaften gewinnen. Die Mannschaft entwickelt sich also gut! Am 16.12. geht es weiter in Straubing. (pr)


Hurra, Herren holen Herbstmeisterschaft!

So gehen die Passauer. Die Passauer gehen so.
So gehen die Passauer. Die Passauer gehen so.

Nach zwei Siegen zum Jahresabschluss überwintern die Herren 1 auf dem Platz an der Sonne

Bezirksliga Männer: Vilsbiburg - Passau 0:3 (-26,-21,-15) / Saldenburg II - Passau 0:3 (-13,-11,-12)

 

(3.12.18) - Der krönende Abschluss begann holprig. In Vilsbiburg schlug die bemerkenswert niedrige Hallendecke den Herren 1 auf Leistung und Gemüt. Die gastgebenden Roten Raben hingegen agierten wie der Fisch im Wasser und führten schnurstracks mit 18:8. Dann erwachte der Passauer Widerstand. Unsere Männer fuchsten sich hinein, vereitelten des Gegners fünf Satzbälle und nutzten den ersten eigenen zum 28:26. Fortan hatten sie Nerven und Spielgerät besser im Griff, die Performance war aber nichts zum Angeben. Kapitän Tom Täschner nahm's nach Abpfiff mit einem Achselzucken: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“. Im zweiten Spiel zeigten sich die Spieler dann akklimatisiert. Nach dem Motto „Flach spielen, hoch gewinnen“ machten sie kurzen Prozess. Saldenburg hatte nichts in petto, um den Herren 1 am Zeug zu flicken, und so mussten sie die Segel streichen.

 

Zur Feier des Tages und der sechs Punkte ließ sich der Schatzmeister nicht lumpen und das gemeinsame Essen aus der Mannschaftskasse springen. Die Spieler zeigten sich dankbar und als keine Kinder von Traurigkeit. Sie gaben im Gasthaus ihr Gesangsrepertoire zum Besten, darunter auch ein launiges Halleluja zu Ehren der Wilden Wespen Steinach - die frohe Kunde von deren 3:1 gegen Landshut brachte die Puppen endgültig zum Tanzen.

 

Die Ausbeute zur Halbzeit ist nicht von schlechten Eltern: sieben Siege aus acht Partien. Zwar war von Zeit zu Zeit Sand im Getriebe und nicht alles Gold, was glänzte. Das soll nicht unter den Teppich gekehrt werden. Zumeist jedoch lief es flüssig, in manchen Phasen gelang sogar ganz großes Tennis. Gottseidank blieb das Verletzungsglück dem Team hold: Lediglich Mittelblocker Mario Sperl wurde letzte Woche vom Schicksal gebeutelt (doppelter Bänderriss), davon abgesehen konnte Übungsleiter Alex Grill personell aus dem Vollen schöpfen. Haar in der Suppe ist die eine Niederlage: Landshut schaffte es mit Schaum vorm Mund, den Herren 1 auf die Eier zu gehen und den Schneid abzukaufen. Unsere Recken verloren dabei ihren Kopf, zeigten nicht ihr wahres Gesicht. Das 1:3 war überflüssig wie ein Kropf, diese Scharte soll im Rückspiel ausgewetzt werden. Dessen ungeachtet fühlen sich die Spieler als Herbstmeister mit Fug und Recht. Anders als im Vorjahr, als man früh weg vom Fenster war, hat man nun die Trümpfe selbst in der Hand, das Ticket in die Landesliga zu lösen. Zuspieler Florian Rückert macht da aus seinem Herzen keine Mördergrube und gibt Butter bei die Fische: „Ich will aufsteigen.“ Auch der Fanclub VC Ultras ist heiß darauf. Die beiden werden in der Rückrunde die Spielhallen weiterhin in Hexenkessel verwandeln, um am Saisonende mit der Mannschaft die Sau rauszulassen und kräftig einen zu zwitschern.

 

Auf dem Weg zum Ziel bleibt Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Das war nämlich bis dato erst die halbe Miete und nach der kräht kein Hahn. Bekanntlich ist der Weihnachtsmann selten der Osterhase. In dieser Saison ist die Bezirksliga eine enge Kiste und in der Spitze breiter geworden. Die Gegner sind keine Laufkundschaft und werden sicher nicht das Handtuch werfen, bevor die Messe gelesen ist. Somit ist die Tabellenführung eine schöne Momentaufnahme, aber kein sanftes Ruhekissen.

 

Teamintern gilt deswegen die Parole: Ball flachhalten und schön auf dem Boden bleiben. Traumtänzerei ist nicht das Gebot der Stunde. Zwar mögen Kenner des Vereins bereits Parallelen zur letzten VC-Aufsteigerriege von 2012 ziehen, die sich damals immerhin drei Jahre im Oberhaus halten konnte und sogar die Playoffs zur Bayernliga erreichte. Diesen Vergleich scheuen die Spieler einstweilen jedoch wie der Teufel das Weihwasser. Selbst Täschner, alter Fahrensmann und damals bereits in Passauer Diensten, hält sich bedeckt. Nicht alles, was hinke, sei ein Vergleich. Grills rechte Hand, Co-Trainer Schriever, will sich nicht aufs Glatteis führen lassen: „Das sind ungelegte Eier. Wir schauen nur von Spiel zu Spiel. Eine Meisterschaft unter Dach und Fach bringen ist kein Zuckerschlecken.“ Und auch Grill selbst, sonst nie um einen Spruch verlegen, will das Fell des Bären keinesfalls verfrüht verteilen. Stattdessen nordet er seine Pappenheimer für die Rückrunde ein: „Jeder soll sich hinter die Ohren schreiben: Wer die Hände in den Schoß legt, hat den Arsch offen.“ (bs)

 

Anmerkung der Redaktion: In Vereinen von Erbsenzählern müsste der Verfasser dieses Artikels so einige Taler fürs Phrasenschwein berappen. Gottseidank ist man im VC aber nicht päpstlicher als der Papst.


Herren 1 gewinnen Spitzenspiel und nehmen's nüchtern

Herren 1: Leistung mittel, Teamgeist top
Herren 1: Leistung mittel, Teamgeist top

(20.11.18) - Durchaus prächtig liest sich die Ausbeute der Herren 1 vom Bezirksliga-Heimspieltag am Samstag: zwei Siege gegen LL-Absteiger Saldenburg und starke Steinacher, volle sechs Punkte, Platz 1 verteidigt. Seltsamerweise war die Stimmung nach Schlusspfiff gar nicht so prächtig. Stattdessen beleuchteten die Spieler den eigenen Auftritt nüchtern und selbstkritisch. Erste Erkenntnis: Wir können viel besser Volleyball spielen. Zweite Erkenntnis: Wir sind stark genug, die Spiele trotzdem zu gewinnen. Später am Abend kam dann doch noch prächtige Stimmung auf und die Nüchternheit wich, nämlich nach der dritten Erkenntnis: Sechs Punkte müssen gefeiert werden!

 

Passau - SG Saldenburg 3:1 (-22,14,26,17)

Bis zum 19:12 im ersten Satz lief alles nach Plan. Dann deckte SG-Diagonalangreifer Florian Wosch mit starken Flatteraufschlägen Schwächen im VC-Annahmeriegel auf und flugs stand es 19:23. Der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden.

Unsere Männer zeigten eine starke Reaktion auf den Satzverlust, lamentierten nicht. Zwar waren Block und Feldabwehr ungewohnt fahrig.  Auch die Annahme, in der bisherigen Saison stets sattelfest, blieb wacklig, allerdings gestattete man dem Gegner keine derart lange Serie mehr. (Elf Punkte am Stück bleiben somit hoffentlich eine "Bestmarke" für die Ewigkeit.) Andere Spielelemente funktionierten hingegen:  Die Aufschlagleistung war insgesamt gut, das Zuspiel bocksolide. Die Angreifer punkteten konsequent, vor allem über die Außenpositionen. Und: die Einstellung blieb positiv. Gerrit Eichinger ging dabei voran, zeigte sich nicht nur leistungsstark, sondern als echter Führungsspieler. Auch von der Auswechselbank kam volle Unterstützung.

Und so konnte das Spiel gewendet werden, es folgte ein deutliches 25:14. Im dritten Satz lag man von Anfang an vorn, machte es aber doch wieder spannend: Bei 24:19 wackelte erneut die Annahme. Den nächsten Punkt für die Herren 1 machte - gerade rechtzeitig - Jona Pieknik mit einem krachendem Angriff zum 25:25. Pieknik verwandelte wenig später auch den siebten(!) Satzball zum 28:26. Durchgang vier lief dann glatt: 25:17.

 

Passau - Wilde Wespen Steinach 3:1 (-24,13,14,16)

Dieses Spiel war nahezu ein Abziehbild vom Spiel zuvor gegen Saldenburg. Wieder zeigte man die gleichen Stärken und Schwächen, insbesondere wacklig: die Annahme. Wieder ging Satz eins verloren. Wieder zeigten die Herren 1 sich gefestigt und drehten die Partie gegen einen hoch motivierten Gegner, der im Vergleich zur Vorsaison deutlich an Qualität zugelegt hat. Und so mischte sich bei den Herren 1 nach verwandeltem Matchball in den Jubel auch Erleichterung: "Respekt, in Steinach wird gut gearbeitet. Wir mussten heute viel investieren, um sie zu schlagen", lobt VC-Co-Trainer Ben Schriever. Die "Wilden Wespen" bestätigten im letzten Spiel des Tages ihre Leistung, zwangen Saldenburg bis an den Rand der Niederlage.

