17.10.19

U16-Mädchen: Sieg in Dingolfing

U16 weiblich: Dingolfing II - PA 1:3 (-12,-5,23,-9) / Waldkirchen - PA 0:3 (kampflos)

Mit einer neu geformten Mannschaft ging es für unsere U16-Mädels am Sonntag zum Spieltag nach Dingolfing. "Dank" der Absage des TSV Waldkirchen hatte man schon drei Punkte im Gepäck - allerdings auch nur ein Spiel gegen den Gastgeber aus der BMW-Stadt zu bestreiten. 

 

Unser neues Team um Lea Kerschbaum gab sein Bestes. Schnell war durch die sicheren Aufschläge von Sophie Freyberger und Heni Noltenius der erste Satz eingesackt. Die Dingolfingerinnen waren von der Leistung der Passau-Girls ganz beeindruckt. Noch deutlicher der zweite Satz: Afrika Diallo und Luna Mühlbauer schenkten keinen einzigen Ball her, es wurde eisern gekämpft, zügig mit 25:5 gewonnen.

Hochmut kommt vor dem Fall. Durch Leichtsinn und nicht mehr so entschlossen verlor man den dritten Satz. Nach kurzer Fehleranaluyse durch den Trainer-Klaus fanden die Spielerinnen schnell wieder in die Spur zurück. Helene Feuerer und Helena Fürst, beide anfangs noch sichtbar nervös,  wurden sicherer und sicherer. Dingolfing hatte nicht den Hauch einer Chance.

 

Ein Dank an die mitgereisten Fans sowie an die nette Trainerin aus Dingolfing, Chisty Swagerty. So kann es weitergehen. Das Credo muss lauten: Training,Training macht den Meister!


07.10.19

Damen 1: Auftakt nach Maß

Guter Start in neuen Trikots: Unsere Damen 1
Guter Start in neuen Trikots: Unsere Damen 1

BK Frauen: Fürstenzell - PA 0:3 (-17,-9,-13)

Am vergangenen Samstag begann für unsere D1 die Saison mit einem Auswärtsspieltag in Fürstenzell.

 

Da der Gegner schon von Testspielen und Kreispokal her bekannt war, rechnete Trainer Kaltenecker im Vorfeld mit einem klaren Sieg seines Teams. Überraschenderweise taten sich unsere Mädels im ersten Satz allerdings schwer, in Tritt zu kommen. So schafften es die Fürstenzellerinnen sogar einmal, in Führung zu gehen. Einige eindringliche Worte in der Auszeit genügten aber, unser Team auf Betriebstemperatur zu bringen.

 

Der erste Satz wurde dann schnell zugemacht. Die Sätze 2 und 3 weitestgehend dominiert und sehr deutlich zu 9 und 13 gewonnen. Die ersten drei Punkte eingesammelt. Am Heimspieltag am kommenden Samstag warten dann mit Aicha v.W. und Schönberg/Saldenburg schon schwierigere Aufgaben auf unser Team. Dennoch ist man guter Dinge und freut sich auf die Unterstützung vieler Zuschauer. (ak)


07.10.19

Herren 1 starten mit Niederlage

LL Männer: MTV Rosenheim - PA 3:0 (16,17,21)

Gute Aufschläge und eine robuste Annahme hatten den H1 in der Vorbereitung gute Ergebnisse - auch gegen höherklassige Gegner - beschert. Beim Ligastart in Rosenheim wackelten jedoch diese beiden zentralen Spielelemente. Folge: Zu selten gelang ein variabler Spielaufbau, während der Gegner andererseits zumeist ungestört agieren konnte. Diesen Vorteil nutzte der MTV als eines der Liga-Topteams konsequent aus und gewann überlegen. "Die haben es gut gemacht, wir nicht so", stellte Trainer Schriever hinterher fest.

Am kommenden Heimspieltag (19.10., Dreifachhalle, ab 14:30 Uhr) gegen die niederbayerischen Konkurrenten aus Niederviehbach und Waldkirchen wollen und werden sich unsere Männer steigern. Fans sind willkommen!