 

Nach dem 3. Spieltag haben die H1 weiterhin die Tabellenführung inne. Einerseits hat das Team somit eine glänzende Ausgangsposition, zumal gegen alle Titelkonkurrenten bereits gespielt wurde. Man muss also nicht wie im letzten Jahr bereits ab Dezember auf Ausrutscher der anderen hoffen. Andererseits stehen noch fünf Spieltage aus und die Liga ist in dieser Saison viel besser als in der letzten: Eitting zeigt sich inzwischen als echtes Spitzenteam, Landshut und Saldenburg haben Erfahrung ohne Ende, Steinach steigert sich mehr und mehr, dazu kommen die starken Aufsteiger aus Plattling und Vilsbiburg. Eine dicke Lippe mag da keiner riskieren: "Wer immer aufsteigen will, wird hart dafür arbeiten müssen", stellt Kapitän Tom Täschner fest. Als gutes Zeichen wertet er immerhin, dass man diesmal sechs Punkte eingefahren hat, ohne dabei spielerisch zu überzeugen. "Immerhin haben wir hart gearbeitet." (bs)


Erster Sieg: Glückliche Gesichter bei Damen 2

Damen 2: verdiente Stärkung nach starker Leistung
Damen 2: verdiente Stärkung nach starker Leistung

Kreisliga Frauen: Passau II - Tettenweis II 2:3 /

Passau II - Waldkirchen III 3:1   (--> Tabelle)

 

(19.11.18) - Motiviert und voller Vorfreude starteten die Damen 2  in ihren zweiten Heimspieltag. Nach erfolgreicher Generalprobe im Training tags zuvor trafen sich die Spielerinnen guter Dinge in der Dreifachturnhalle.

 

Nach Aufbauen und Aufwärmen ging es gegen den klaren Favoriten SV Tettenweis II los - und zwar mit vollstem Einsatz. Unverhofft souverän gelangen die Spielzüge - 25:22 im ersten Satz! Dann jedoch legte der Tabellenführer seine Überraschung über die Passauer Spielstärke ab und gewann Satz 2 eindeutig mit 25:14. Das ließen sich unsere Mädels aber nicht gefallen und schlugen mit guten Aufschlägen und mutigen Angriffen ihrerseits zurück. Unter lauter Anfeuerung wurde Durchgang drei mit 27:25 gewonnen, der Gegner somit unter Druck gesetzt. Auch im vierten Satz brachten alle eine tolle Leistung, man konnte diesen Satz aber leider nicht gewinnen. Tettenweis gelang der 2:2-Ausgleich. Im Tiebreak merkte man unseren Spielerinnen die Anstrengung an, er wurde mit 6:15 verloren.

 

Im zweiten Spiel ließen sich die Mädels durch die vorangegangene Niederlage jedoch nicht unterkriegen und starteten mit einem soliden 25:17 gegen den TSV Waldkirchen III. Das war unter anderem dem lauten Anfeuern der ganzen Mannschaft zu verdanken. Eva Dowe sorgte mit einem guten Auge und tollen Aufschlägen für Nervosität beim Gegner. Auch Mittelblockerin Noemi Becker konnte den Gegner unter Druck setzen. Im zweiten Satz schienen die Waldkirchner jedoch die Tricks und Schwächen unserer Damen durchschaut zu haben und zogen mit einem 27:25 gleich. Durch gutes Teamwork gingen die Passauerinnen aber im dritten Satz wieder deutlich in Führung und so konnte Trainerin Sophia Klingler die jüngeren Spielerinnen Jojo Müßig und Elena Anetseder einwechseln. Diese zeigten vollsten Einsatz und die Mannschaft konnte durch taktisch klug gespielte Bälle den dritten Satz eindeutig 25:14 für sich gewinnen.

Damen 2 - das Teamfoto
Damen 2 - das Teamfoto

Nach klarem Vorsprung im vierten Satz kam Waldkirchen plötzlich noch einmal auf. Das sorgte für Nervosität bei Spielerinnen und Trainerin. Gottseidank hatten die Herren 1 inzwischen ihr Match auf dem Nebenfeld beendet und feuerten die Mädels stimmgewaltig an, sodass Satz und Spiel mit 25:21 ins Ziel gebracht wurden.

 

Der Spieltag war ein voller Erfolg für die jungen Damen 2. Für einige Spielerinnen war es der erste Spieltag überhaupt und mit dieser Leistung können alle Beteiligten mehr als zufrieden sein. Besonders viel Einsatz und Teamwork sorgten für den ersten Sieg der Saison. Dieser wurde (nach erfüllten Schiedsrichterpflichten im letzten Spiel des Tages) direkt in der Halle beim gemeinsamen Pizzaessen gefeiert. Dabei einigte man sich auch schon auf den nächsten sportlichen Schritt: Im Training werden Sophia Klingler und Klaus Schachtner mehr am Aufschlag der Spielerinnen arbeiten, um am nächsten Spieltag mehr Sicherheit zu erreichen. (ns)


Damen 1 nehmen Fahrt auf

Bezirksklasse Frauen: Passau - Viechtach 3:0 (16,21,17) / Passau - Plattling 3:0 (22,9,13)

Erforgreich im Angriff: Sophia Klingler
Erforgreich im Angriff: Sophia Klingler

„Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey, hey!“

 

(10.11.18) - Zum dritten Spieltag der Saison empfingen die Damen 1 die Teams aus Viechtach und Plattling in der heimischen Leo-Turnhalle.

 

Motiviert von den zwei Siegen des letzten Spieltages ging man gegen den TV Viechtach aufs Feld und konnte von Anfang an Druck aufbauen. Durch eine konsequente Spielweise und starke Aufschläge wurde der erste Satz dann auch nach knappen 20 Minuten mit 25:16 zugunsten der VC-Ladys beendet.

 

Nach dem Seitenwechsel knüpfte man direkt an die vorherigen Leistungen an und setzte sich schnell von den Gegnerinnen ab. Dennoch waren die Viechtacherinnen nicht zu unterschätzen und sorgten mit starken Aufschlägen noch einmal für mächtig Stress auf Passauer Seite, welcher Trainer Armin Kaltenecker zwang, in seinen zwei Auszeiten deutliche Worte zu finden. Offensichtlich zeigte dies die gewünschte Wirkung und die Spielerinnen erkämpften sich durch eine solide Teamleistung trotzdem noch den Satzgewinn mit 25:21. Im dritten Satz ließen die Passauerinnen nichts mehr anbrennen, gewannen diesen deutlich mit 25:17 und konnten somit drei Punkte für die Tabelle einfahren.

 

Nach kurzer Begrüßung der angereisten Fans musste man dann bereits gegen den TSV Plattling wieder ran und offenbarte bereits mit dem ersten Aufschlag die spätere Geheimwaffe – Mittelblockerin Anni Hesse. Mit druckvollen Aufschlägen setzte sie die Gegnerinnen so sehr unter Druck, dass diese kaum noch agieren konnten und höchstens noch einen Dankeball zustande bekamen. Kam dennoch einmal ein geordneter Angriff Richtung Passauer Abwehr, so war diese auf dem Posten. Ein souveränes und genaues Zuspiel belohnte daraufhin die gelungene Vorarbeit, so dass die Angreifer ein ums andere Mal Punkten konnten. Kurzzeitige Annahme-Unstimmigkeiten ließen die Plattlinger zwar noch herankommen, konnten aber den Satzgewinn (25:22) nicht mehr gefährden. Im zweiten Satz ließen die Mädels dem Gegner kaum eine Chance und machten den Sack bereits bei 25:9 zu.

 

Auch im dritten Satz marschierten die Damen 1 zu einen eindeutigen Satzgewinn. Ausschlaggebend war auch hier Anni Hesse, die mit einer starken Aufschlagserie einen Spielstand von 11:0 bewirkte. Lediglich eine verzweifelte Auszeit auf Plattlinger Seite konnte sie stoppen. Diese deutliche Führung ermöglichte es dann dem Passauer Trainer, einige Wechsel vorzunehmen. So durfte sich die an diesem Tag in bestechender Form aufspielende Zuspielerin Caro Wagner einen früheren Feierabend gönnen, wie auch die beiden starken Aussenangreiferinnen Hanna Schleich und Sophia Klingler. Obwohl das Passauer Team nun auf drei Positionen verändert war, zeigte sich dennoch kein Qualitätsverlust im Spiel. Die eingewechselten Spielerinnen präsentierten sich in bestechender Form und beendeten den Satz souverän mit 25:13 zum Matchgewinn.

 

Zusammen mit den anwesenden Fans wurden die erzielten sechs Punkte des Tages noch ausgiebig bejubelt, bevor man sich wieder den Schiedsrichtertätigkeiten zuwenden musste. Am Ende des Tages standen die Damen 1 des VC/DJK Passau dann auch als aktueller Tabellenführer fest, was beim anschließenden Essen ausgiebig besungen wurde. Weiter geht es dann erst am 8.12 in Tettenweis mit dem letzten Spiel dieses Jahres. (SK)


Herren 1 sind Pokal

Titelverteidigung beim Bezirkspokal - Starkes Finale gegen Eitting - 2. Herren guter Vierter

Das Pokalfinale 2018: VC-DJK Passau gegen VC Eitting 09
Das Pokalfinale 2018: VC-DJK Passau gegen VC Eitting 09

(5.11.18) - Vor gar nicht allzu langer Zeit waren Pokalturniere kein Spaß für unsere Männer. Sie zeigten traditionell schwache Leistungen, schieden früh aus, griffen bereits bei der Auslosung gerne daneben. Im letzten Jahr gelang dann plötzlich der Gewinn des Bezirkspokals - und nun die Titelverteidigung. Offenbar haben die Spieler den Wettbewerb inzwischen begriffen und sogar sichtlich Spaß daran: "Wir sind Pokal!", jubelte Zuspieler Florian Rückert nach dem Finale in der heimischen Dreifachhalle.

Kapitän Täschner: "Da ist das Ding!"
Kapitän Täschner: "Da ist das Ding!"

Ob H1-Kapitän Tom Täschner das Auslosen vorher heimlich trainiert hatte, bleibt sein Geheimnis. Jedenfalls zeigte er sich stark verbessert und zog Vilsbiburg als ersten Gegner. Die Roten Raben hatten zuletzt mit starken Auftritten in der Bezirksliga aufhorchen lassen, erwiesen sich ersatzgeschwächt aber als eine leichte Prüfung: 25:14 und 25:13. Anschließend gelang Im Halbfinale ein 2:1-Erfolg gegen Landshut und somit die Revanche für die unnötige 1:3-Niederlage im Ligaspiel vor vier Wochen. Angesichts der Tatsache, dass beide Teams diesmal nicht mit vollem Kader antraten, wollte VC-Trainer Alex Grill den Sieg nicht überbewerten. "Ein Mutmacher war es aber allemal", so Grill.

 

Krönender Tagesabschluss war das Finale gegen den VC Eitting 09. Über 90 Minuten entwickelte sich ein attraktives Match zwischen zwei hochmotivierten und abwehrstarken Teams. Durchgang 1 ging mit 26:24 an den VCE, nachdem unsere Männer einen eigenen Satzball vergeben hatten. Mit Wut im Bauch gelang der Satzausgleich. Zu Beginn von Satz 3 folgte prompt der Einbruch: Schnell lag man mit 0:7 zurück, was Grill zum Eingreifen veranlasste. Der Coach sprach ein Machtwort im Pianissimo. Seine Spieler hörten genau hin, kämpften sich ins Spiel zurück und setzten sich nach Abwehr zweier Satzbälle mit 28:26 durch.

 

Beim Stand von 23:21 für Eitting dann die Schlüsselszene im 4. Satz: Der Angriff vom herausragenden VCE-Angreifer Rudolf Knipfel war sehr diagonal, sehr hart, sehr unabwehrbar - und sehr knapp im Aus. "Wenn er den trifft, hat Eitting drei Satzbälle und es geht wohl in den Tiebreak", zeigte sich unser H1-Blockspezialist Andi Voggenreiter hinterher erleichtert. Zu Passaus Glück und Freude machte sein Team auch die folgenden drei Punkte und konnte wenig später aus den Händen von Bezirkspokalspielleiter Klaus Schachtner den Pokal entgegennehmen. "Ein würdiger Abschluss einer würdigen Veranstaltung. Das sollte uns Selbstvertrauen geben", freute sich Grill. Seine Männer haben jetzt zwei Wochen Wettkampfpause. In zwei Wochen (17.11., Dreifachhalle, 14 Uhr) empfangen sie dann die SG Saldenburg zum Spitzenspiel in der Bezirksliga.

 

Die 2. Herren beendeten das Pokalturnier achtbar auf Platz 4. Das Bezirksklassen-Team konnte mit Schönberg immerhin einen der klassenhöheren Gegner schlagen und gegen Eitting im Halbfinale einen Satz gewinnen. Libero Herbert Kowasch war zufrieden: "Hätte schlechter laufen können."  (bs)

 

Ergebnisse Bezirkspokal:

Finale: VC-DJK Passau - VC Eitting 09 3:1 (24:26, 25:19, 28:26, 25:23)

3. Platz: TG-VfL Landshut / 4. Platz: VC-DJK Passau II / 5. Platz: RR Vilsbiburg / 6. Platz: TSV Schönberg II


Erste Siege für Damen 1

BK Frauen: Waldkirchen II - Passau 1:3 (-15,-23,12,-20) / Passau - Griesbach/Fürstenzell  3:1 (12,-21,15,14)

Anni Hesse (#2) und Caro Wagner (#10) mit schönem Doppelblock gegen die SG Fü/Gr
Anni Hesse (#2) und Caro Wagner (#10) mit schönem Doppelblock gegen die SG Fü/Gr

(3.11.18) - Am zweiten Saisonspieltag ging es für die Damen 1 nach Waldkirchen zu Duellen mit der Heimmannschaft und dem Nachwuchsteam der SG Fürstenzell/ Bad Griesbach.

 

Nach dem ersten Spieltag schien Waldkirchen der klare Favorit zu sein. Dass dem nicht so ist, verdeutlcihten unsere Damen sehr gut. Durch druckvolle Aufschläge und ein konstantes Spielverhalten konnte man den ersten Satz souverän zu 15 gewinnen.

 

Im zweiten Satz schwächelte man nach gutem Beginn grundlos wieder etwas mehr und ließ die Gegner durch einige Annahmefehler immer mehr aufholen. Nach einigen Ansprachen in den Auszeiten konnten sich die Mädels von Trainer Armin Kaltenecker doch noch einmal in Führung setzen und gewannen hauchdünn mit 25:23 den zweiten Satz. Den Annahme- und Eigenfehlern sollte hier jedoch noch kein Ende gesetzt worden sein: Trotz Enthusiasmus beim Seitenwechsel konnte die Leistung der vorherigen Sätze nicht aufrechterhalten werden, sodass man den dritten Satz sehr schnell mit einem Spielstand von 12:25 beenden musste. Nach klaren Worten des Trainers ging man dann doch noch einmal mit Siegeswillen aufs Feld. Mit Mühe kämpften sich die Damen aus einigen Rückständen heraus und machten dann doch souverän bei einem Spielstand von 25:20 den Sack zu.

 

Im zweiten Spiel gegen die sehr junge Truppe aus Bad Griesbach zeigte man bereits im ersten Satz, was möglich ist, wenn man kaum eigene Fehler macht und einfach konsequent das umsetzt, was im Training so mühsam geübt wird. Die sehr guten Aufschläge erledigten dann den Rest, sodass man bereits bei einem Spielstand von 25:12 die Seiten wechselte. Als wäre ein durch Eigenfehler verlorener Satz nicht genug, kamen die VC-Damen auch hier wieder ins Straucheln und mussten sich mit 21;25 geschlagen geben. Danach konnte man, trotz kurzzeitiger Rückstände, wieder an die Leistungen des ersten Satzes anschließen und die beiden folgenden zu 15 und zu 14 gewinnen.

 

Unsere Damen 1 haben also das erste Mal nach der katastrophalen Saison des Vorjahres wieder ganze sechs Punkte erspielt und sind damit vorerst einmal Tabellenzweiter. Ob sich dieses Ergebnis wiederholen lässt, wird sich bereits nächste Woche (10.11.18) um 14:00 Uhr in der heimischen Halle des Gymnasium Leopoldinum zeigen. Zuschauer und Unterstützer sind gerne gesehen und können hoffentlich zu weiteren guten Leistungen verhelfen. (SK)


Schritt voran für unsere jugendlichen Damen 2

Gute Stimmung in der Dreifachhalle: Unsere Damen 2
Gute Stimmung in der Dreifachhalle: Unsere Damen 2

KL Frauen:

Passau - Ruderting 0:3 / Passau - Hutthurm 0:3

(27.10.18) – Erster Heimspieltag für unsere neu formierten Damen 2. Dank des tollen Rundum-Sorglos-Pakets der Herren 2 musste man sich nicht um Organisatorisches kümmern und konnte sich ganz aufs Spielerische konzentrieren.

Das gelang im ersten Spiel gegen Ruderting ziemlich gut. Zwar lag man oft zurück, konnte aber genauso oft auch wieder zum Gegner aufschließen. In der Annahme reduzierten sich die Fehler, sodass man eigene Angriffe starten konnte. Dazu kam engagierte Abwehrarbeit, welche die Steller immer besser mit Bällen verspielte. Zwar ging der erste Satz 25:19 an den Gegner, jedoch war den Spielerinnen anzumerken, wie stolz sie auf ihre Fortschritte gegenüber dem letzten Spieltag waren. 