24.09.19

H1 bereit für Ligaauftakt: Überraschung gegen Drittligisten

Landespokal Männer: Passau - Bayerwald Volleys 0:2 / Passau - TSV Niederviehbach 1:2

Rechtzeitig vor Beginn der Landesligasaison melden sich unsere Herren 1 startklar. Die Trainer zeigen sich zufrieden mit den bisherigen Trainingsleistungen ihrer Spieler. "Wir haben einiges vorangebracht", so Schriever. Zudem hätten die zahlreichen Tests gegen höherklassige Gegner dem Team wertvolle Erkenntnisse gebracht, zuletzt beim Landespokal am vergangenen Sonntag. Kapitän Täschner: "Wir sind bereit." Die verbleibenden Übungseinheiten bis zum Auftaktspiel beim MTV Rosenheim (5. Oktober, 16 Uhr) wollen die Trainer für das letzte Feintuning nutzen, zudem rechnen sie mit einem heißen Kampf um die Plätze in der Startformation.

Konzentriert bei der Sache: H1 beim Landespokal
Konzentriert bei der Sache: H1 beim Landespokal

Ein gutes Bild gaben die H1 beim Landespokal in Mallersdorf ab. Die Auslosung ergab als Viertelfinalgegner den ambitionierten Bayernligisten Bayerwald Volleys. Beide Teams zeigten keine große Schwächen, und so ging die Partie erwartungsgemäß verloren (20:25/21:25). Eine echte Überraschung dann im Platzierungsspiel gegen Drittligist TSV Niederviehbach: Unsere Männer holten sich den ersten Satz und spielten auch danach hervorragend. Diese Niederlage (25:23/17:25/9:15) fühlte sich nicht an wie eine. Und so sieht man dem Ligaauftakt in knapp zwei Wochen bestärkt und angriffslustig entgegen. (bs)


21.09.19

Beide Männerteams bei den "Sanwald Open" - Herren 2 kämpfen sich bis ins Finale

Sorgten für Furore bei den "Sanwald Open": die Herren 2
Sorgten für Furore bei den "Sanwald Open": die Herren 2

Fernreisen haben an Renommee eingebüßt, wegen Klima und so. Für das Mannschaftsklima andererseits prima war die Fahrt unserer beiden Fauzeh-Männerteams ins schnack 400 Kilometer entfernte Ludwigsburg zu den "Sanwald Open", dem drittgrößten deutschen Hallen-Volleyballturnier. Und auch sportlich betrachtet war's rentabel: Während die 1. Herren in der oberen Spielklasse (Gegner bis hinauf zur RL) wertvolle Erfahrungen sammelten und am Ende Platz 14 von 14 belegten, trumpfte die "Zwo" in Spielklasse II (bis einschließlich Bezirksliga) auf und musste sich erst in einem spektakulären Endspiel geschlagen geben.

 

Die Anreise per drei Pkw und einem Kleinbus lief glatt, wurde von den vier Fahrern jedoch unterschiedlich gestaltet: Für die einen war das Ziel das Ziel ("Pinkelpausen gibt's nicht!"), andere verfuhren (sich) gelassener und hatten die Muße für zwei Abstecher zum bald berühmten Ludergraben. Beim Italiener nahe Ludwigsburg vertrödelte unser Tross die Zeit. So entfiel der Besuch der Kürbisausstellung; schade. Abends wurde Quartier bezogen. Die H1 nächtigten bonzenhaft in der Weststadt im Hotel. Der Anblick der ebenfalls dort abgestiegenen Damenmannschaft aus Nove Mesto steigerte die Vorfreude aufs Turnier. In der Rockbar gegenüber spielte eine niederbayerische Band. Mehr Bodenhaftung bewiesen die H2 in der Oststadt. Deren Wahl fiel auf Schlafsack, Isomatte und Turnhallenboden. Spezialfälle bildeten Markus (Freundschaftsschlüsse an der Bar mit unbekannten Volleyballern, daher keine Zeit für Schlaf) und Chris, dessen Camping allerdings nicht so romantisch geriet wie damals in den Neunzigern.

eine unterschätzte Gegend
eine unterschätzte Gegend
weltgrößte Kürbisausstellung L'burg
weltgrößte Kürbisausstellung L'burg
die H2 vorm Nachtquartier
die H2 vorm Nachtquartier

Am nächsten Morgen wurden unter dem Applaus der 61 teilnehmenden Teams die Wettkämpfe eröffnet. Das Tableau ergab, dass die H2 ihre Spiele in der beeindruckenden Alleensporthalle (6 Felder) austrugen. Die H1 hatten einmal das Vergnügen mit der ebenso imposanten Innensporthalle (3 Felder), die restlichen fünf Spiele bestritt man in der Elly-Heuss-Doppeldeckerhalle (wie das Leo, nur doppelt so groß). Dort kann man schön Volleyball spielen, nur ist man dort halt abgeschnitten vom Trubel des Turniers - "insofern war der Spielplan für uns nicht optimal", so H1-Trainer Ben Schriever. Hervorragend: Alle Hallen lagen nur eine Fußminute auseinander. Beste Voraussetzungen, um viel interessanten Volleyball zu sehen und sich natürlich gegenseitig anzufeuern.