 

Im zweiten Satz bekamen die Mädels leider vermehrt Probleme mit den Seilen an der Decke, welche man mit geschickter Seitenwahl zu Beginn noch vermieden hatte. Am Ende standen leider nur 14 Punkte auf der Anzeigetafel. Bemüht, sich noch einmal jenseits der 15-Punkte-Marke zu bewegen, wechselte man die Seite, ging auch mehrfach in Führung, konnte diese aber nicht ins Ziel bringen, sondern schloss wiederum mit 19:25 ab. Trotz der 0:3-Niederlage gab es keine traurigen oder enttäuschten Mienen auf Passauer Seite. Die Spielerinnen haben nämlich inzwischen selbst erkannt, welches Potenzial ihre Mannschaft hat und waren stolz auf ihre Leistung. Vielleicht reicht es noch nicht zu vielen Siegen, aber jedes Spiel bringt viele neue Erfahrungen.

 

Nach einer kurzen Pause ging es dann gegen eine starke Hutthurmer Mannschaft wieder aufs Feld. Die Gäste ließen hier nichts anbrennen und nutzen die psychische Erschöpfung der Passauerinnen gekonnt aus, weshalb am Ende auch hier ein sehr deutliches 0:3 zu Buche stand. Bedenkt man allerdings den Altersschnitt der neuen Damen 2, dann ist diese Erschöpfung auch verständlich, denn die Spielerinnen sind zwischen 12 und 21 Jahren alt und haben keine bis kaum Ligaerfahrung. Dennoch haben alle ihre Einsätze bekommen und in ihren Spielzeiten zu den Punkten der Mannschaft beigetragen. Bemerkenswert sind auch die Jugendlichen, die tatsächlich alle sechs Sätze durchgespielt haben. Dieser Mannschaft gehört die Zukunft und wir sind schon gespannt, was wir diese Saison noch erreichen können.

 

Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an die Herren 2, die sich um wirklich alles gekümmert haben und uns den Einstieg in die Saison sehr angenehm gestaltet haben! (smk)


Herren 2: Alte Kempen, viel Jugend und ein Debütant

BK Männer: Passau II - Hauzenberg II 2:3 / Passau II - Hauzenberg III 3:0 / Hauzenberg II - Hauzenberg III 3:0

Die 2. Herren in der Dreifachhalle - stimmungsvolle Spiele gegen Hauzenberg II und Hauzenberg III
Die 2. Herren in der Dreifachhalle - stimmungsvolle Spiele gegen Hauzenberg II und Hauzenberg III

(30.10.18) - Für eine Begegnung der untersten Männerliga bot das Aufeinandertreffen der zweiten Mannschaften des VC-DJK Passau und des TV Hauzenberg vor stimmungsvoller Kulisse ein beachtliches Niveau. "Das hat richtig Spaß gemacht", freute sich VC-Zuspieler Thomas Kreiner trotz der 2:3-Niederlage.

Kreiner, nach seiner einjährigen Wettkampfpause wieder ins Team zurückgekehrt, und Ben Schriever, der gemeinsam mit Alexander Grill die 1. Herren trainiert, stehen für Erfahrung und Spielsicherheit. "Die zwei bringen viel Ruhe und Klarheit aufs Feld", konstatiert Spielertrainer Tobias Marktscheffel.

 

Auch der Gegner setzt in dieser Saison auf Routine und klingende Namen: Für Hauzenberg II stehen die regionalligaerfahrenen Christoph Fuchs, Heinz Krenn, Hannes Rauscher und Werner Reitberger auf der Spielerliste - wobei von den Vieren diesmal nur letzterer mitspielte. "Uns geht es nicht darum, die Gegner in der Bezirksklasse in Grund und Boden zu spielen. Sondern wir wollen die Entwicklung unserer Jugendlichen voranbringen", erläutert Reitberger das Konzept. Und an Nachwuchstalenten herrscht beim TV wahrlich kein Mangel: Neben der jungen zweiten geht inzwischen eine noch jüngere dritte Mannschaft in der Liga auf Punktejagd, die diesen Dreier-Spieltag komplettierte.

 

Doch zunächst spielte Passau II gegen Hauzenberg II. Es entwickelte sich eine interessante Partie zwischen dem dynamischeren TV und dem homogeneren VC. Lautstark angefeuert von beiden Fanlagern gewann Hauzenberg die Sätze 1 und 4. Passau konnte die Sätze 2 und 3 für sich verbuchen und lag im Tiebreak bis zum Seitenwechsel bei 8:7 in Führung. Doch mehr als am Sieg schnuppern durfte man nicht, denn in der Endphase agierte der TV ohne Fehler und sicherte sich nicht zuletzt dank zweier starker Abwehraktionen das 15:13 zum umjubelten 3:2-Erfolg. Angesichts der gezeigten Leistung waren die VC-Männer allerdings nur kurz enttäuscht.

 

Im anschließenden Spiel gegen Hauzenberg III lief es dann auf VC-Seite wie am Schnürchen, sodass am Ende des ersten Satzes Mittelblocker Raffaelle Rorato zu seinem ersten Ligaeinsatz kam. Rorato machte seinen Job exzellent und blieb bis zum Abpfiff auf dem Feld. Diesem Debüt sollen nach Willen des Trainers bald weitere folgen: "Es gibt weitere junge, trainingsfleißige Spieler, die sich Spielpraxis verdient haben", sagt Marktscheffel und kündigt deren Einsatz am nächsten Spieltag an.

 

Im Hauzenberger Vereinsduell war die dritte Mannschaft erwartungsgemäß ohne Siegchance. Allerdings gehört den Youngstern sicher die Zukunft. Der TV setzte an diesem Tag ein imposantes Signal gegen die Überalterung des Männervolleyballs. "Das sollte auch für uns im VC-DJK Passau ein Ansporn sein, die männliche Jugendarbeit zu reaktivieren", so Marktscheffel. (bs)


Damen 2: Saisondebüt endet abrupt

Kreisliga Frauen: Tettenweis II - Passau II 3:0 / Grafenau - Passau II 3:0 kampflos

Unsere 2. Damen in Tettenweis
Unsere 2. Damen in Tettenweis

(23.10.18) - Unsere Jugendlichen sollen Spielerfahrung sammeln. Mit diesem Ziel vor Augen begaben sich am Samstag sechs mutige Spielerinnen, darunter fünf Jugendliche, samt Trainerin auf den Weg nach Tettenweis, um sich dort mit der Heimmannschaft und dem Grafenauer Team zu messen. Begleitet von zwei Eltern und einem Geschwisterkind war der Fanclub perfekt. Zu sehen gab es leider nicht viel.

Das erste Spiel betreuten die VC-Damen souverän als Schiedsgericht. Nach darauffolgenden Aufwärmen und Einschlagen ging es dann aufs Feld und so mancher Spielerin war die Nervosität förmlich anzusehen. Trotz einiger guter Spielzüge konnte man den Gegner kaum unter Druck setzen, der erste Satz endete 5:25. Nach dem Seitenwechsel und aufmunternden Worten durch Trainerin und den souveränen Kapitän Maggie Bauer leisteten die Mädels im 2. Satz mehr Gegenwehr. Auch trauten sie sich einige Male den Angriffsschlag zu, um Tettenweis unter Druck zu setzen. Das brachte zwar nicht die Wende im Spiel, aber doch einen deutlich knapperen Spielstand als zuvor: 6:12.

Dann verletzte sich Lea am Sprunggelenk. Angesichts von ja nur 6 angetretenen Spielerinnen bemühte sie sich, weiterzuspielen. Zur Schonung und besseren Genesung  entschieden Mannschaft und Trainerin jedoch gemeinsam, das Spiel an dieser Stelle abzubrechen.

Somit endete der erste Spieltag für unsere Nachwuchstalente leider frühzeitig. Trotzdem: Potenzial und gute Ansätze dieser jungen Truppe waren (in ungewollter Kürze) bereits zu erkennen. Und so macht der Auftritt - auch wenn abrupt beendet - Lust auf mehr: Am kommenden Samstag (27.10.) bestreiten die Mädels zuhause in der Dreifachturnhalle den nächsten Spieltag, dann sicherheitshalber mt größerem Kader! Zur gleichen Zeit am selben Ort starten übrigens die 2. Herren in ihre Saison. Fans sind gerne gesehen!

An dieser Stelle wünschen wir Lea, die tapfer durchgehalten hat und trotz Verletzung für ihre Mannschaft aufs Feld gehen wollte, gute Besserung! (smk)


Herren 2 präsentieren Neuzugang - auch zweiter Test erfolgreich

Testspiel: Passau II - Saldenburg II 3:2 (23:25, 25:21, 25:21, 21:25, 25:17)

(22.10.18) - Die Testphase der Herren 2 verläuft weiterhin erfolgreich: Nach dem Sieg gegen Wacker Burghausen stand am Freitag ein Vergleich mit der SG Saldenburg II auf dem Programm. Mit der SG war man letzte Saison noch gemeinsam in der Bezirksklasse aktiv, die Saldenburger schafften über die Relegation den Aufstieg in die Bezirksliga. Ein echter Gradmesser also.

Es fing gut an: Nach einem nervösen Beginn der Saldenburger lag man schnell mit 7:2 in Führung. Alles war angerichtet. Jedoch verlor man völlig den Faden und musste bis zum endgültigen Satzverlust einem kleinen, aber schmerzhaften Rückstand hinterherrennen. Die Abstimmung innerhalb der Mannschaft stimmte noch nicht, zu nervös wurde man dann auch aufgrund der gegnerischen Aufholjagd zu Beginn. Ein Phänomen, was man bereits im Spiel gegen Burghausen beobachten konnte. Aber für solche Justierungen sind Testspiele schließlich da.

In allen Folgesätzen wurde auf beiden Seiten den Möglichkeiten entsprechend kräftig rotiert und ausprobiert. So durfte sogar das „Abwehrvieh“ Philipp Feigl in der Mitte blocken und angreifen - mit Erfolg. Nur der Reaktion des Saldenburger Abwehrspielers war es bei einem seiner Angriffe zu verdanken, dass das Spiel verletzungsfrei zu Ende gehen konnte. Maximilian Eisl war sich sicher: „Von diesem Angriff werde ich noch meinen Kindern erzählen. Das war ein richtig brutales Ding.“ Nur ein Beispiel dafür, dass es im Angriff vermeintlich besser lief als noch gegen Burghausen, wo man sich häufig sehr lange Ballwechsel mit unglücklichem Ausgang für die eigene Mannschaft erlaubte. Thomas Kreiner im Interview für vcp-TV: „Wir waren heute im Angriff einfach unberechenbar und sehr variabel. Von gekonnten Angriffsschlägen aller Spieler über das Motto »Brechstange« bis hin zu platzierten Lobs, die kampflos auf den Boden fielen, war alles dabei. Das hat am Ende den Unterschied gemacht.“

Etwas ungenau war diesmal die gegen Burghausen stabile Annahme. Bereits während des Spiels wurde in Passauer Mannschaftskreisen gemunkelt, dass der Spielball deutlich von den in Punkt 3.1 (Internationalen Spielregeln des DVV) festgeschriebenen Normen für den Innendruck des Balles abweichen würde. Die einzig plausible Erklärung für den Leistungsunterschied im Vergleich zum ersten Testspiel.

Auch der Top-Neuzugang des VC mit dem vielversprechenden Namen Raffaelle Rorato durfte in den letzten beiden Sätzen Spielpraxis sammeln und zeigte bereits, weshalb er kürzlich vom Mannschaftsverantwortlichen höchstselbst unter Vertrag genommen wurde. Raffi nach dem Spiel: „Es war ein tolles Gefühl erstmals im Trikot des VC-DJK Passau aufzulaufen. Ich trage dieses Logo mit viel Stolz. Grüßen möchte ich meine Familie und alle Fans, die mich bis hierhin begleitet haben.“ Thomas Beck war mit seinem neuen Blockkollegen ebenfalls sehr zufrieden: „Da hat das Management ganze Arbeit geleistet. Mit dieser Verpflichtung sollte das Saisonziel klar sein. Der Abstieg muss auf jeden Fall verhindert werden.“

Wir danken der SG Saldenburg II für das aufschlussreiche Testspiel und wünschen auch auf diesem Wege viel Erfolg in der Saison.

Am 27.10. ist es dann für die Herren 2 endlich soweit: Zum Heimspiel in der Dreifachturnhalle ab 14:00 Uhr werden der TV Hauzenberg II und III empfangen. Bestätigt sind dabei die Gerüchte, dass sich die Zweite von Hauzenberg mit diesem namhaften Kader bei der Anmeldung nur in der Liga geirrt hat. Da müssen jetzt halt alle durch. Parallel spielen übrigens auch die Damen 2 in Passau. Für Speis und Trank ist bei diesem Doppelheimspieltag gesorgt, sodass man für den Zuschauerandrang gerüstet ist. (ME)


Herren 1: erst Remmidemmi, dann Katerstimmung

Bezirksliga Männer: Eitting - Passau 0:3 (-19,-20,-16) / Landshut - Passau 3:1 (-22,24,21,25)

 

(16.10.18) - Beim Spieltag in Eitting herrschte Remmidemmi auf der Tribüne und die geilsten Fans kamen aus Passau. Die VC Ultras waren nicht zu halten, steckten die zwanzig Anhänger des Heimteams stimmlich in die Tasche, rockten die Halle. Da ließen sich die Lumpen natürlich nicht lumpen: Die 1. Herren belohnten ihren attraktiven Fans mit attraktivem Sport (über weitere Belohnungen im Nachklang war aus Spielerkreisen nichts zu erfahren). Danke, Resi & Resi - das hatte Format!

 

Gegen Gastgeber Eitting gelang ein Klassematch. Die Labertaler, in guter Form und selbstbewusst nach ihrem 3:1-Erfolg gegen Landshut im ersten Spiel des Tages, kamen über drei Sätze nie zur Entfaltung, denn unsere Männer zeigten eine stabile Leistung. Die ausgeklügelte Aufschlagstrategie ("wenige Fehler und immer schön Druck") wurde befolgt, aus stabiler Annahme wurde speedy zugespielt, die Angreifer verwerteten die hochwertige Vorarbeit hart und variabel. Auch das Spiel gegen den Ball sah robust aus: gute Hände im Block, flinke Beine in der Abwehr, Libero Michel Storch herausragend. Da zudem im Spielverlauf die Zahl an Eigenfehlern stets im akzeptablen Rahmen blieb, war schon nach 61 Minuten Schluss: 25:19, 25:20, 25:16.

 

So glatt ging es gegen Landshut nicht weiter. Der Vizemeister der Vorsaison, gegen Eitting zuvor indisponiert, lief erwartungsgemäß mit dem Messer zwischen den Zähnen auf, wollte sich rehabilitieren und nicht bereits zu Saisonbeginn den Kontakt zu den vorderen Plätzen verlieren. Was soll man sagen? Das gelang - Landshut spielte at it's best.

NIcht mehr at it's best performten die VC-Männer. Sie spielten weiter engagiert und boten keine schlechte Leistung, hatten aber ab Satz zwei mit vielen kleinen Problemen zu kämpfen: Die Annahme stand den freilich akkuraten Aufschlägen des Gegners nicht mehr so robust gegenüber, die Angreifer kamen nicht mehr so ungehindert zum Zuge, Landshuter Angriffe wurden ins Seitenaus geblockt. Die Aufschläge verloren an Tempo und wurden vermehrt verschlagen, wie insgesamt die Fehlerzahl anstieg. Nicht zuletzt wirkte auch mancher Spieler am Ende nicht so frisch wie am Anfang. Ungeachtet all dieser Punkte gab es jedoch einige gute Gelegenheiten, die Geschicke zu eigenen Gunsten zu lenken: In Satz 2 hatte man bei 25:24 den eigenen Angriff, in Satz 3 schenkte man eine solide Startführung gleich wieder her - und das Ende von Satz 4 ist eine Geschichte für sich.

24:24, 4. Satz. Landshut ist soeben an einem krachenden VC-Doppelblock gescheitert, hat auch seinen dritten Matchball vergeben. Es folgen derselbe Pass, derselbe Angriff, derselbe Block. Punkt und Satzball Passau? Nö. Der Ball landet auf dem Fuß eines Abwehrspielers. Landshut baut auf und macht den Punkt. Der Fuß konnte nichts dafür. Wenig später: 26:25. Ein VC-Angriff landet knapp im Aus - Ende, 1:3. Hernach: Katerstimmung. Null Punkte trotz leidenschaftlichem Auftritt und vieler Chancen. Wäre, wäre, Fahrradkette.

 

EIne Stunde später bereits trugen Spieler und Trainer ihr Schicksal bei Bier und Truckerfood wieder ganz mannhaft. Das gemischte Fazit: Mit der Leistung kann man insgesamt zufrieden sein, der Teamgeist stimmte, die Punkteausbeute nicht. Der Magen-Darm-geplagte Coach bereute es jedenfalls nicht, sich in die Halle gequält zu haben: "Vieles lief ganz flüssig", so Grill. "Und um ein paar Dinge, die noch haken, werden wir uns im Training kümmern." Über eine Sofortmaßnahme waren sich alle einig: Die zwei H1-Premiumfans werden künftig bis zum Abpfiff gebucht! Das Landshut-Spiel verließen die beiden vorzeitig, ihre Energie fehlte somit am hässlichen Ende. (bs)


Trainingslager der Herren 2

Das Burghausen-Kommando der Herren 2
Das Burghausen-Kommando der Herren 2

(3.10.18) - Samstagfrüh um 8 Uhr ging es für die 2. Herren ins Trainingslager nach Burghausen. Während die erste Garde bereits Budweis/Tschechien unsicher gemacht hatte, wollten sich die Nachwuchskräfte der H2 die längste Burg der Welt ansehen. Gemeinsam mit den Damen 1, um nicht ganz so allein zu sein.