 

H2 mischen die Konkurrenz auf

Der erste halbe Satz war grausam: Der Ball flog in die Walachei statt ins Ziel. Welche Sportart wollten unsere Jungs noch gleich betreiben? Langsam dämmerte es ihnen und Punkt für Punkt, Gegner für Gegner performten sie immer besser.  Abends schaute Angreifer Max Eisl glücklich auf die Tabelle: "Ungeschlagen, Gruppensieger! Das ist mehr, als wir erwartet hätten." Die Ergebnisse en detail: 2:0 gegen TV Bad Windsheim III; 1:1 gegen TSV Allianz Stuttgart; 2:0 gegen TV Saarwellingen IV; 1:1 gegen SV Kornwestheim II.

Somit war für Sonntag die Zwischenrunde um die Plätze 1 bis 6 erreicht. Die Aussicht auf eine Topplatzierung sorgte für mehr Disziplin am Abend, als es Traineransagen je vermögen würden. Alle Spieler verließen die Playersparty frühzeitig.

Pünktlich um neun am Sonntagmorgen ging es mit Vollgas zur Sache - jedenfalls beim Gegner ASV Botnang III. Die H2 hingegen hatten leider verschlafen. Erst beim Stand von 6:17 läutete Max kräftig den Wecker und verließ die Aufschlagposition erst nach 13 (in Worten: dreizehn!) Punkten. Der Satz wurde gedreht und gewonnen. Hellwach holte man unter den Schlachtrufen der H1 ("Finale! Finale!") auch Durchgang zwei. Ein schöner Erfolg gegen einen starken Gegner. Aufgeben ist halt keine Option, Ehrgeiz und Willen lohnen sich immer.

Dann wartete der SSC Karlsruhe. Der nominell starke Gegner, ein Bezirksligist, war nach Ausfällen personell geschwächt und erwies sich für unsere H2, inzwischen im Flow, als unerwartet leichte Aufgabe - bis zum 15:9 im zweiten Satz. Dann folgten ein veritabler Einbruch und tatsächlich noch der Satzverlust. Durch dieses 1:1-Unentschieden musste man noch ein paar Minuten zittern, bis klar war:  Auf geht's ins Endspiel, Helme auf, der Gegner heißt Geißelhardt.

Der SSV "Maschine" Geißelhardt (Bezirksliga) war das mit Abstand größte Kaliber des Bewerbs: spielstark, athletisch, erfahren. Beeindruckend zudem das Tempo, dass ihr Zuspieler über die Außenpositionen anschlug - und damit die gegnerischen Blockreihen in Hektik versetzte. Auch unser Mittelblocker Luis Ramirez Camargo hechelte nach Spielende: "Der hat mir eine rote Krawatte verpasst." Man kann in solchen Spielen kapitulieren oder aber man macht aus der scheinbaren Chancenlosigkeit eine Tugend. Und genau das taten unsere Mannen. Sie ließen sich vom Niveau auf der anderen Netzseite anstecken und hielten mit den eigenen Mitteln voll dagegen. Auf den bereits guten ersten Satz folgte ein völlig befreiter zweiter. Dann machte auch Geißelhardt ein paar Fehler, und es hieß tatsächlich: Satzball. Noch schnell einen Angriff entschärft (Philipp) und den Angriff verwandelt (Stefan), schon stand es 1:1, ja Wahnsinn. Der Tiebreak ist schnell erzählt, er ging standesgemäß an das klassenhöhere und bessere Team. Unsere Jungs gratulierten fair und gingen dennoch stolz vom Platz. Hervorzuheben: Zuspieler Tom Kreiner hatte schön den Block der "Maschine" bearbeitet (nicht mit so schnellen Fingern wie sein Gegenüber, dafür mit Auge), die Angreifer Markus und Stefan kamen gut durch, alle kämpften stark um jeden Ball. Es war ein spektakulärer, würdiger Turnierabschluss. Die anschließende Siegerehrung im strahlenden Sonnenschein rundete den Tag ab.