 

Zwischen den beiden Trainingseinheiten vom Samstag lag ein gemütliches Mittagessen im Hallenbad Burghausen sowie ein Sonnenbad im Freien. Nach der zweiten Trainingseinheit (und der vorangehenden Taktikeinheit mit liebevoll vorbereiteten Schulungsunterlagen) wollte man in der Pension Kaffeemühle einchecken - dachte man jedenfalls. Vladimir belehrte die 7 Mann um Organisator Christopher Huff eines Besseren und lotste sie zur tatsächlichen Unterkunft, die wenige Gehminuten entfernt lag: Pension Salzburger Hof.

 

Abends wurde in der Pizzeria Palazzo gespeist, ehe man sich in das abendliche Kulturprogramm stürzte: zunächst konnte man beim Testspiel der Damen gegen SV Wacker Burghausen II den ein oder anderen Schlachtruf ausprobieren und auch neue Gesänge kennen und lieben lernen. Besonderen Gefallen fand bei den Männern das „HEY HO «oh Gott, so hoch komme ich mit meiner Stimme nicht»“, während bei den Damen „Ass Ass Ananas“ Hoch im Kurs stand.

 

In toller Atmosphäre wurde anschließend mit einem kleinen, feierwütigen Teil der Damenmannschaft der ein oder andere Cocktail (beispielsweise Tequila SunREIS) sowie das ein oder andere Bierchen im Knoxoleum getrunken. Auf dem Trockenen saß man hier nur, wenn das Glas leer war und der Kellner sich lange Zeit nicht blicken ließ. In der Zwischenzeit wurde Maximilian Eisl vom Mädchen für alles zum Kapitän der Gurkentruppe Passau befördert. Ob da der viele Alkohol aus den Wählern sprach?

 

Weg vom Kapitän, zurück zu unserem Freund Vladimir: Es sollte noch konfuser werden…das Frühstück am nächsten Tag bekam man in der „Fuchsstuben“, wiederum nur wenige Minuten entfernt. Bemerkenswert: Trainer Tobias Marktscheffel war am Sonntagmorgen derjenige, der als Letztes aus dem Bett kroch, weil er es wieder mal mit Spezi und Apfelschorle übertrieben hatte, während der Rest bereits geschniegelt und gestriegelt war, einschließlich des Klatsch- und Tratsch-Zimmers um Libero Herbert Kowasch.

 

Das Frühstücksbuffet kam nach einem ereignisreichen ersten Tag gerade recht für die verwöhnten Spitzensportler des VCP. So konnte man entweder vom reichhaltigen Buffet nehmen oder sich direkt frische Pfannkuchen sowie Rühreier zubereiten lassen. Die meisten probierten einfach alles. Anschließend stand die letzte Trainingseinheit an - lassen wir das.

 

Das Testspiel zum Abschluss gegen den SV Wacker Burghausen konnte in fünf Sätzen (bis 25) mit 3:2 für sich entschieden werden. Auch den offiziellen fünften Satz bis 15 hätte man gewonnen, da mit Alt-Kapitän Philipp Feigl und Neu-Kapitän Maximilian Eisl zwei aufmerksame Spieler die Anzeigetafel beobachteten, ohne dabei natürlich das Spielgeschehen aus den Augen zu verlieren. Die Annahmereihe stand sicher, die Abwehr sowie Blocksicherung war aufmerksam und die Aufschläge kamen. Lediglich im Angriff ließ man sich hin und wieder zu viel Zeit, den Punkt zu machen. Gerade im fünften Satz wurde es nochmal eng. Eine 24:16-Führung schmolz zu einem 24:23 dahin und die Unruhe innerhalb der Mannschaft war spürbar. Die Stimmung drohte zu kippen, ehe ein gefährlicher Angriffspritscher, der knapp unter der Ecke wieder runterfiel, krachend auf dem Hallenboden einschlug. PUNKT, SATZ, SPIEL, SIEG, BIER - H2 rocks!

 

Abschließend eine nicht ganz so ernst gemeinte Bewertung der Leistung im Testspiel:

Thomas Beck: Weiß jetzt, dass man links und rechts am Block vorbeischlägt.

Maximilian Eisl: Naja, war halt Kapitän. Ansonsten blass wie immer (sogar im Sommer).

Philipp Feigl: Hat den härtesten Pritscher der Liga.

Christopher Huff: Bleibt ein Kacknoob. Geh doch zu den Herren 2!

Herbert Kowasch: Leicht angeschlagen von seinen nächtlichen Aktivitäten.

Thomas Kreiner: „TIBET - das Dach der Welt.“ Offizieller Vorsänger des VC-DJK Passau.

Tobias Marktscheffel: Elfmeterschütze im Fußball wäre der nie. Sollte vielleicht mehr Zielwasser als Spezi trinken.

Kilian Schweiger: Er kann einfach nicht ohne uns.

 

Der Dank der Mannschaft gilt abschließend Trainer Tobias Marktscheffel, Organisator Christopher Huff, Damen-Trainer Armin Kaltenecker, der die Halle organisiert hatte sowie Kilian Schweiger, der spontan zum Abschluss des Trainingslagers unsere Mitte verstärkte. Außerdem ein großes Dankeschön an unseren Busfahrer Thomas Kreiner, an unser neues Mittelblockertalent Thomas Beck, unseren Starspieler Philipp Feigl sowie den ewig jungen Libero Herbert Kowasch. (ME)


VC-Männer legen vor und rotieren

Bezirksliga Männer: Passau - Schönberg II 3:0 (16,3,7) / Passau - Plattling 3:1 (11,22,-19,12)

Die Bezirksliga-Volleyballer des VC-DJK Passau zum Saisonauftakt 2018/19
Die Bezirksliga-Volleyballer des VC-DJK Passau zum Saisonauftakt 2018/19

 

(11.10.18) - Rotation ist einerseits eine im Teamsport durchaus umstrittene Trainermaßnahme. Davon weiß aktuell der FC Bayern ein Lied zu singen. Alex Grill, Coach der Passauer Volleyballer, hat sich ebenfalls klar pro Rotation posítoniert: "Das geht nicht an jedem Spieltag, aber es gilt: Wer sich reinhängt, bekommt im Laufe der Saison seine Einsätze." Im Gegensatz zu Niko Kovac sitzt Grill noch fest im Sattel, denn bisher stimmen die Ergebnisse und die enge Vereinskasse lässt eine Verpflichtung von Zidane nicht zu. Zudem muss ein VC-Trainer gemäß Vereinsstatuten "Boarisch kinne", was den Markt erheblich verkleinert.

 

Bereits für den Saisonauftakt gegen Schönberg II hatte Grill viele Wechsel im Laufe des Spiels vorgesehen. Doch dazu kam es nicht. Grund: Die andere, die volleyballspezifische Rotation, nämlich der Aufschlagwechsel, das ordinäre "eins weiterdrehen", kam im Laufe des Spiels zum Erliegen. Angreifer Gerrit Eichinger brachte es auf erstaunliche 17 bzw. 15 Aufschläge am Stück in den Sätzen zwei (Ergebnis: 25:3) und drei (25:7). Maßgeblich für den überdeutlichen Spielausgang waren neben der Aufschlagqualität auch die neue Konsequenz der VC-Männer in puncto Abwehr und Gegenangriff, die konzentrierte Blockarbeit und eine minimierte Fehlerquote. "Klar waren wir dem Gegner in allen Belangen überlegen, aber man muss es erstmal so durchziehen", so Mittelblocker Sperl. Bei insgesamt nur 100 gespielten Punkten gab es kaum Spielanteile zu verteilen.

 

Dies wurde gegen Plattling nachgeholt: Wechsel im Zuspiel, zwei frische Mittelblocker.  Auch die angeschlagenen Stoiber und Täschner rückten für zwei Sätze ins Team, das in hoher Qualität startete, ab Durchgang zwei aber vermehrt Fehler produzierte. Satz drei geriet in Gänze zum Leistungstief und ging verloren. Zu einfach wäre, die Schuld bei den Neuen zu suchen. Nein: Auch etablierte, im Spiel zuvor noch sichere Kräfte brachen ein. Auffällig, wie irritiert und gehemmt einige Spieler plötzlich waren, wie lange sie sich mit Fehlern aufhielten. Dabei gehören diese zum Wesen der "Fehlersportart" Volleyball. "Jeder kann mal kurz Scheiße am Finger haben. Dann gilt: Konzentration auf die Basics. Brust raus. Weitermachen.", gibt Co-Trainer Schriever die künftige Marschroute vor. Gegen Plattling gelang dem VC immerhin die Befreiung im vierten Satz, der so deutlich gewonnen wurde wie der erste.

 

Dieser Saisonstart stimmte insgesamt optimistisch. Einer, nach dem Geschmack der Beteiligten zu langen, Schwächephase standen fünf starke Sätze mit vielen sehenswerten Aktionen gegenüber. Und so war man nach Abpfiff nicht euphorisch, aber doch positiv gestimmt, zumal in Anwesenheit der auf dem Nachbarfeld aktiven VC-Damen. Die Männer haben der noch spielfreien Konkurrenz zwei Siege vorgelegt und grüßen erst einmal von der Tabellenspitze. "Passt", meint dazu Libero Storch.

 

Bereits an diesem Samstag geht es mit reizvollen Aufgaben weiter: In Geiselhöring warten ab ca. 16 Uhr der gastgebende Vorjahresvierte VC Eitting 09 und im Anschluss Vizemeister TG-VfL Landshut. Welches Personal der VC aufbieten wird, lässt der Trainer unbeantwortet: "Das erfahren zuerst die Spieler und dann die Lügenpresse." Die Rotationsdiskussion hält er für ein reines Medienkonstrukt: "In der Spielerkabine ist das überhaupt kein Thema." Nicht zu befürchten hat Grill derzeit eine Einmischung seitens der Vereinsoberen, der Präsident stärkt ihm den Rücken: "Aufstellung ist Sache des Trainers, der muss das entscheiden. Am Ende muss er auch den Kopf dafür hinhalten." (bs)


Damen 1 mit Fehlstart in die Saison

Bezirksklasse Frauen: Passau - Tiefenbach II  2:3 (-18,13,-25,20,-13) / Passau - Aicha v. Wald 1:3 (20,-17,-18,-23)

 

(7.10.18) -  Es läuft noch nicht rund bei den Damen. Obwohl man sich aufgrund der letzten Testpiele und guter Trainingsleistungen ein guten Abschneiden am ersten Spieltag erhofft hatte, kam alles anders und es wurden zwei durchaus verdiente Niederlagen eingefahren.

 

Das erste Spiel gegen die Zweite des FC Tiefenbach war von Anfang an von Nervosität geprägt. Die überwiegend mittelmäßigen Annahmen und zu oft ungenauen Bälle aus der Abwehr machten es unserer Zuspielerin schwer, gute Pässe zu stellen und demzufolge waren eigene zwingende Angriffe eine Seltenheit.

In den meisten Sätzen brachten die an sich gefährlichen Aufschläge unserer Spielerinnen nicht die gewünschte Wirkung. Lediglich im zweiten Satz zeigte das VC-Team, was möglich wäre. Fulminante  Aufschläge und aufmerksame Abwehrarbeit, schönes Zuspiel, gefolgt von wuchtigen Angriffen sorgten für einen ungefährdeten und deutlichen Satzgewinn. Doch der Funke zündete leider nicht. Schon im dritten Satz war man wieder im alten Fahrwasser. Letztendlich profitierten die Gäste, die eine solide Teamleistung zeigten, davon, dass unser Damenteam wohl doch noch nicht so eigespielt war, wie man es sich zuvor erhofft hatte.

 

Nach deutlichen Worten des Trainers in der Spielpause zeigte sich unsere Mannschaft anfangs stabil und lag schnell einige Punkte in Führung. Doch an diesem Tag reichten offensichtlich zwei verlorene Bälle, um die Spielerinnen zu verunsichern. Die Gäste aus Aicha v. W. waren nicht das Maß der Dinge, spielten aber solide und waren mit einfachen Angriffen nicht zu bezwingen. Sie machten stets auch Fehler, ... aber unser Team machte mehr davon. Dies fand im vierten Satz seinen Höhepunkt, als ein 23:17-Vorsprung nicht zum Satzgewinn genügte. So war auch diese Niederlage selbstverschuldet und ging völlig in Ordnung.

 

Fazit siehe oben: "Es läuft noch nicht rund!"  Allerdings nur spielerisch. Das Teamgefüge stimmt und schon das ist ein großer Erfolg im Vergleich zur desaströsen Saison im letzten Jahr. (AK)


VC-DJK auf Touren: Passau – Budweis – Deggendorf – Passau

Die Herren 1 in der Budweiser Altstadt
Die Herren 1 in der Budweiser Altstadt

Herren 1 im Trainingslager und beim Landespokal

 

Freitag: Anfahrt nach Budweis. Feines Mittagessen im feinen Hotel. Dann zum Training. Die Halle überrascht: Eingangsbereich und Umkleiden lassen eine enge ältere Butze vermuten. Mit Eintritt in den Innenraum folgt basses Erstaunen beim Anblick einer riesigen Dreifachhalle, weit höher als die Leo-Hallen (beide zusammen). Was für ein Teil. Das geplante Testspiel gegen Lokomotiva Budejovice muss entfallen, dem Heimteam sind die Spieler ausgegangen. Schade. Spontan wird die für Samstagvormittag geplante Trainingseinheit vorgezogen. Beim Abendessen ist Individualtaktik gefordert: in einem Zug aufessen oder den Teller anketten? Das Personal ist nämlich auf Zack und räumt rigide ab. Käptn Tom trifft ein und komplettiert die Gruppe, die sich umgehend in die von Jungvolk belebte Altstadt aufmacht. Ein Foto am Brunnen; ein Bierchen im Park. Zwischendurch hilft Philemon einem Gestrauchelten auf die Beine.

 

Samstag: Launiger Beginn: Prost! Peter hat Geburtstag und wird beschenkt. Kurzer Schlaf. Frühstück. Ab in die Halle zum Üben. Zweimal zwei Stunden mit Block, Abwehr, Angriff und Gegenangriff. Dazwischen ein Nickerchen. Die Trainer führen Spielergespräche. Hare hare rama. Nach dem Essen bespricht sich das Team, dann tritt die Schafkopfrunde zusammen. Ober sticht Unter. Der Getränkeverbrauch ist in der Summe geringer als am Vorabend.

 

Sonntag: Nix mit Ruhe. Raus aus den Federn, Frühstück und Checkout. Und dann kommt auch noch der Fahrstuhl nicht! In der Hotellobby hundert Chinesen ohne Kontrabass. Um acht Uhr Abreise zum Landespokal nach Deggendorf. Die Auslosung bringt Zweitligameister Grafing. No pain, no gain - Helme auf und rein ins Vergnügen. Fazit: So könnte man auch Volleyball spielen, wenn man größer und talentierter wäre, zehn Jahre früher angefangen und viel mehr trainiert hätte. Anschließend verständigt man sich spontan mit Landesligist Unterhaching auf ein inoffizielles Spiel um Platz 3, unterliegt mit 14:16 im Entscheidungssatz. Rückreise nach Passau.

 

Das Wochenende war konzentriert, abwechslungsreich, gut für den Teamgeist. Darauf aufbauend soll intensiv sportlich weitergearbeitet werden, allerdings erst einmal ohne jede Reisestrapaze: Sowohl das Testspiel am morgigen Freitag (20 Uhr) gegen den VC Esternberg als auch der Saisonauftakt am 6. Oktober (14 Uhr) finden daheim in der Dreifachhalle statt. Fans sind herzlich willkommen. (27.9.18/bs)


Testen, testen und viel testen - VC-Teams zu Gast beim Erl-Bockerl-Cup

Damen 1 und Herren 1 beim Erl-Bockerl-Cup 2018
Damen 1 und Herren 1 beim Erl-Bockerl-Cup 2018

(17.9.18) - Selbstverständlich testete der VC-DJK auch 2018 vor Beginn der Punktspielsaison wieder beim "Erl-Bockerl-Cup", dem Turnier unserer Freunde vom VC Eitting 09, die wieder ein gewohnt guter Gastgeber waren.

Die Damen erreichten Platz drei und die Männer den Turniersieg. Die Ergebnisse waren für Armin Kaltenecker und Alex Grill allerdings drittrangig. Mehr Bedeutung hatte für beide Trainer der Erkenntnisgewinn bei diesen Tests unter Wettkampfbedingungen.

 

Die Männer, bis auf den erkrankten Gerrit Eichinger mit voller Kapelle angetreten, zeigten sich stabiler als beim wackligen Test zwei Tage zuvor gegen Landesligist Schönberg. Personell wurde rotiert, unterschiedliche Formationen getestet. Grill konnte hernach viele kleine Schritte nach vorne feststellen, insbesondere im Spiel seiner Männer nach gutem ersten Ball. "In offenen Spielsituationen müssen wir aber deutlich sicherer agieren." Sein Zettel mit Erkenntnissen war abends gut gefüllt, bis zum Saisonbeginn in drei Wochen "gibt es genügend zu tun". Kommendes Wochenende absolviert das Team ein Kurztrainingslager in Budweis. Am 6.10. (14 Uhr, Dreifachhalle) startet man daheim in die Bezirksliga und das Ziel ist hoch gesteckt: Nach Rang 3 im Vorjahr soll es diesmal klappen mit dem Aufstieg.

 

So erfolgreich wie unsere Herren waren die Damen leider nicht. Jedoch was die Flut an Erkenntnissen für den Trainer (und vermutlich auch für die Spielerinnen) anbelangte, konnten die Damen beim Turnier locker mit Ihren Vereinskollegen mithalten. Die anderen Frauenteams (eines Bezirksliga und zwei Bezirksklasse) hatten das Volleyballspiel auch nicht gerade erfunden. Jedoch bewiesen die Damen aus Niederviehbach einen deutlichen Vorsprung in Aufschlagqualität und Annahme. Dies war aber das einzige Match, das unsere Damen 0:2 verloren. Die Begegnungen mit den Wilden Wespen 2 aus Steinach blieb in zwei Spielen jeweils unentschieden. Wobei unser Team das erste nach Ballpunkten gewann und das zweite ebenso verlor. Blöd nur, dass das zweitere den Finaleinzug gebracht hätte. Im Spiel um Platz drei besiegten unsere Damen, wie schon in der Vorrunde, die Gastgeberinnen aus Eitting klar mit 2:0.