Ein gutes Wochenende also fürs Team, befand auch die Trainerin: "Gute Leistungsentwicklung, gute Stimmung, das Ergebnis ein unerwarteter Erfolg. Schön war's!", bilanzierte eine zufriedene Wernstorfer.

Warm Up auf dem Sportplatz
Warm Up auf dem Sportplatz
Teamhuddle auf dem Feld
Teamhuddle auf dem Feld
Siegerehrung unter blauem Himmel
Siegerehrung unter blauem Himmel

H1 raus aus der Komfortzone

Ganz anders die Stoßrichtung bei den H1: Raus aus der Komfortzone, hieß das Motto. "Nach unserem Aufstieg erwartet uns in der Landesliga ein anderer Druck. Du hast weniger Zeit in den Spielaktionen, weniger Optionen im Angriff, weniger freie Punkte, als wir es aus der Bezirksliga kennen", erklärt Coach Schriever. Ganz bewusst hatte das Trainerteam daher für dieses Turnier mit Mannschaften bis hinauf zur Regionalliga gemeldet.

Der Spielplan passte voll ins Konzept: Konfrontationstherapie statt vorsichtigem Herantasten. Zunächst maß man sich mit dem TV Bad Windsheim, Drittplatzierter der letztjährigen Bayernliga, und setzte beim 1:1 direkt ein Ausrufezeichen. Dann ging es gegen den sächsischen Regionalligisten GSVE Delitzsch II, den späteren Turniersieger.  Die H1 lieferten anderthalb starke Sätze und hielten dagegen, waren beim 0:2 aber letztlich ohne Siegchance. Erster Eindruck nach zwei Spielen: Die Annahme stand stabil und der Block war wacklig (beides sollte über das gesamte Turnier so bleiben), im Angriff gelangen einige gute Lösungen. Andererseits war auch zu spüren, dass der ungewohnte Gegnerdruck die Spieler in Stress versetzte. "Das ist hier ein anderes Niveau als aufm Bezirkspokal", stellte Mittelblocker Mario Sperl schnell fest.

In den folgenden Spielen machten sich körperliche und mentale Ermüdung bemerkbar. Nach einem schwächeren 0:2 gegen den TSV Ellwangen trotzte die H1 um Kapitän Tom Täschner dem SV Esslingen durch eine Energieleistung noch ein 1:1 ab.

Am nächsten Tage wollten die Jungs unbedingt einen Sieg erzwingen. Ging schief. Man kann halt nix erzwingen, das ergibt meistens Krampf. Mit einer kurzen Ansprache an frischer Luft betätigte sich Schriever als Krampflöser. Offenbar erfolgreich, denn die Leistung im Abschlussspiel versöhnte trotz Niederlage.

Fazit: Der Trainer war auch ohne Sieg zufrieden: "Das Turnier gehört zum Lernprozess und bot notwendige Erfahrungen für jeden unserer Athleten." Die gestressten Spieler konnten dem spontan nicht unbedingt zustimmen, sind aber schon am Tag danach zur gewohnt optimistischen Haltung zurückgekehrt. (bs)

 

Randnotizen:

  • Großer Dank an alle Organisatoren und Helfer des MTV Ludwigsburg!
  • Die weltbeste Trikotfarbe heißt shocking orange. Sie sticht auch in Sechsfelderhallen.
  • In Freiberg am Neckar hat 's Döner viel Fleisch.
  • Neuer Schlachtruf: Inspiriert vom Nebenfeld heißt es bei den H2 künftig "Bäm Bäm Bäm“ in hoher Stimmlage. Bei den H1 hingegen kein neuer Schlachtruf (weil kein Nebenfeld)
  • Die H2 wollen weiterhin alles und jeden „mobben“ und die Mädchen zum weinen bringen.
  • Das drittgrößte und das größte Hallen-Volleyballturnier Deutschlands sind bekannt. Welches ist das zweitgrößte? Wer es weiß: bitte melden.
  • Wir sind dem Gerücht nachgegangen, wonach zur Strategie der H1-Trainer auch gehörte, die eigenen Spieler auszuhungern. Einen Beleg dafür haben wir nicht gefunden.
  • Statistisch fahren im Jahre 2025 die H2 wieder nach Ludwigsburg und erreichen das Finale.
die Hallen ...
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die Verpflegung ...
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