Alles in allem konnte die neuformierte Mannschaft, die ja nicht vollzählig angetreten war, mit dem Tag zufrieden sein. Besonders der gezeigte Teamgeist war erfreulich und die Tatsache, dass der VC-DJK mit seinen Teams, die sich bei den Spielen lautstark gegenseitig unterstützten, einen geschlossenen und guten Eindruck hinterließ. (ak/bs)


1. "Intersporturelles" Jugendzeltlager - NIPPON 2000 / VC Passau

(20.8.18) - Volleyball und Judo – auf den ersten Blick haben diese Sportarten nicht viele Gemeinsamkeiten. Dennoch entschlossen sich insgesamt 15 Mitglieder des Nippon Passau und des VC Passau, das traditionelle Zeltlager des Judovereins in diesem Jahr gemeinsam zu veranstalten. Dafür ging es in der zweiten Augustwoche auf den Campingplatz im kleinen Örtchen Klaffer am Hochficht. Dieser bot nicht nur eine große Zeltwiese, sondern auch einen wunderschönen Naturbadesee mit Wasserrutsche und -trampolin. Perfekte Bedingungen also für ein viertägiges Camp.

Nach einem ersten Kennenlernen und Seebesuch am Samstagnachmittag kam bereits nachts der erste Härtetest: Temperaturen unter zehn Grad machten sowohl Teilnehmern als auch Betreuern zu schaffen, sodass alle froh waren, als die Nacht überstanden war. Um sich wieder etwas aufzuwärmen, ging es dann vor dem Frühstück erstmal eine kleine Runde laufen, 20 Minuten durch den Wald. Ein Klacks für fleißige Judokas und Volleyballer, dachten sich die Betreuer um Markus Meisl, der fröhlich loslief. Nach den ersten 500 Metern wurde sich dann allerdings doch auf ein gemächlicheres Tempo geeinigt, da Joggen wohl keine favorisierte Beschäftigung jugendlicher Sportler ist. Das Licht am Ende des Waldweges war allerdings schnell wiedergefunden, denn pünktlich zur Rückkehr gab es bereits Frühstück mit frischen Semmeln. Danach ging es spaßig weiter, denn wer wollte konnte im See planschen, Betreuer im selbigen versenken, Beachvolleyball spielen oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Abends wurde dann traditionell „Die Werwölfe von Düsterwald“ gespielt während man es sich mit Tee und Marshmallows ums Lagerfeuer gemütlich machte.

Nach einer deutlich wärmeren Nacht folgte am Montagabend bereits die nächste Aufregung. Durch die Unwetterwarnung bereits auf Wind und Regen eingestellt, machte man bei den ersten dunklen Wolken bereits alle Zelte wetterfest und befestigte alle losen Gegenstände. Als dann alles vermeintlich fest war, kam dann auch das erwartete Unwetter. Womit allerdings keiner gerechnet hatte, war der Fluchtversuch des Küchenzeltes. Mit dem Abheben des Pavillons vom Boden war dann auch allen schnell klar, dass dieses nicht standhalten würde. In Rekordzeit von 15 Minuten wurde nun also das bereits geschädigte Küchenzelt in seine Einzelteile zerlegt und sämtliche Küchenutensilien und Lebensmittel in die schnell herbeigefahrenen Autos verräumt. Sportliche Leistung! Der restliche Abend wurde dann bei Regengeprassel gemütlich in den Zelten verbracht.

Nach diesen Aufregungen verlief das restliche Trainingslager reibungslos. Die Teilnehmer mussten weiterhin jeden Morgen joggen gehen, obwohl sie mit einem Wettbewerb (Betreuer gegen Teilnehmer) versucht hatten, sich das Ausschlafen zu verdienen. In drei Beachvolleyballspielen wurde um den morgendlichen Schlaf gekämpft. Unterteilt wurde hier in die jeweiligen Sportvereine und eine gemischte Mannschaft, sodass sich letztendlich Volleyballer, Judokas und zwei Mixed-Mannschaften auf dem Sandfeld gegenüberstanden. Nach einem Sieg der Volleyball-Betreuer im ersten Spiel gewannen die Judokas souverän das zweite Spiel für die Teilnehmer. In der entscheidenden dritten Runde standen sich dann drei Betreuer und sechs Teilnehmer gegenüber. Ein knapper Sieg der Betreuer schickte die Jugendlichen auch am nächsten Morgen wieder auf die Laufwege, bevor alle abgeholt wurden.

Wir VC-ler bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei den Judokas für ihre Gastfreundschaft, das tolle Camp, leckere Verpflegung und natürlich sehr viel Spaß. Bis nächstes Jahr! (smk)


2. Open Air Cup: Freiluftturnier etabliert sich

(23.7.18) - Ermutigt durch die Premiere im Vorjahr lud der VC um Vorstand Klaus Schachtner und Turnierleiter Markus Stoiber am 20. Juli zahlreiche Volleyballer auf den Oberhausberg zum Passauer Open Air Cup. Jeweils 6 Teams spielten sich im Damen- sowie Herrenwettbewerb im Vergleich 6 gegen 6 den Turniersieger aus.

Die Wetter-und Platzbedingungen waren gut: durchgehend bewölkt, aber ohne Regenschauer, angenehm warm, sowie ein geeigneter Untergrund, ein Gemisch aus Sand und Gras, das den Aktiven vor allem ein verletzungsfreies Spiel erlaubte. Während im Damenwettbewerb die gut bekannten Teams aus Aicha v.W., Esternberg sowie Hutthurm das Teilnehmerfeld neben den beiden Gastgebern D1 und D2 komplettierten, hatte sich bei den Männern neben Titelverteidiger Esternberg, Saldenburg, VC Passau H1 und H2 der TSV Abendsberg angemeldet. Zunächst herrschte Rätselraten bei der Turnierleitung, ob es bei diesem Team um eine Freizeittruppe oder einer Ligamannschaft handelt. Doch nach dem ersten Auftritt der "Omschberga" - so wie sie sich nannten - war alles klar: hier gab sich ein Bayernligist die Ehre, welche das Niveau des Turniers noch zusätzlich aufwertete.

Auf den Spielfeldern wurde dann ab 10 Uhr bis in den späten Nachmittag hinein gepritscht, gebaggert, geblockt und geschmettert. Es entwickelten sich zum Teil spannende Matches sowie die eine oder andere Überraschung. So trotzten unsere 2. Herren den ersten den ersten Satz ab, was insbesondere dem druckvoll aufspielenden Chris Huff zu so mancher gerechtfertigten Frotzelei am Netz bewog. Nach einer Standpauke von Alex Grill konnten seine H1 dann zumindest zum 1:1 ausgleichen, auch wenn sich die Fehler nicht merklich reduzierten. Doch gleich in der nächsten Partie gegen die starken Abendsberger zeigte die Erste ihr wahres Potential. Verlor man knapp den ersten Satz, so erkämpfte sich das H1-Ensemble in einem sehenswerten Spiel den zweiten Durchgang. Letztlich kam es zum erwarteten Finale zwischen dem Vorjahressieger VC Union Esternberg und der Bayernligatruppe aus Abendsberg. In einem spektakulären Endspiel holten sich die Oberösterreicher erneut den Wanderpokal. Besonders hervorzuheben ist Toni Hofmann, der seine bereits an den Nagel gehängten Schuhe von der Wand nahm und als Esternberger Steller unter anderem seinen Söhnen die Bälle servierte. Der Volleyball-Methusalem zeigte seine Klasse, und bewies, dass das Alter nur eine unbedeutende Zahl ist. Die weitere Platzierung lautete: 3. Passau H1, 4. Saldenburg, 5. Passau H2.

Bei den Damen holten sich ebenso die Esternbergerinnen den Turniersieg in einem knappen Finale gegen Aicha. Die D1 wurden Dritte. Auf Platz 4 folgte Hutthurm und auf Platz 5 Passau D2. Damentrainer Armin Kaltenecker zeigte sich zufrieden: "Im Vordergrund steht, dass meine Spielerinnen Erfahrungen sammeln und zugleich ihren Spaß haben. Und dafür ist dieser Cup optimal!". VC-Chef Klaus Schachtner ergänzt: "Das Ziel, dass sich unsere Gäste sowie unsere Vereinsaktiven bei dieser Veranstaltung wohl fühlen, haben wir - so ist mein Eindruck - erreicht." . Für das leibliche Wohl der insgesamt rund 100 Anwesenden war bestens gesorgt. Die Brauerei Hacklberg unterstützte den VC großzügig mit Kaltgetränken, Biertischgarnituren und Sonnenschirmen. H1-Mittelblocker Rüdi Schubert bewies wieder einmal seine Künste im Umgang mit dem heißen Grill. Jede Menge Grillfleisch und -würstchen, leckere Salate und Kuchen gingen über den Verkaufstresen. Die Verantwortlichen waren sich einig: 2019 gibt es dann den 3. Passauer Open Air Cup! (mp)